Aktuelles

  • Müllereifachtagung in Volkach am Main – Erneuter Besucherrekord!

  • 49. Schiwoche der Mühlen-, Mischfutter- und Getreidewirtschaft 2018 in Maria Alm, Salzburg

  • Ludwig Kraus mit Goldener Ehrennadel des Bayerischen Handwerkstages ausgezeichnet

  • Buchbesprechung „Brot Back Buch Nr. 3: Backen mit Vollkorn und alten Getreidesorten“

  • Dinkel-Vollkornbrot ist das Brot des Jahres 2018

Beruf Müller/in

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In den rund 700 Mühlen in Deutschland arbeiten etwa 6.000 Beschäftigte mit unterschiedlichen Aufgaben. Im Verantwortungsbereich des Müllers liegt die Vermahlung der Getreidekörner zu verschiedenen, hochwertigen Mehlprodukten. Müller sind Meister ihres Fachs und mit Leib und Seele echte Mehlexperten.

Seit dem Sommer 2017 gibt es eine neue Ausbildungsordnung mit der Ausbildung zum „Verfahrenstechnologen Mühlen- und Getreidewirstchaft“ mit der Fachrichtung „Müllerei“ und der Fachrichtung „Agrarlager“. Nachfolgend die Eckdaten der Ausbildungsordnung:

  • Berufsbezeichung: Verfahrenstechnologin/Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreodewirtschaft
  • Ausbildngdauer:  3 Jahre
  • Struktur der Ausbildung: Ausbidlungsberuf mit zwei Fachrichtungen:  Müllerei und Agrarlager
  • Katalog der vorläufigen Handlungsfelder:                              Vorgesehen sind zwei Jahre die Vermittlung fachrichtungsübergreifender Qualifikationen und jeweils ein Jahr die profilgebenden Qualifikationen für die Fachrichtung Müllerei beziehungsweise Agrarlager. Die neue Ausbildungsordnung bietet zahlreiche Vorteile. Die Auszubildenden lernen früh, welche Anforderungen Verarbeiter, Mühlen oder Futtermittelwirtschaft an die Rohstoffe haben und die jungen Müllerinnen und Müller lernen die Verhältnisse in der Lagerwirtschaft besser kennen. Die Rohwarenkontrolle und die Themen Qualität- und Sicherheit werden aufgewertet.

Der vielseitige Beruf des Müllers bietet eine stabile Zukunft in einem krisensicheren Umfeld. Im Zeitalter der Automatisierung, der computergesteuerten Produktion und der Globalisierung sind die Fähigkeiten der Müller auf dem (inter)nationalen Arbeitsmarkt äußerst gefragt.

In den Mühlen werden circa 450 Lehrlinge ausgebildet, davon etwa 150 im kaufmännischen Bereich und rund 300 im gewerblich-technischen Bereich. Die dreijährige Ausbildung erfolgt im dualen System, d.h. praxisorientiert direkt im Mühlenbetrieb sowie theoretisch als Blockunterricht an einer der Berufsschulen in Stuttgart oder Wittingen.

Voraussetzung für die Ausbildung ist ein guter Mittel-  oder Realschulabschluss. Abiturienten steht ein duales Studium offen.

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