Aktuelles

  • Bericht zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

  • Mühlen durch Meldebürokratie nicht überlasten – Müllerbund engagiert sich gegen Überbürokratisierung

  • Müllerbund bezieht kritisch Stellung zur Reform der Lebensmittelüberwachung

  • Referentenentwurf zum Stromsteuergesetz wurde in letzter Sekunde entschärft

  • Einladung zur Mitgliederversammlung 2017 mit Wahlen

Typenregelung

Für Verbraucher und mehlverarbeitende Betriebe ist die sog. Typenregelung (DIN-Norm 10 355) interessant: Mehl wird bei etwa 900 °C verglüht bis nur noch die Mineralstoffe übrig bleiben.  Diese Mineralstoffmenge (früher Asche genannt) in mg aus 100 g Mehl entspricht dann der Mehltype. 1050 mg Mineralstoffe in 100 g Weizenmehl entspricht beispielsweise der Type 1050. Die Mehltypen bilden den Rahmen für das Herstellen, Handeln und Inverkehrbringen von Mahlerzeugnissen. Sie sagen allerdings nichts über die spezifische Qualität und die Eignung für bestimmte Backprodukte aus. Diese wird vor allem über die Auswahl und die Herkunft des Getreides gesteuert.

Die dunkleren Randschichten des Getreides enthalten relativ mehr Mineralstoffe und Vitamine als die helleren Partikel des Mehlkerns. Auch der Mehlkern, aus dem die hellen Mehle (z. B. Typen 405 und 550) hergestellt werden, enthält Mineralstoffe. Mehl, in dem der Mehlkern sowie die Schalen vermahlen werden, hat eine dunklere Farbe und einen höheren Mineralstoffgehalt. Vollkornerzeugnisse haben keine Typennummer. Sie unterscheiden sich im Feinheitsgrad und enthalten sämtliche Bestandteile der gereinigten Getreidekörner.

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