Kategorie-Archiv: Aktuelles

Neues Müllerbund-Kinderbuch „Mehlherstellung und Ernährung“: Spielerisch die Welt des Getreides entdecken

Wie wächst Getreide eigentlich auf dem Feld? Was passiert nach der Ernte in der Mühle? Und wie wird aus den kleinen Körnern das Mehl, das wir jeden Tag für Brot, Kuchen oder Pizza verwenden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert das neue Kinderbuch des Bayerischen Müllerbundes mit dem Titel „Mehlherstellung und Ernährung“. Das Heft kann ab sofort beim Müllerbund bestellt werden.

Das liebevoll gestaltete Buch nimmt Kinder mit auf eine abwechslungsreiche und spannende Entdeckungsreise: Mit den Figuren Basti und Korni geht es Schritt für Schritt entlang des Weges eines Getreidekorns – vom Acker über die Mühle bis in die Backstube. Dabei erfahren die jungen Leserinnen und Leser anschaulich, wie das Getreide wächst, geerntet und schließlich in der Mühle zu Mehl verarbeitet wird. Tradition, Landwirtschaft, Technik und Ernährung werden auf einfache, kindgerechte Weise erklärt. Auch die Wasserkraft spielt dabei eine wichtige Rolle – so lernen Kinder früh, wie wichtig diese Form der Energieerzeugung ist und welche Bedeutung sie bis heute für Mühlen hat.

Kinderbuch 1
Das Besondere an diesem Heft: Es ist kein reines Leseheft, sondern ein richtiges Mitmachbuch, das Wissen spielerisch vermittelt und Kinder aktiv einbindet.

Kinder können:

  • Ausmalen und gestalten – jede Seite lädt dazu ein, die Welt des Getreides bunt und kreativ zu entdecken.
  • Rätsel lösen und Aufgaben meistern – so wird Wissen spielerisch vermittelt und gefestigt.
  • Experimente durchführen, z. B. wie Wasserkraft funktioniert oder wie ein Wasserrad gebaut wird.
  • Basteln, ideal für Bastelnachmittage.
  • Etwas über Energie und Nachhaltigkeit lernen, z. B. wie Mühlen mit Wasserkraft betrieben werden – und das schon seit Jahrhunderten.
  • Backen, denn das Buch enthält einfache Rezepte wie einen Pizzateig, mit denen Kinder selbst aktiv werden können.
  • Damit eignet sich das Buch nicht nur für Familien, sondern besonders auch für Schulen und Kindergärten – zum Beispiel für Unterrichtsprojekte rund um Landwirtschaft, Ernährung, Energie oder regionale Wertschöpfung.

Kinderbuch 2Ob im Klassenzimmer, auf dem Hof oder zuhause: Kinder können lesen, malen, basteln, rätseln, experimentieren und backen – und dabei auf spielerische Weise verstehen, woher unser Mehl kommt.

Das neue Kinderbuch sollte definitiv in keinem Mühlenladen als „Give-away“ fehlen und auch für die örtlichen Schulen eignet es sich gut als begleitendes Unterrichtsmaterial. Gerne können Sie in Ihrer ansässigen Schule dafür werben oder Sie bestellen das Kinderbuch für Ihren Mühlenladen.

Das Kinderbuch ist ab sofort beim Bayerischen Müllerbund unter Tel.: 089-281155 oder per E-Mail: kontakt@muellerbund.de, bestellbar. Für Müllerbunds-Mitglieder ist das das Kinderbuch kostenlos. Wir würden lediglich das Versandporto verrechnen. Nicht-Mitglieder zahlen pro Exemplar 1,50 Euro zzgl. Versandkosten.

 Bestellen Sie jetzt rechtzeitig vor Weihnachten unser Rezeptheft „Weihnachtszeit“

In ein paar Wochen steht Weihachten wieder vor der Tür. Beste Zeit jetzt sich mit ausreichend Informationsmaterial für den Mühlenladen einzudecken. Vor allem unser Rezeptheft „Weihnachtszeit“ sollte zu dieser Zeit in keinem Mühlenladen fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob im Klassenzimmer, auf dem Hof oder zuhause: Kinder können lesen, malen, basteln, rätseln, experimentieren und backen – und dabei auf spielerische Weise verstehen, woher unser Mehl kommt.

Das neue Kinderbuch sollte definitiv in keinem Mühlenladen als „Give-away“ fehlen und auch für die örtlichen Schulen eignet es sich gut als begleitendes Unterrichtsmaterial. Gerne können Sie in Ihrer ansässigen Schule dafür werben oder Sie bestellen das Kinderbuch für Ihren Mühlenladen.

Das Kinderbuch ist ab sofort beim Bayerischen Müllerbund unter Tel.: 089-281155 oder per E-Mail: kontakt@muellerbund.de, bestellbar. Für Müllerbunds-Mitglieder ist das das Kinderbuch kostenlos. Wir würden lediglich das Versandporto verrechnen. Nicht-Mitglieder zahlen pro Exemplar 1,50 Euro zzgl. Versandkosten.

 
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Martin Hacker gewinnt MühlenMasters – Nachwuchsmüller aus Niederbayern überzeugt mit Spitzenleistungen

Martin Hacker aus Untervilslern ist der Gewinner des MühlenMasters, das am 7. November in der Haberfellner Mühle in Grieskirchen (Oberösterreich) ausgetragen wurde. Der junge Müllerssohn aus Untervilslern setzte sich im Feld von zwölf Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einer durchgängig herausragenden fachlichen Leistung durch. Der Bayerische Müllerbund gratuliert sehr herzlich zu dieser Spitzenleistung und freut sich, dass die Auszeichnung an einen Mitgliedsbetrieb des Bayerischen Müllerbundes geht!

Die Konkurrenz war hochkarätig: Vier Müllerinnen und acht Müller aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hatten sich durch ausgezeichnete Ergebnisse in ihren jeweiligen Ländern qualifiziert. Dennoch gelang es Martin Hacker, die beste Gesamtleistung abzuliefern und die begehrte Auszeichnung nach Deutschland – und insbesondere nach Bayern – zu holen.

„Wir sind stolz darauf, dass wir so hervorragende Nachwuchsmüller in Bayern haben“, betonte Rudolf Sagberger, Präsident des Bayerischen Müllerbundes aus der Ellermühle bei Landshut, der zu den ersten Gratulanten zählte. „Dass der Sieg nach Bayern geht, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der herausragenden Leistung von Martin Hacker und steht für die exzellente Ausbildung in unseren bayerischen Betrieben.“

Martin Hacker absolvierte seine Ausbildung bei der Weiß-Mehl GmbH im niederbayerischen Julbach. Dort wurde er durch Herbert und Martin Willmerdinger ausgebildet, die seine Entwicklung in den letzten Jahren begleiteten. „Wir freuen uns außerordentlich, dass Martin Hacker mit solch hervorragenden Leistungen überzeugen konnte und dass der Abschluss seiner Ausbildung mit dem Sieg bei diesem länderübergreifenden Wettbewerb gekrönt wird“, sagte Herbert Willmerdinger.

Auch der örtliche Bundestagsabgeordnete MdB Florian Oßner gratulierte dem frischgebackenen Sieger persönlich. „Wir sind besonders stolz, dass der beste Nachwuchsmüller aus unserer niederbayerischen Heimat stammt. Zu den Besten zu gehören ist keine Selbstverständlichkeit“, so Oßner.

v.l.n.r. Conny Albrecht, Thomas Hacker, Rudolf Sagberger, Martin Willmerdinger, Martin Hacker, Florian Oßner MdB, Herbert Willmerdinger und Dr. Josef Rampl
v.l.n.r. Conny Albrecht, Thomas Hacker, Rudolf Sagberger, Martin Willmerdinger, Martin Hacker, Florian Oßner MdB, Herbert Willmerdinger und Dr. Josef Rampl

Der Bayerische Müllerbund hob bei der Gratulation hervor, welche Bedeutung dieser Erfolg für das gesamte Handwerk hat. „Mit seinem Sieg setzt Martin Hacker ein deutliches Zeichen für die Qualität der Ausbildung im deutschsprachigen Raum und zeigt, welches Potenzial im Nachwuchs des Müllerhandwerks steckt. Mich freut es besonders, dass Martin Hacker diesen Wettbewerb für sich entscheiden konnte, denn er ist mit Leib und Seele Müller.“ erklärte Dr. Josef Rampl, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes.

Das MühlenMasters ist Teil der Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills. Seit 2016 findet der Wettbewerb länderübergreifend im deutschsprachigen Raum statt. Der Leistungswettbewerb MühlenMasters gilt als fester Bestandteil der Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Das Müllerhandwerk nahm in diesem Jahr zum 72. Mal an dem Wettbewerb teil. Zum ersten Mal wurde der Wettbewerb in Österreich ausgetragen.

Unterstützen Sie die Ausbildung im Müllerhandwerk mit einer Spende

Das Müllerhandwerk gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Handwerken unserer Kultur – und doch ist es heute wichtiger denn je, dieses wertvolle Wissen und Können an die kommenden Generationen weiterzugeben. Damit das gelingt, möchten wir in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Berufsausbildung und Fortbildung für Müller e. V. in der Schulmühle in der Gewerblichen Schule im Hoppenlau mit Technischer Oberschule (GSIH:TO) jungen Menschen die Möglichkeit bieten, das Müllerhandwerk praxisnah zu erlernen und fortzubilden.

Um eine qualitativ hochwertige Ausbildung sicherzustellen, benötigen wir moderne Maschinen, Geräte und Schulungen. Außerdem finanziert der Verein Zusatzunterricht für Azubis und Meisterschüler. Auch dies ist eine wichtige Investition in die Zukunft.

Daher bitten wir Sie an dieser Stelle herzlich um eine Spende für den Verein zur Förderung der Berufsausbildung und Fortbildung für Müller e. V. Der Förderverein agiert in enger Zusammenarbeit mit der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau, um Aus- und Fortbildung praxisnah und den praktischen Bedürfnissen der Betriebe entsprechend zu gestalten. Unterstützt werden Auszubildende und Meisterschüler sowie gelernte und ungelernte Mitarbeiter in der Müllerei.

Fördermaßnahmen des Vereins

  • Mitfinanzierung von Ausstattung und Maschinen
  • Erweiterter Unterricht in der Ausbildung und im Meisterkurs durch externe Fachreferenten
  • Bezuschussung von Weiterbildungsmaßnahmen wie beispielsweise dem Sachkundelehrgang Nagerbekämpfung
  • Durchführung von Seminaren
  • Unterstützung der Lehrerfortbildung

Zudem ist der Förderverein mit der Organisation und Durchführung der Gesellenprüfungen Teil 1 und 2 im Müllerhandwerk sowie der Organisation der Meisterprüfung im Müllerhandwerk betraut.

Unterstützen Sie den Verein zur Förderung der Berufsausbildung und Fortbildung für Müller e. V. mit einer Spende. Jeder Betrag – ob groß oder klein – hilft, die Zukunft dieses Handwerks zu sichern.

Investitionen in der Schulmühle 2026

Im kommenden Jahr stehen einige Maschineninvestitionen an, darunter ein Dampferzeuger, ein Futtermittel-PC mit neuer Schaltschrankverkabelung und eine Grießputzmaschine. Den genauen Fahrplan für die Investitionen legt der Förderverein zusammen mit der Hoppenlau-Schule noch fest.

Wenn Sie den Verein zur Förderung der Berufsausbildung und Fortbildung für Müller e. V.  unterstützen möchten, können Sie Ihre Spende unter Angabe des Vor- und Nachnamens oder des Firmennamens auf folgendes Konto überweisen:

Kontoinhaber: Verein zur Förderung der Berufsausbildung und Fortbildung für Müller e. V.

Kreditinstitut: Südwestbank Stuttgart

IBAN: DE70 6009 0700 0742 4210 07          BIC: SWBSDESS

Verwendungszweck: Spende Schulmühle – Ausbildung Müllerhandwerk

Der Verein fördert nach der Satzung im Sinne der §§ 51 ff. AO ausschließlich und unmittelbar folgende gemeinnützige Zwecke: Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe (§52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 AO).

Gerne werden wir Ihnen nach Ihrer Spende eine Zuwendungsbestätigung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck ausstellen, die steuerlich abzugsfähig ist.

Werden Sie Mitglied im Förderverein

Sie können auch Mitglied im Verein zur Förderung der Berufsausbildung und Fortbildung für Müller e. V. werden und die Fördermaßnahmen des Vereins dauerhaft unterstützen. Damit stärken Sie die Verbundenheit des Müllerhandwerks und der Hoppenlau-Schule mit Gönnern, Freunden und ehemaligen Schülern der Müllereifachklassen sowie der Meistervorbereitungslehrgänge zum Müllermeister.

Formen der Mitgliedschaften

  • Firmenmitgliedschaften
  • Personenmitgliedschaften
  • Spendenhöhe: frei definierbar
  • Spenden sind jederzeit möglich

Die Unterstützung wollen wir zukünftig nach außen sichtbar machen: durch eine individuelle Sponsorentafel in der Schule, durch Schilder auf den geförderten Maschinen und Geräten sowie durch stetige Veröffentlichungen in der Fachpresse und in den Verbandsmedien.

Beitrittsformulare zum Verein sind diesem Rundschreiben beigefügt.

Neue Maschinen in der Schulmühle installiert

Im Sommer wurden in der Gewerblichen Schule mit Technischer Oberschule (GSIH:TO) eine Schüttwaage und ein Durchflussregler eingebaut. Reiseobermüller Paul Gaigl vom Schweizer Maschinenbauer Swisca wies das Lehrerkollegium im September in den Umgang mit der neuen Technik ein. Den Bericht dazu haben wir diesem Rundschreiben angehängt.

Ansprechpartner für Rückfragen: Frank Sautter Telefon: 0711 16411-40 und E-Mail: muellerbund-bw@muehlen.org

50 Jahre Müllereifachtagung in Volkach – ein Jubiläum voller Höhepunkte

Vom 23. bis 25. Oktober 2025 stand Volkach ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Zum 50. Mal lud der Bayerische Müllerbund zur traditionellen Müllereifachtagung. Was 1975 als Branchentreffen im kleinen Rahmen begann, hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten zu einer der wichtigsten Fachveranstaltungen der Mühlenwirtschaft im deutschsprachigen Raum entwickelt.

In diesem Jubiläumsjahr wurde ein neuer Meilenstein erreicht: Mit rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verzeichnete die Veranstaltung einen Besucherrekord. Müllerinnen und Müller, Branchenexperten, Fachfirmen und Partner entlang der Getreidewertschöpfungskette nutzten die drei Tage in Volkach, um sich zu vernetzen, auszutauschen und die Zukunft der Branche zu diskutieren.

Fachvorträge mit Praxisnähe und Ausblick auf die Zukunft

Der Vorstandsvorsitzende Rudolf Sagberger eröffnete die Jubiläumstagung am Donnerstag nach dem Sektempfang. Im Fokus der ersten Vortragsrunde standen aktuelle Entwicklungen auf den Getreidemärkten. Fachreferenten wie Jörg-Simon Immerz (BayWa AG), Martin Unterschütz und Manuela Haupt gaben Einblicke in Mengen, Qualitäten und Markttrends der Ernte 2025 sowie Perspektiven für den Biosektor.

Blick in den Vortragssaal
Blick in den Vortragssaal

Am Freitag stand das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Neben Fragen der energetischen Nutzung von Nebenprodukten und CO₂-Strategien rückte auch Cybersecurity als zunehmend wichtiges Handlungsfeld für Mühlenbetriebe in den Mittelpunkt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem DON-Vorerntemonitoring, das erfreuliche Ergebnisse für die Ernte 2025 zeigte. Den Teilnehmern am diesjährigen DON-Vorerntemonitoring wurde ein Teilnahmezertifikat überreicht. Allen teilnehmenden Mühlen nochmals ein herzliches Dankeschön.

Teilnehmer am DON-Vorerntemonitoring 2025
Teilnehmer am DON-Vorerntemonitoring 2025

Der Samstag gehörte traditionell der Technik: So standen am Samstagvormittag technische Innovationen und Effizienz im Mittelpunkt. Themen wie moderne Steuerungstechnik, Energiesparen in der Produktion und neue Entwicklungen im Bereich Magnettechnik und Plansichtertechnik zeigten praxisnahe Wege für die Zukunft der Mühlenbranche.

Aber auch das Gesellige stand wie gewohnt im Mittelpunkt

Die große Bedeutung des Treffens zeigte sich nicht nur an der Zahl der Teilnehmer, sondern auch an der feierlichen Atmosphäre, die die gesamte Tagung prägte. Bereits beim traditionellen Müllerstammtisch am Donnerstagabend herrschte beste Stimmung – und schnell wurde deutlich: Dieses 50. Jubiläum wird in Erinnerung bleiben.

Ein Festakt mit Strahlkraft: Empfang am Volkacher Marktplatz, Festrede von Michaela Kaniber und Krönung der neuen Mehlkönigin

Am Freitagabend versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst auf dem historischen Marktplatz von Volkach. Dort begrüßte der Bürgermeister die Müllerinnen und Müller persönlich, stieß mit einem Glas Frankenwein auf das Jubiläum an und würdigte die lange Tradition der Veranstaltung sowie ihre Bedeutung fDorfplatz 2ür die Region.Dorfplatz 1

Im Anschluss brachte ein Shuttle-Service die Festgesellschaft nach Würzburg in den Staatlichen Hofkeller der Residenz. Dort fand der traditionelle Fränkische Abend statt – der gesellschaftliche Höhepunkt der Tagung.

In diesem festlichen Rahmen hielt Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, ihre Festrede. Darin stellte sie die zentrale Rolle der Mühlenbetriebe in der Lebensmittelversorgung klar heraus:

„Mühlen sind wahre Kulturschätze – sie verbinden jahrhundertealte Handwerkskunst mit der Kraft der Natur. Unsere Müllerinnen und Müller stehen wie kaum ein anderer Beruf für Regionalität und Qualität. Sie sorgen dafür, dass aus heimischem Getreide das Wertvollste entsteht, was wir täglich genießen: unser gutes Brot“, so die Ministerin. Sie hob zudem die Bedeutung der Branche für die Versorgungssicherheit und die regionale Wertschöpfung hervor:

Bayern verfügt über die meisten Mühlen im gesamten Bundesgebiet. „Sie tragen zur Versorgungssicherheit bei und halten Wertschöpfung in der Region.“

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Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und der Präseindent des Bayerischen Müllerbundes, Rudolf Sagberger

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die feierliche Inthronisierung der neuen Mehlkönigin Luisa Winkler von der Winklermühle in Gustenfelden. Ihre Vorgängerin, Anna Ramsauer von der Poschenrieder Mühle, wurde mit großem Applaus verabschiedet und für ihre engagierte Amtszeit geehrt.

v. l. n. r.: Rudolf Sagberger, Präsident des Bayerischen Müllerbundes; Michaela Kaniber, Bayerische Landwirtschaftsministerin; Luisa Winkler, aktuelle Bayerische Mehlkönigin; Anna Ramsauer, ehemalige Bayerische Mehlkönigin; und Dr. Josef Rampl, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes.
v. l. n. r.: Rudolf Sagberger, Präsident des Bayerischen Müllerbundes; Michaela Kaniber, Bayerische Landwirtschaftsministerin; Luisa Winkler, aktuelle Bayerische Mehlkönigin; Anna Ramsauer, ehemalige Bayerische Mehlkönigin; und Dr. Josef Rampl, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes.

Im Anschluss wurden zwei Betriebe für ihr besonderes Engagement in der Ausbildung junger Müllerinnen und Müller ausgezeichnet: Die Drax-Mühle in Rechtmehring (Monika Drax) und die Off-Mühle in Sindelsdorf (Familie Sonner) erhielten die Ehrung als Bester Ausbildungsbetrieb 2025. Damit würdigte der Bayerische Müllerbund die beiden Betriebe für ihre herausragende Nachwuchsarbeit und ihren Beitrag zur Zukunftssicherung des Müllerhandwerks.

v. l. n. r.: Rudolf Sagberger, Präsident des Bayerischen Müllerbundes; Maximilian und Monika Drax von der Draxmühle in Rechtmehring; Luisa Winkler, amtierende Bayerische Mehlkönigin; Martin und Lukas Sonner von der Off-Mühle in Sindelsdorf und Dr. Josef Rampl, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes.
v. l. n. r.: Rudolf Sagberger, Präsident des Bayerischen Müllerbundes; Maximilian und Monika Drax von der Draxmühle in Rechtmehring; Luisa Winkler, amtierende Bayerische Mehlkönigin; Martin und Lukas Sonner von der Off-Mühle in Sindelsdorf und Dr. Josef Rampl, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes.

Charmant und professionell führte Regina Wallner vom Bayerischer Rundfunk als Moderatorin durch den Abend. Mit Humor, klarer Struktur und Gespür für den besonderen Anlass sorgte sie für einen festlichen Rahmen, der das Jubiläum stilvoll abrundete.

Bei regionaler Küche, fränkischen Weinen und stimmungsvoller Musik wurde das 50. Jubiläum ausgelassen gefeiert – ganz im Sinne der starken Gemeinschaft, die die Müllereifachtagung seit fünf Jahrzehnten prägt.

Das Ausstellerforum war in diesem Jahr vollständig ausgebucht und wurde aufgrund der hohen Nachfrage um ein zusätzliches Zelt erweitert. Zahlreiche Zulieferfirmen präsentierten ihre neuesten Entwicklungen, Dienstleistungen und Lösungen.

Neben Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland waren auch internationale Gäste aus Österreich, der Schweiz, Ungarn und Polen vertreten. Die Müllereifachtagung unterstrich damit eindrucksvoll ihre Rolle als zentrale Plattform für den fachlichen und persönlichen Austausch innerhalb der Branche.

In seinem Schlusswort am Samstagmittag zeigte sich Vorstandsvorsitzender Rudolf Sagberger tief beeindruckt von der Resonanz auf die Jubiläumsveranstaltung:

„Dieses 50. Jubiläum hat eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft, Kompetenz und Leidenschaft in unserer Branche steckt. Die Müllereifachtagung ist weit mehr als eine Fachtagung – sie ist zugleich Treffpunkt, Netzwerkplattform und Herzensangelegenheit für die Müllerfamilie.“

Er dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Ausstellern, Referenten und Unterstützern, die zum Gelingen beigetragen haben, und betonte die Bedeutung des persönlichen Austauschs für die Zukunft des Handwerks.

Mit einem Rekord an Besuchern, einem starken Fachprogramm mit herausragenden Referenten und einem unvergesslichen Festabend endet die Jubiläums-Müllereifachtagung 2025. Die Vorfreude auf die 51. Auflage im kommenden Jahr ist bereits spürbar – und eines ist klar: Volkach bleibt das Herzstück der Müllerfamilie. Damit Sie schon mal vorplanen können: Die 51. Müllereifachtagung findet im nächsten Jahr vom 29. bis 31. Oktober 2026 statt.

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Sponsoren:

  • Bühler AG
  • Balaguer East
  • Behn + Bates Maschinenfabrik GmbH & Co. KG
  • FD Wagenbau GmbH
  • Fröhlich GmbH
  • Kastenmüller GmbH
  • MIAG GmbH
  • Minderleinsmühle GmbH
  • Müllerei-Pensionskasse MPK
  • Rückert Mühlenbau und Riffelwerk
  • Singold Gerätetechnik GmbH
  • Tropper Maschinen und Anlagen GmbH

Einladung zur Jubiläums-Müllerei-Fachtagung 2025 des Bayerischen Müllerbundes nach Volkach

Wir freuen uns sehr, Sie in diesem Jahr zu einem ganz besonderen Ereignis einzuladen: Zur 50. Müllerei-Fachtagung, die vom 23. bis 25. Oktober 2025 im malerischen Volkach am Main stattfinden wird. Seit nunmehr fünf Jahrzehnten ist unsere Herbstfachtagung Treffpunkt für Müllerinnen und Müller, Branchenexperten sowie Partner entlang der gesamten Getreidewertschöpfungskette. Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein abwechslungsreiches und informatives Programm mit hochkarätigen Vorträgen, spannenden Diskussionen und wertvollen Praxisimpulsen.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, Kontakte zu pflegen und neue Impulse für Ihre Arbeit mitzunehmen.

Programmvorstellung: Spannende Themenblöcke und Expertenvorträge

Wie jedes Jahr ist das Programm auch in der Jubiläumsausgabe in mehrere thematische Blöcke unterteilt, die unterschiedliche Themenschwerpunkte der Müllerei abdecken. Hier finden Sie eine kurze Vorstellung der einzelnen Vorträge:

Donnerstag, 23. Oktober 2025: Nach einem Sektempfang um 13:00 Uhr eröffnet Rudolf Sagberger, der Vorstandsvorsitzende des Bayerischen Müllerbundes, die Tagung. Im Themenblock „Getreidemärkte & Getreidewertschöpfungskette“ erwarten Sie ab 14.00 Uhr folgende spannende Vorträge:

„Getreideernte 2025: Überblick über das Mengen- und Qualitätsangebot“
Jörg-Simon Immerz von der BayWa AG präsentiert eine umfassende Analyse der diesjährigen Ernte und zeigt, wie sich Mengen und Qualitäten aus der Ernte darstellen. Ein unverzichtbarer Überblick für alle, die den aktuellen Markt verstehen möchten.

„Erfahrungen eines Getreidebrokers: Wie entwickeln sich Warenströme und Märkte durch die Ernte 2025?“
Martin Unterschütz gibt spannende Einblicke in die Sicht eines Brokers und erläutert, wie Preis- und Versorgungslage die Warenströme nach der Ernte 2025 beeinflussen.

„Perspektiven und Marktversorgung des heimischen Biogetreidemarktes“
Manuela Haupt von der Vermarktungsgesellschaft Bio-Bauern beleuchtet Chancen und Herausforderungen des heimischen Biogetreidemarktes und zeigt, wie sich die Nachfrage entwickeln könnte.

„Das Bio-Lebensmittelhandwerkernetz schafft Kompetenz mit Vernetzung – Machen Sie mit!“
Sophia Weisensee von der Landesanstalt für Landwirtschaft stellt das neue Netzwerkprojekt vor, das durch Zusammenarbeit neue Kompetenzen im Bio-Lebensmittelhandwerk und in der Getreidewertschöpfungskette aufbaut. Als Mühle können Sie sich ebenfalls daran beteiligen! Machen Sie mit!

„Nachhaltiges Denken in Generationen: Ein Bäckereibetrieb mit Zukunft“ Bäckermeister Arnd Erbel schildert seine Erfahrungen als erfolgreicher Handwerksbäcker und zeigt, wie Generationendenken die Basis für nachhaltige Unternehmensführung im Familienbetrieb ist.

„Anforderungen der Versicherungswirtschaft beim technischen Brandschutz“
Lutz Abraham von Hörtkorn Risk Solution gibt einen Überblick, wie sich die Anforderungen der Versicherer für die Mühlenwirtschaft durch die jüngsten Brandschadensereignisse entwickeln und welche Maßnahmen Mühlenbetriebe beachten müssen.

Freitag, 24. Oktober 2025: Der zweite Tag der Tagung steht ab 9.00 Uhr mit folgenden Vorträgen im Zeichen von Nachhaltigkeit und Wirtschaft.

„Nebenstoffströme der Müllerei thermisch nutzen“
Stefan Maier von Vyncke zeigt, wie Nebenprodukte der Müllerei energetisch genutzt werden können. Im Hinblick auf die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung können sich neue Möglichkeiten für die energetische Verwertung von Mühlennebenprodukten ergeben.

„Kleie in der Verfütterung – Besser als ihr Ruf!“
Dr. Elisabeth Beckmüller von der Landesanstalt für Landwirtschaft gibt einen Einblick in die neusten Auswertungen und Fütterungsversuche mit Mühlennebenprodukten. Kleie in der Tierernährung hat Potenzial als nachhaltiges Futtermittel.

„Nachhaltigkeit und CO₂ – Geschäftsmodelle der Zukunft?“
Hans Bogner von der QAL diskutiert in seinem Vortrag, wie Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zusammenwirken können und ob Nachhaltigkeit künftig zum Geschäftsmodell werden kann oder nur Geld kostet.

„Cybersecurity & NIS-2 in der Praxis“
Werner Francis Reineke zeigt in seinem beeindruckenden Vortrag wie IT-Schwachstellen Mühlen gefährden können, welches unsichtbares Risiko damit für uns Unternehmer verbunden ist und wie man IT-Risiken erfolgreich minimiert.

„Ein Leben in Balance – Betrieb und Familie im Einklang“
Susanne Kuhnke von der IKK zeigt Wege auf, wie Unternehmer Beruf und Familie erfolgreich vereinbaren können, ohne dass das Geschäft oder die Familie darunter leiden.

„DON-Vorerntemonitoring 2025: Werte können sich sehen lassen!“
Stephan Weigand gibt einen Überblick über die aktuellen Ergebnisse des DON-Monitorings mit Fokus auf die Ernte 2025.

Am Freitagnachmittag dreht sich ab 14.00 Uhr nach der Vorstellung der Aussteller alles um Getreidequalitäten und Qualitätsmanagement.

„Mengen und Qualitäten der Ernte 2025“
Dr. Begemann vom Max Rubner Institut in Detmold analysiert die diesjährigen Qualitätsergebnisse der Ernte. Ein Muss für alle die wissen wollen, was die Ernte 2025 in den deutschen Regionen gebracht hat.

„Backeigenschaften 2025: Tipps für die richtige Bearbeitung“
Christine Aberham-Egger vom Labor Dr. Aberham gibt praxisorientierte Tipps und Handlungsempfehlungen für Müller zu den Backeigenschaften der neuen Ernte.

„Optimierte Mehle trotz niedriger Qualitäten“
Dr. Kunte von Ireks zeigt die Möglichkeiten und Grenzen, wie durch gezielte Optimierung bessere Backergebnisse erzielt werden können.

„Regulierungen aus Brüssel: Auswirkungen auf die Mühlenbranche“
Jan Cordesmeyer von der Hemelter Mühle engagiert sich seit Jahren beim Europäischen Mühlenverband EUROPEAN FLOUR MILLERS (EFM). Er gibt spannende Einblicke was bereits erreicht wurde und welche Herausforderungen noch auf uns warten.

Samstag, 26. Oktober 2025: Der letzte Tag der Tagung widmet sich ab 9.00 Uhr ausschließlich der Müllereitechnik.

„Innovative Mühlensteuerung – Modernisierung leicht gemacht“
Paul Bruckmann zeigt praxisnah, wie moderne Steuerungstechnik Mühlen effizienter macht und wie sie steuerungstechnisch modernisiert werden können.

„50 Jahre Volkach – Highlights im Mühlenbau“

Christian Rückert gibt einen Jubiläumsrückblick mit interessanten Projekten der letzten Jahre.

„Magnettechnik im Mühlenbetrieb“
Peter Mayer von Premium Magnets zeigt den Einfluss moderner Magnettechnik als Garanten für Produktsicherheit und Prozessoptimierung

„Stärkebeschädigung durch Walzenstühle“
Franz Schmid von der Firma Kastenmüller aus Martinsried gibt müllerische Einblicke in die mechanische Stärkebeschädigung in der Weizenvermahlung und deren Einfluss auf unsere Produkte – eine Projektarbeit an der Deutschen Müllerschule Braunschweig.

„Neues aus der Müllerschule
Gabriele Lühr, Pädagogische Leiterin der Deutschen Müllerschule in Braunschweig, präsentiert die aktuellen Innovationen und Investitionen an der Deutschen Müllerschule.

„Energiesparen mit System“
Herbert Pertl von der Bühler AG in Braunschweig zeigt Maßnahmen in der Produktion, die zu mehr Energieeffizienz in der Müllerei führen.

„Innovativer Plansichter revolutioniert den Mühlenbau und die Diagrammtechnik“
Stefan Schmitz von der Swisca AG stellt einen neu entwickelten Plansichter vor, der  Maßstäbe in der Müllerei setzt.

Rahmenprogramm und Teilnahmebedingungen

Neben den Vorträgen laden wir Sie zu geselligen Abenden ein, bei denen Sie in entspannter Atmosphäre mit anderen Teilnehmern ins Gespräch kommen können. Der Donnerstagabend beginnt mit einem zwanglosen Müllerstammtisch im „S’Hinterhöfle“ in Volkach.

Am Freitagabend findet die große Jubiläumsfeier zum 50. Geburtstag der Volkacher Müllereifachtagung statt: Um 17.00 Uhr gibt es einen Festakt auf dem Marktplatz von Volkach mit Empfang durch den Bürgermeister. Anschließend bringen Sie um 18.00 Uhr Shuttle-Busse nach Würzburg, wo im Staatlichen Hofkeller der Residenz der traditionelle Fränkische Abend stattfindet. Bei gutem Essen und ausgewählten Weinen laden wir Sie ein gemeinsam mit uns auf die Müllereifachtagung in Volkach anzustoßen.

Die Tagungsgebühr beträgt für Mitglieder des Bayerischen Müllerbundes € 180,00, für Jungmeister und Studenten € 70,00 und für Gäste € 200,00. Diese Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und beinhalten alle Vorträge sowie das Rahmenprogramm. Die Gebühr ist pro Betrieb nur einmal zu entrichten. Für den Besuch des Fränkischen Abends wird für jede weitere Person ein Betrag von € 65,00 berechnet.

Innerhalb des Tagungsgebäudes stellen wieder renommierte Zulieferfirmen der Mühlenwirtschaft ihre Exponate oder Dokumentationsmaterial aus. Die Standbetreuer stehen den Tagungsteilnehmern selbstverständlich auch für individuelle Fachberatungen gerne zur Verfügung.

Während der Tagung sind wir wie folgt zu erreichen:

Katholisches Pfarrheim, Engertstraße 9, 97332 Volkach am Main / Unterfranken.

Anmeldungen und weitere Informationen

Bitte reservieren Sie Ihre Zimmer unter www.volkach.de. Bei Fragen zur Zimmerbuchung steht Ihnen die Touristinformation in Volkach gerne zur Verfügung (Telefon: 09381-40112, E-Mail: tourismus@volkach.de).

Zum Besseren Überblick bitten wir Sie sich hier an.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf drei inspirierende Tage voller fachlicher Tiefe und persönlicher Begegnungen. Bei Fragen zur Tagung wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des Bayerischen Müllerbundes.

Hier finden Sie das ausführliche Programm der Tagung.

Wasserkraftseminar am 07. Oktober 2025 in Straubing

Am Dienstag, den 07. Oktober 2025, findet am TUM Campus Straubing das 6. VWB- und LVBW-Wasserkraftseminar statt – eine zentrale Informations- und Austauschplattform für Betreiber von Wasserkraftanlagen, Ingenieure und Interessierte. Die Veranstaltung bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Fachvorträgen, Praxisbeispielen sowie die Möglichkeit zur Diskussion aktueller Entwicklungen im Bereich der Wasserkraft. Die Mitglieder des Müllerbundes sind dazu sehr herzlich eingeladen.

Besonderes Highlight:
Bereits am Vormittag (ab 9:00 Uhr) besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des generalüberholten Wasserkraftwerks und der neu gebauten Aquathermieanlage der Weihermühle in 93343 Essing.

Vortragsthemen am Nachmittag sind unter anderem:

  • Aquathermie und kalte Netze vs. klassische Wärmeversorgungssysteme
  • Modernisierung von Wasserkraftanlagen – aktuelle Beispiele aus der Praxis
  • Rolle der IHK in wasserrechtlichen Verfahren
  • Neue Ansätze für Fischschutz und Querrechen
  • Zukunft der Energieversorgung mit planbarer Wasserkraft, Digitalisierung und Sektorenkopplung

Teilnahmegebühr:
75 € inkl. MwSt. (vor Ort zu entrichten)
Im Preis enthalten: Erfrischungsgetränke, Imbiss, Kaffee und Kuchen

 Ort:
TUM Campus Straubing
Hörsaal U7-a, Uferstraße 53
94315 Straubing

Anmeldung: über die Geschäftsstelle

MRI zur Qualität der Brotgetreideernte 2025: Proteingehalte wieder besser als im Vorjahr – Auswuchs, niedrige Fallzahlen und Mutterkorn im Blick behalten

Das Max-Rubner-Institut hat einen ersten Zwischenbericht zu den Qualitäten der Deutschen Brotgetreideernte 2025 veröffentlicht. Die Winterweichweizen-Ernte 2025 zeigt höhere Proteinwerte (Ø 12,2 %) und verbesserte Klebermengen, jedoch niedrigere Fallzahlen (Ø 302 s). Besonders in Bayern, Brandenburg und Schleswig-Holstein sind viele Partien (< 220 s) betroffen. Das Hektolitergewicht und der Schmachtkornanteil haben sich leicht verbessert. Roggen ist enzymaktiver mit niedrigeren Fallzahlen und leicht verschlechtertem Hektolitergewicht; Mutterkornbesatz ist zwar gesunken, bleibt aber in 28 % der Proben über dem Grenzwert. Mykotoxingehalte (DON, ZEA) liegen erfreulicherweise überwiegend unter den Grenzwerten.

Die diesjährige Winterweichweizen-Ernte weist im Durchschnitt aller untersuchten Proben aus dem Bundesgebiet einen um 0,6 Prozentpunkte höheren Rohproteingehalt als im Vorjahr auf (12,2 % gegenüber 11,6 %). Durchschnittliche Rohproteingehalte von 13 % und mehr wurden in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen ermittelt. Bayern weist im Durchschnitt 12,6 % auf. Das Schlusslicht bildet Nordrhein-Westfalen (10,4 Prozent).

Quelle: MRI 2025
Quelle: MRI 2025

 

 

 

 

 

Der Sedimentationswert, der als indirektes Maß zur Bestimmung der Proteinqualität dient, liegt mit 43 ml über dem Wert des Vorjahres (38 ml). Die Klebergüte ist insgesamt als dehnbar und elastisch einzustufen. Die auswaschbaren Klebermengen liegen mit 23,9 % auf einem verbesserten Niveau (Vorjahr 22,6 %).

Wie problematisch die Witterungsbedingungen im Juli und August waren, kann indirekt aus dem Qualitätsmerkmal Fallzahl abgeleitet werden. Sie liegt im Mittel bei 302 Sekunden (Vorjahr 356 s). Gut 20 % der diesjährigen Weizen-Ernte erbringt nicht die geforderte Mindestfallzahl von 220 Sekunden. Insbesondere in Bayern, Brandenburg und Schleswig-Holstein hat der Regen erhebliche Schäden in den geernteten Weizenbeständen hinterlassen, hier haben mehr als 40 % aller Proben Fallzahlen von unter 220 Sekunden. Auch ist das durchschnittliche Vorkommen von Auswuchs (1,02 Gew. %) gegenüber dem Vorjahr (0,06 Gew. %) deutlich erhöht. Das Hektolitergewicht hingegen zeigt sich in diesem Jahr etwas verbessert (76,9 kg/hl gegenüber 75,4 kg/hl im Vorjahr). Der Schmachtkornanteil liegt mit 0,41 Gewichtsprozent zudem niedriger als im Jahr 2024 (0,81 Gew. %).

Quelle: MRI 2025
Quelle: MRI 2025

 

 

 

 

 

 

 

Aufgrund der o.g. Witterungsbedingungen während der Ernte stellt sich auch die diesjährige Roggen-Ernte enzymaktiver dar. Die bislang untersuchten Roggenpartien liegen im Mittel in einem Fallzahlbereich von 235 Sekunden (Vorjahr 280 Sekunde). Analog dazu weist die Stärkebeschaffenheit geringere Verkleisterungstemperaturen und geringere Amylogramm-Maxima (71,0 °C; 1117 AE; Vorjahr 72,2 °C; 1203 AE) auf. Das Hektolitergewicht beim Roggen (73,1 kg/hl) hat sich gegenüber dem Vorjahr (73,6 kg/hl) leicht verschlechtert und der Anteil an Schmachtkorn ist mit 2,5 % gegenüber dem Vorjahr (2,3 %) etwas erhöht. Regional werden wieder vereinzelt Ausbeuteverluste zu verzeichnen sein. Das Vorkommen von Mutterkornsklerotien (0,09 Gew. %) ist, verglichen mit dem Vorjahr (0,14 Gew. %), zwar deutlich gesunken, jedoch zeigen auch in diesem Jahr 38,8 % der Roggenproben einen überhöhten Besatz (> 0,02 Gew. %) mit Mutterkornsklerotien.

Die zumeist trockenen Bedingungen zur Blüte des Getreides führten zu einer niedrigen Wahrscheinlichkeit für eine Infektion mit Feldpilzen. Die Mykotoxin-Gehalte liegen deshalb in diesem Jahr insgesamt auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr. Die Grenzwerte für Deoxynivalenol im unverarbeiteten Getreide wurden in keiner Probe überschritten. In zwei von den bis dato untersuchten Getreideproben wurde ein erhöhter Zearalenon Gehalt über dem Grenzwert ermittelt. Das Vorkommen an Mykotoxinen liegt, abgesehen von den Gehalten an Mutterkornsklerotien, zusammenfassend auf einer niedrigen Stufe.

Insgesamt wurde in diesem Jahr eine gute Bandbreite von Brotgetreide-Qualitäten geerntet, die Beschaffung der entsprechenden Weizen- und Roggenpartien hat sich für die Mühlen bundesweit deutlich entspannt. Sinkende Fallzahlen müssen dennoch ständig im Blick behalten werden.

Den aktuellen Zwischenbericht der besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung zur Beschaffenheit des Getreides können Sie hier einsehen.

Erntebericht 2025: Über 25 % mehr Weizen in Deutschland – gute Ergebnisse auch bei Roggen und Dinkel

Die deutsche Landwirtschaft blickt 2025 trotz schwieriger Witterungsbedingungen auf eine insgesamt gute Ernte. Laut dem offiziellen Erntebericht des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat übertraf die Getreideernte nicht nur das Vorjahresniveau, sondern lag auch leicht über dem mehrjährigen Durchschnitt.

Winterweizen bleibt wichtigste Kultur

Der Winterweizen behauptet auch 2025 seine Stellung als mit Abstand bedeutendste Kultur in Deutschland. Nach einer Ausweitung der Anbaufläche auf 2,86 Millionen Hektar wurde eine Erntemenge von rund 22,5 Millionen Tonnen erzielt – ein Plus von 26 % gegenüber dem Vorjahr und 6,4 % über dem Mittel der Jahre 2019 bis 2024. Mit durchschnittlich 78,5 Dezitonnen pro Hektar erreichte der Hektarertrag ebenfalls ein deutliches Plus.

Positive Entwicklung bei Roggen und Dinkel

Auch die kleineren Brotgetreidearten zeigten sich ertragsstark. Beim Roggen führten stabile Bestände und die trotz vieler Niederschläge insgesamt günstige Abreife zu Hektarerträgen über Vorjahresniveau. Damit bestätigte die Kultur ihre Bedeutung für Standorte mit leichteren Böden, insbesondere in Ostdeutschland.

Der Dinkel, dessen Anbau in den letzten Jahren leicht zulegte, profitierte ebenfalls von den insgesamt guten Bedingungen im Sommer. Trotz häufiger Regenperioden konnten ordentliche Erträge eingebracht werden. Sowohl Menge als auch Hektarerträge bewegten sich oberhalb des Vorjahreswertes. Die Nachfrage bleibt hoch – vor allem im Bio-Bereich, wo Dinkel zunehmend als Alternative zum Weizen gefragt ist.

Rahmenbedingungen und Ausblick

Trotz Trockenheit im Frühjahr und vieler Regenfälle im Juli haben die Landwirte also eine robuste Getreideernte eingebracht. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer würdigte den Einsatz der Betriebe und betonte zugleich die Notwendigkeit verlässlicher Rahmenbedingungen, um auch künftig stabile Ernten zu sichern.

Im Hintergrund ergänzen Raps, Hafer sowie Hülsenfrüchte das positive Gesamtbild des Erntejahres 2025. Mit Blick auf die kommende Saison bleibt entscheidend, ob die Betriebe von der angekündigten Entlastung bei Bürokratie und Kosten nachhaltig profitieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken können.

Den kompletten Erntebericht finden Sie hier.

Neue Mehl-Plakatkampagne wirbt für regionale Ernährungshandwerke – Bestellungen über die Geschäftsstelle möglich

Mit einer klaren und einprägsamen Botschaft macht eine aktuelle Plakatkampagne auf die Bedeutung regionaler Ernährungshandwerke aufmerksam. Unter dem Motto „Unsere Lieferkette: Feld. Handwerk. Genuss. Bauch. Ende.“ wird verdeutlicht, worum es geht: kurze Wege, ehrliches Handwerk und ein direkter regionaler Bezug zwischen Produktion und Konsum.

Die Plakate sind Teil der Initiative „Deine regionalen Genusshandwerke“, die vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unterstützt wird. Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher für den Kauf regionaler Produkte zu sensibilisieren und damit die traditionellen Handwerksbetriebe vor Ort zu stärken. Dazu zählen insbesondere Müller, Metzger, Konditoren, Bäcker und Brauer – also jene Betriebe, die seit Generationen für Qualität, Geschmack und regionale Identität stehen.

Mit dem Aufruf „Kaufe regional. Stärke unsere Müller, Metzger, Konditoren, Bäcker und Brauer. Setze ein Zeichen für deine Heimat.“ wird deutlich, dass der Einkauf vor Ort nicht nur Arbeitsplätze sichert und die regionale Wirtschaft stärkt, sondern auch einen wertvollen Beitrag zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz und kulturellem Erbe leistet.Mehlplakat neu

Wir möchten unsere Mitglieder ausdrücklich ermutigen, diese Botschaft sichtbar zu machen: Die Plakate können über unsere Geschäftsstelle kostenlos bestellt werden und eignen sich ideal zum Aufhängen in der Mühle und im Mühlenladen. Damit tragen wir gemeinsam dazu bei, die Wertigkeit des regionalen Handwerks in den Vordergrund zu stellen und die Kunden vor Ort für den bewussten Einkauf zu sensibilisieren.

Fazit:
Die Kampagne zeigt: Regional einkaufen bedeutet nicht nur kurze Transportwege, sondern auch Wertschätzung, Genuss und Heimatverbundenheit. Lassen Sie uns dieses Signal gemeinsam nach außen tragen!

Arbeitsschutzseminar für kleine und mittlere Mühlen in Illertissen – Restplätze frei!

Die BGN veranstaltet wieder ihr jährliches Arbeitsschutzseminar für kleine und mittlere Mühlen.  Dieses Mal findet es in Bayern, nämlich in Illertissen statt. Nutzen Sie die Gelegenheit sich einen der Restplätze zu sichern!

Das Seminar legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Führungsverantwortung der Unternehmerin und des Unternehmers bzw. dessen Vertretung. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, die Strukturen im eigenen Betrieb hinterfragen zu können, Defizite im Arbeitsschutz zu erkennen und Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Rechtssicherheit im Arbeitsschutz sowie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erarbeiten und umsetzen zu können.

Die Seminarinhalte sind:

  • Die Berufsgenossenschaft: Struktur und Aufgabe
  • Verantwortung der Unternehmer und Führungskräfte
  • Arbeitsschutz und Explosionsschutz
  • Die Branche: Ihre Zahlen und typische Gefährdungen

Tipp 1: Mit diesem Seminar erfüllen Sie auch Ihre regelmäßige Weiterbildungspflicht zum Thema Arbeitsschutz soweit Sie für die Betreuung das Kompetenzzentrenmodells (bis 10 MA; früher: Branchenmodell) oder das Unternehmermodell (10 – 50 MA) gewählt haben.

Bei Interesse bitte gerne in der Geschäftsstelle melden.