Kategorie-Archiv: Aktuelles

Müllerbund auf der Internationalen Handwerksmesse 2026: Unterstützen Sie uns mit Ihren Mehlpackungen und bei der Standbetreuung!

Vom 04. bis 08. März 2026 findet in diesem Jahr die Internationale Handwerksmesse IHM im Messegelände in München statt. Auch in diesem Jahr ist der Bayerische Müllerbund dort wieder mit einem Stand vertreten. Wie auch in den anderen Jahren ist der Bayerische Müllerbund Teil der Sonder- und Aktionsschau „YoungGeneration“ bzw. „Macher gesucht“, wie sie seit diesem Jahr neu heißt. Ziel ist dabei wieder, der heranwachsenden Generation die Mühlenwirtschaft zu präsentieren sowie den jungen Menschen den wichtigen Beruf des Müllers bzw. der Müllerin vorzustellen und näherzubringen und somit Auszubildende für diesen wichtigen Beruf zu gewinnen. Nachdem das „Mehlregal“ in den vergangenen Jahren bei den Besuchern sehr gut angekommen ist und es die Vielfalt der bayerischen und deutschen Müllerei präsentiert, wird es das Regal auch dieses Jahr wieder geben. Dazu brauchen wir wieder Ihre tatkräftige Unterstützung. Senden Sie uns bitte wieder verschiedene gefüllte 1 kg Mehlpackungen zu, um diese dort zu präsentieren.

Wie in den vergangenen Jahren auch, wird der Bayerische Müllerbund Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte über den hoch interessanten Ausbildungsberuf des Müllers/der Müllerin bzw. des/der Verfahrenstechnologe/-in Mühlen- und Getreidewirtschaft – Fachrichtung Müllerei informieren. Unseren Stand finden Sie in Halle C1.

Der Bayerische Müllerbund wird sich an seinem Stand dabei wieder interaktiv präsentieren und die „Auszubildenden von morgen“ die Feuchtigkeit von Getreide bestimmen lassen. An einer „Miniaturmühle“ können die jungen Erwachsenen Weizen vermahlen. Dabei erfahren die Jugendlichen, was genau in einem Walzenstuhl passiert. Im Anschluss daran können die Jugendlichen das Ermahlene noch sieben und somit die verschiedenen „Passagen“, die beim Mahlprozess entstehen, selbst herstellen und auch erfühlen.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die wirkungsvolle Nachwuchswerbung und Information zu unserem Berufsstand mitunter nur dann gut gelingen kann, wenn genug Fachleute am Stand vertreten sind. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn sich viele von Ihnen zur Standbetreuung bei uns melden würden. Schicken Sie auch gerne Lehrlinge und die nächste Generation der Mühlen-Betriebsinhaber uns zur Unterstützung!

Auszubildende sind dabei gerne gesehen, so können die Jugendlichen auf „Augenhöhe“ kommunizieren. Ein Messetag beginnt um 9 Uhr und endet um 18 Uhr. Wir freuen uns über jede Hilfe, die wir Ihrerseits erhalten.

Für unterstützende Hilfe am Stand während der Messezeit danken wir heute schon im Voraus.

Unterstützen Sie uns mit Ihren Mehlpackungen!

Das Mehlregal hat sich mittlerweile etabliert: Auch im letzten Jahr war es bei den Messebesuchern der absolute „Hingucker“. Deshalb wollen wir das Mehlregal auch in diesem Jahr wieder präsentieren. Hierzu benötigen wir Ihre Unterstützung! Um das Mehlregal möglichst vielfältig mit den verschiedenen Mehltypen aus den unterschiedlichen Mühlen und Regionen bestücken zu können, bitten wir Sie, uns Ihre Roggen-, Dinkel, Weizen-, Emmermehle usw. zuzusenden. Schicken Sie uns von den unterschiedlichen Mehltypen jeweils 1kg-Tüten. Egal ob Weizen- Roggen-, Dinkel-, oder auch Spezialmehle. Je spezieller, desto besser, um die Vielfalt und Breite unserer Produkte zeigen zu können. Nutzen Sie diese kostenlose Werbeplattform Ihrer Produkte auf der Messe.

Einladung zur Mitgliederversammlung mit Verbandstag des Bayerischen Müllerbundes und Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes e.V.

Bereits heute möchten wir Sie im Namen unseres 1. Vorsitzenden, Rudolf Sagberger und der gesamten Vorstandschaft des Bayerischen Müllerbundes e.V. und des Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes im Bayerischen Müllerbund e.V., sehr herzlich zum diesjährigen Verbandstag mit Dinnerspeech, Mitgliederversammlung und Besichtigung von Richart´s Backhaus, einladen.

Die Mitgliederversammlung mit interessanten Vorträgen, findet am Samstag, den 14. März 2026, ab 10.00 Uhr im Hofbräuhaus, „Münchner Zimmer“, Platzl 9, in München statt. Als Hauptredner konnten wir den Präsident des Verbandes Deutscher Großbäckereien, Norbert Lötz, gewinnen. Zudem wird Landtagsmitglied und wirtschaftspolitischer Sprecher der FREIEN WÄHLER, Markus Saller, zu Wort kommen. Ein weiteres Referat wird Dr. Jürgen Michels, Chefvolkswirt der Bayerischen Landesbank (BayernLB) zu den wirtschaftlichen Auswirkungen geopolitischer Umbrüche halten. Bereits am Vortag, Freitag, 13. März 2026 beginnt der Verbandstag um 14.00 Uhr mit der Besichtigung von Rischart´s Backhaus in München. Im Anschluss daran steht ein gemeinsames Abendessen mit Dinnerspeech von der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Bayerischen Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf auf dem Programm. Wir hoffen, dass Sie bestenfalls alle Termine dieses spannenden Verbandstages wahrnehmen können. Bitte melden Sie sich frühzeitig an!

Besichtigung von Richart´s Backhaus am Freitag, den 13. März 2026:

Am Freitagnachmittag findet ab 14.00 Uhr zu Beginn unseres Verbandstages eine gemeinsame Besichtigung von Rischart´s Backhaus, Theresienhöhe 40, 80339 München, statt.

Auftaktabend mit Dinnerspeech am Freitag, den 13. März 2026:

Am Freitagabend findet ab 18:00 Uhr die bereits etablierte „Dinnerspeech“ statt. Wir laden Sie dazu ins Kaufmanns-Casino, 1. Stock, Odeonsplatz 6, 80539 München zum gemeinsamen Abendessen und einem Vortrag von Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales ein. Sie spricht zum  Thema „Arbeit und Leistung muss sich in unserer Gesellschaft wieder lohnen. Leistungsbereitschaft und Solidarität in Einklang bringen“.

Gerade für etwas weiter entfernte Mitglieder ist dies eine gute Möglichkeit einmal ein schönes Wochenende in München zu verbringen, weniger Stress bei der Anreise zu haben, zudem einen interessanten Vortrag zu hören und sich bei einem guten Abendessen einmal wieder intensiv mit Kollegen und Kolleginnen auszutauschen.

Der Ablauf des Freitagabends, ist wie folgt geplant:

18.00 Uhr:        Empfang zur Dinnerspeech, Kaufmanns-Casino, 1. Stock, Odeonsplatz 6, 80539 München – Zugang über Galeriestraße gegenüber dem Landwirtschaftsministerium.

18.30 Uhr:

  • Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Rudolf Sagberger
  • Kurze Einführung und Einordnung des Vortrags für die Mühlenwirtschaft durch den Geschäftsführer Dr. Josef Rampl
  • Dinnerspeech von Ulrike Scharf, stellvertretende Ministerpräsidentin und Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales: „Arbeit und Leistung muss sich in unserer Gesellschaft wieder lohnen. Leistungsbereitschaft und Solidarität in Einklang bringen“.

Expertendialog – Fragen und Antworten

Ausklang mit einem gemeinsamen Abendessen auf Einladung des Bayerischen Müllerbundes und des Bayerischen Handelsmühlenverbandes.

Mitgliederversammlung am Samstag, den 14. März 2026:

Die eigentliche Mitgliederversammlung findet dann am Samstag, 14. März 2026, ab 10.00 Uhr statt – Einlass und Registrierung bereits ab 9:30 Uhr möglich. In diesem Jahr sind wir wieder im Münchner Zimmer im 2.OG des Hofbräuhauses.

Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden, Herrn Rudolf Sagberger, wird der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes und Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes e.V., Herr Dr. Josef Rampl, in seinem Geschäftsbericht von der Verbandsarbeit des letzten Geschäftsjahres sowie aus den einzelnen Ausschüssen berichten.

Danach wird mit den Regularien fortgefahren und die Jahresrechnung 2025 und der Haushaltsplan 2026 der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt, wonach über die Entlastung von Vorstandschaft und Geschäftsführung abgestimmt wird.

Nach einer kurzen Pause gegen 11.00 Uhr mit Weißwurstfrühstück folgen Worte von MdL Markus Saller, wirtschaftspolitischer Sprecher der FREIEN WÄHLER, zum Thema „Potenziale in Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung entfesseln – Das Leben leichter machen, Bürokratie abbauen, den Staat neu denken.“

Im Anschluss referiert Norbert Lötz, Präsident des Verbandes Deutscher Großbäckereien zum Thema „Künftige Herausforderungen der Backbranche erkennen und meistern“.

Zuletzt wird Dr. Jürgen Michels, Chefvolkswirt der Bayerischen Landesbank (BayernLB) die „Auswirkungen von geopolitischen Umbrüchen auf Wirtschaft und Finanzmärkte“ in den Mittelpunkt seines hochinteressanten Vortrages stellen.

Eine allgemeine Diskussion und Aussprache beenden schließlich die Mitgliederversammlung.

Wir würden uns sehr freuen, Sie auf unserem Verbandstag begrüßen zu können.

Studienreise des Bayerischen Müllerbunds 2026 ins Tessin über das verlängerte 1. Maiwochenende

Alle zwei Jahre organisiert der Bayerische Müllerbund für seine Mitglieder eine Studienreise, die fachliche Einblicke, neue Perspektiven und den kollegialen Austausch miteinander verbindet. 2026 machen wir eine gemeinsame Busreise ins wunderschöne Tessin an den Luganer See und Lago Maggiore – mit interessanten Stationen in Bayern, der Schweiz und Norditalien. Auf dem Programm stehen innovative Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, sowie traditionsreiche Mühlenbetriebe. Ergänzt wird das Fachprogramm durch Zeit für Austausch, Genuss und ein attraktives Rahmenprogramm.

Folgender Programmablauf wartet auf Sie:

Donnerstag, 30. April 2026 – Spezialvermahlung

Start ist um 9:00 Uhr am P+R Parkhaus Fröttmaning in München. Erste Station ist die HOSOKAWA ALPINE AG in Augsburg. Nach einer Unternehmensvorstellung erhalten die Teilnehmer Einblicke in moderne Spezialmaschinen, Anlagen und Lösungen – unter anderem zu Themen wie Kleie- und Spelzenvermahlung, Feinstvermahlung oder Proteinverschiebung. Eine Führung durch Fertigung, Montage und Technikum sowie ein gemeinsames Mittagessen runden den Besuch ab. Weiterfahrt in die Schweiz. Der Abend klingt bei einem gemeinsamen Abendessen in Uzwil aus.

Freitag, 1. Mai 2026 – Innovation und Praxis (1. Mai ist in der Schweiz kein Feiertag!)

Am Vormittag steht die Bühler AG in Uzwil auf dem Programm. Besichtigt werden unter anderem das Grain Innovation Center sowie eine Verbrennungsanlage für Mühlennebenprodukte von Vyncke. Nach dem Mittagessen bei Bühler geht es weiter zu den Grüninger Mühlen in Flums. Im Anschluss fährt die Gruppe weiter nach Bissone im Tessin am Luganer See mit spätem Abendessen im Hotel Capione.

Samstag, 2. Mai 2026 – Mühlentradition im Tessin

Der Tag beginnt mit der Besichtigung der Mulino Maroggia, einer der bekanntesten Mühlen im Tessin. Die Mühle wurde nach einem Brand vollständig wieder aufgebaut und wurde auch in Volkach mit einem Vortrag vorgestellt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgt ein touristisches Rahmenprogramm mit Besichtigung von Morcote am Luganer See und der wunderschönen Altstadt von Como. Ein gemeinsames Abendessen bietet Gelegenheit zum Austausch in entspannter Atmosphäre.

Sonntag, 3. Mai 2026 – Zeit für Austausch und Erholung

Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Rahmenprogramms und der freien Verfügung. Wir fahren gemeinsam zum Lago Maggiore. In Laveno wechseln wir vom Bus aufs Schiff, das uns zu den Borromäischen Inseln nach Norditalien übersetzt. Es bleibt ausreichend Zeit, die Region zu erkunden und den kollegialen Austausch zu vertiefen.

Montag, 4. Mai 2026 – Rückreise mit Zwischenstopp

Nach dem Check-out führt die Rückreise über Oberstaufen. Dort ist ein gemeinsames Mittagessen geplant, bevor die Weissachmühle besichtigt wird. Die Ankunft am P+R Parkhaus Fröttmaning in München ist gegen 18:30 Uhr vorgesehen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns in der Geschäftsstelle.

BioFach 2026: Treffpunkt der Bio-Branche

Die BioFach 2026 – Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel – findet vom 10.-13. Februar 2026 in Nürnberg statt! Am Donnerstag besteht die Möglichkeit zu einem geführten Rundgang auf der Biofach für die Getreidewertschöpfungskette. Rundgang und Eintritt sind für Teilnehmer kostenlos.

Am Donnerstag, den 12. Februar 2026 findet ein geführter Rundgang statt „Vom Korn zur Kontrolle – Wie Bio vom Feld in die Backstube kommt: entdecken, verstehen, umsetzen.“ Die Teilnehmer können spannende Aussteller, Bio-Bäcker, Erzeugergemeinschaften und Kontrollstellen kennenlernen und erhalten wertvolle Einblicke, wie Bio funktionieren kann.

Bayern übernimmt 2026 den Vorsitz der deutschen Agrarministerkonferenz – Schwerpunkt wird auf Ernährungssicherheit gelegt

Bayern übernimmt zum Jahreswechsel den Vorsitz der deutschen Agrarministerkonferenz (AMK). Im Zentrum wird lt. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Ernährungssicherheit stehen. In einer Welt voller Unsicherheiten soll ein besonderes Augenmerk auf eine starke heimische Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft gelegt werden, so die Ministerin.

Ernährungssouveränität stärken

Ein zentrales Anliegen ist die Sicherung der Ernährungssouveränität. Ministerin Kaniber macht deutlich, wie fragil globale Märkte geworden sind:

„Wenn Länder wie China über mehr als die Hälfte der weltweiten Getreidevorräte verfügen und Russland neue Rekordexporte anstrebt, wird eines für uns ganz klar: Von solchen Mächten dürfen wir uns nicht abhängig machen. Wir müssen auf unsere eigene Stärke setzen. Das bedeutet gleichzeitig: Unsere heimische Landwirtschaft ist sicherheitsrelevant.“ Die Landwirtschaftsministerin betont dabei Bayerns Richtschnur „regional vor global“.

Düngerecht fachlich und rechtlich neu denken

Nach aktuellen Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts steht eine Neuausrichtung des Düngerechts bevor. Das Düngerecht soll unter Bayerns AMK-Vorsitz deutlich überarbeitet werden – klar, fair und verursachergerecht. „Wer sauber wirtschaftet, verdient Entlastung statt zusätzlicher Auflagen“, so Kaniber.

Bürokratieabbau

Weniger Bürokratie – mehr Vertrauen: Die Ministerin nennt als Beispiele die EU-Verordnung für Entwaldungsfreie Produkte (EUDR), die Wiederherstellungsverordnung und das Bodenüberwachungsgesetz, welche neue Bürokratie aufbauen. Diese Gesetze müssten dringend gestoppt werden, es brauche mindestens eine grundlegende inhaltliche Überarbeitung. Zudem wird die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 eines der zentralen Themen im kommenden AMK-Jahr sein.

Zum Hintergrund:

Die Agrarministerkonferenz – kurz AMK – ist das wichtigste gemeinsame Beschlussgremium der deutschen Agrarpolitik. In ihr stimmen sich die Agrarministerinnen und -minister des Bundes und der 16 Länder ab. Die AMK berät alle zentralen Themen der Agrar- und Forstwirtschaft sowie des ländlichen Raums. In der Regel trifft sich die Agrarministerkonferenz im Frühjahr und im Herbst. Geplant sind Treffen vom 18. bis 20. März in Bad Reichenhall und vom 23. bis 25. September in Würzburg.

Ein Gutes Neues Jahr 2026!

Liebe Mitglieder,

ein Jahr voller Herausforderungen, Entwicklungen und wertvoller Begegnungen liegt hinter uns.

Was unsere bayerische Müllerei stärkt, sind Menschen wie Sie: engagierte Familienbetriebe und Unternehmen, die Tradition bewahren und zugleich die Zukunft gestalten.

Wir danken Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen, den offenen Austausch und die gemeinsame Arbeit für eine kraftvolle Müllerei in Bayern.

Der Bayerische Müllerbund wünscht Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2026.

Möge es geprägt sein von Glück und Frohsinn, von Kraft und Zuversicht sowie von Stabilität, Vitalität und Ausdauer, um die Herausforderungen des neuen Jahres erfolgreich zu meistern. Für die Umsetzung Ihrer persönlichen und beruflichen Vorsätze wünschen wir Ihnen viel Erfolg und alles erdenklich Gute.

 

Förderprogramm VuV-Regio: Antragstellung ab sofort wieder möglich

Das Förderprogramm VuV-Regio des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wird seit Jahren erfolgreich von Mühlen zur Kofinanzierung von Investitionen genutzt. Zahlreiche Betriebe konnten damit bereits Maßnahmen wie z. B. die Anschaffung und den Einbau von Farbsortierern oder Abpackmaschinen fördern lassen. Anträge für die neue Förderrunde können ab sofort wieder gestellt werden.

Ziel des Programms ist die Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die Verbesserung der Produktqualität sowie der Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten.

Im Folgenden werden die für die Mühlen relevanten Punkte hervorgehoben. Darüber hinaus sind auch weitere Maßnahmen förderfähig.

Für Mühlen besonders relevante förderfähige Maßnahmen (Auswahl)

  • Erfassung und Lagerung
  • Verarbeitung
  • Verpackung und Etikettierung
  • Marktgerechte Aufbereitung und Vermarktung
  • Marktstudien sowie Entwicklungs- und Vermarktungsmaßnahmen für Qualitätsprodukte (z. B. „Geprüfte Qualität – Bayern“, EU-Bio-Siegel)

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Investitionsstandort in Bayern
  • Nachweis der Wirtschaftlichkeit und gesicherte Gesamtfinanzierung
  • Kein Maßnahmenbeginn vor Bewilligung
  • Erfüllung von mindestens zwei der folgenden Kriterien:
    • Stärkung der regionalen Verarbeitung und Vermarktung
    • Verbesserung der Produkt- oder Prozessqualität
    • Sicherung oder Schaffung von Arbeitsplätzen
    • Verbesserung von Umwelt-, Natur- oder Tierschutz

Zusätzlich gilt: Der überwiegende Teil der Rohwaren ist für mindestens fünf Jahre nach Abschluss der Maßnahme aus der Region zu beziehen.

Förderverpflichtung

Der regionale Rohwarenbezug ist jährlich nachzuweisen und der Bewilligungsstelle spätestens bis 31. März des Folgejahres unaufgefordert vorzulegen.

Zuwendungshöhe

  • 20 Prozent Regelförderung
  • 25–35 Prozent bei Premium-, Bio- oder regionalen Qualitätskonzepten
  • bis 70 Prozent für Entwicklungs- und Vermarktungsmaßnahmen
  • bis 80 Prozent für Konzepte und Studien durch Dritte

Förderrahmen

  • Max. 250.000 Euro je Investitionsprojekt
  • Mindestvolumen: 25.000 Euro (Investitionen) bzw. 5.000 Euro (sonstige Maßnahmen)

Nicht förderfähig sind u. a. gebrauchte Maschinen, Anlagen zur Energiegewinnung sowie Kraftfahrzeuge. Eine Doppelförderung mit anderen öffentlichen Programmen ist ausgeschlossen. Für Positionen über 2.500 Euro netto sind im Rahmen der Antragstellung mindestens drei Angebote vorzulegen.

Weitere Informationen zum VuV-Regio-Förderprogramm finden Sie hier.

 

Ernährungsreport 2025: Preisbewusstsein gewinnt wieder an Bedeutung

Mit dem Ernährungsreport 2025 „Deutschland, wie es isst“ hat Bundesminister Alois Rainer aktuelle Einblicke in das Ess- und Kaufverhalten der Menschen in Deutschland vorgestellt. Der Report wird im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bereits zum zehnten Mal veröffentlicht und erlaubt damit erstmals einen belastbaren Blick auf Entwicklungen und Trends über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Preis rückt wieder stärker in den Fokus

Ein zentrales Ergebnis: Das Preisbewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher ist deutlich gestiegen. Während 2015 noch 58 Prozent der Befragten darauf achteten, dass Lebensmittel preiswert sind, sank dieser Anteil bis 2020 kontinuierlich auf 46 Prozent. Seitdem ist jedoch eine Trendwende erkennbar. Aktuell legen 59 Prozent der Befragten Wert auf einen günstigen Preis – damit sogar etwas mehr als vor zehn Jahren.

Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach regionalen Produkten auf hohem Niveau: 77 Prozent der Befragten achten beim Einkauf darauf, dass Lebensmittel aus ihrer Region stammen. Bundesminister Alois Rainer sieht darin eine wichtige Chance für die heimische Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft. Zugleich betont er, dass Lebensmittel für alle Bevölkerungsgruppen erschwinglich bleiben müssen und nicht durch zusätzliche staatliche Vorgaben künstlich verteuert werden sollten.

Geschmack bleibt das wichtigste Kriterium

Unverändert an erster Stelle steht der Geschmack. Seit Beginn der Erhebungen vor zehn Jahren ist er das wichtigste Entscheidungskriterium beim Essen. Auch im aktuellen Report geben 98 Prozent der Befragten an, dass ihnen der Geschmack sehr wichtig oder wichtig ist.

Bundesminister Rainer unterstreicht in diesem Zusammenhang die Bedeutung individueller Essgewohnheiten: Ernährung sei Teil der persönlichen Identität und ein Stück Heimat. Aufgabe der Politik sei es daher nicht, Vorgaben für den Speiseplan zu machen, sondern für gute Rahmenbedingungen zu sorgen – etwa durch Ernährungsbildung, verständliche Kennzeichnung und ein ausgewogenes Angebot in Kitas, Schulen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen.

Mehr Aufmerksamkeit für Zucker, Fett und Salz

Zugenommen hat auch das Bewusstsein für die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln. Beim Kauf von verarbeiteten Produkten oder Fertiggerichten achten inzwischen 64 Prozent der Befragten immer oder meistens auf den Zuckergehalt – 2019 waren es noch 58 Prozent. Auch der gezielte Kauf von salz- und fettreduzierten Produkten hat in den vergangenen fünf Jahren zugenommen: Der Anteil stieg bei Salz von 17 auf 21 Prozent und bei Fett von 48 auf 54 Prozent.

Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten (NRI).

Grundlage: repräsentative Befragung

Der Ernährungsreport „Deutschland, wie es isst“ wird seit 2015 jährlich vom BMLEH herausgegeben. Für die aktuelle Ausgabe befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland.

Einladung zur 55. Schiwoche der Mühlen-, Mischfutter- und Getreidewirtschaft 2026

Die 55. Schiwoche findet in der Zeit vom 12. bis 18. Januar 2026 in Maria Alm, Salzburg statt. Die Müllerskiwoche steht wie jedes Jahr unter dem Motto: Spaß, Geselligkeit und Skisport. So sollten die Teilnehmer auf jeden Fall Humor und gute Laune, Durchhaltevermögen beim „Hüttenzauber“ und Sportgeist für den Riesentorlauf mitbringen.

Das Programm sieht folgende Eckpunkte vor:

Donnerstag, 15. Januar 2025:

  • 18.30 Uhr:  Glühwein vor dem Gasthof Moserwirt
  • 19.30 Uhr:  Gemütlicher Abend im Gasthof Moserwirt

Freitag, 16. Januar 2025

  • 19.00 Uhr:  Hüttenzauber mit Ehrungen auf Tom´s Almhütte
  • Abfahrt mit Taxi Eder vom Dorfplatz 18.30-19.30 Uhr

Samstag, 17. Januar 2025

  • 14.00 Uhr:  Riesentorlauf Natrunlift (Hanseilift) NEUE Rennstrecke
  • 18.30 Uhr:  Abendessen/Siegerehrung im Dorfstadl

Das Programm und Anmeldeformular finden Sie hier.

Anmeldeschluss ist der 23. Dezember 2025.

Neues Netzwerk stärkt Bio-Backwaren – Tragen Sie sich in die Bio-Mühlenkarte ein!

Mit einem neuen Netzwerk für das Lebensmittelhandwerk setzt der Freistaat Bayern einen weiteren Baustein zur Förderung regionaler Bio-Produktion. Ziel ist es, Bäckereien, Konditoreien und Mühlen gezielt beim Einstieg in die Verarbeitung bayerischer Bio-Rohstoffe zu unterstützen – und damit den Ökolandbau weiter auszubauen.

Das Netzwerk ist Teil des Landesprogramms BioRegio 2030, mit dem die Staatsregierung den Bio-Anteil auf 30 Prozent steigern möchte. Eine zentrale Erkenntnis des Programms: Der Absatz regional erzeugter Bio-Lebensmittel gelingt nur, wenn auch das Handwerk ausreichend informiert, vernetzt und in seinen spezifischen Anforderungen unterstützt wird.

Wissen bündeln – Hemmschwellen senken

Viele Betriebe stehen beim Einstieg in die Bio-Verarbeitung vor Fragen zu Zertifizierung, Rohstoffbeschaffung oder Rezepturanpassungen. Hier setzt das neue Netzwerk an:

  • Es bündelt vorhandene Beratungskompetenz,
  • schafft eine zentrale Anlaufstelle bei der LfL,
  • richtet „Bio-Inspirationsbetriebe“ als Vorbilder und Austauschpartner ein und begleitet interessierte Handwerksbetriebe Schritt für Schritt.

Gerade die enge Zusammenarbeit zwischen Erzeugern und Verarbeitern ist im Bio-Bereich entscheidend. Durch gezielten Wissenstransfer sollen Betriebe leichter Zugang zu regionalen Rohwaren und neuen Absatzmärkten finden.

Bio in Ausbildung und Praxis verankern

Auch die handwerkliche Ausbildung wird künftig stärker auf das Thema Bio ausgerichtet. Fachschulen und Innungen sehen darin einen wichtigen strategischen Vorteil: Wer sich frühzeitig mit Bio-Sortimenten beschäftigt, sichert sich Wettbewerbsvorteile.

Bio als Innovationstreiber im Bäcker- und Müllerhandwerk

Schon heute arbeitet ein großer Teil der bayerischen Mühlen ökologisch – oft in traditionell geführten Familienbetrieben mit hohem fachlichen Anspruch. Steigt die Nachfrage, kann die Bio-Mehlproduktion kurzfristig erweitert werden. Auch das Bäckerhandwerk betrachtet Bio längst als festen Bestandteil einer zukunftsfähigen Sortimentsstrategie. Das neue Netzwerk bietet hierfür eine Plattform zum Austausch und zur Weiterentwicklung.

Anlaufstelle für Betriebe

Interessierte Bäckereien, Konditoreien und Mühlen können sich direkt beim Kompetenzzentrum Ökolandbau der LfL melden.

Interaktive Mühlenkarte:

Auf der Internetseite oekolandbau.de – dem Informationsportal des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft rund um Öko-Themen – ist eine Bio-Mühlenkarte verlinkt, in die sich bio-zertifizierte Mühlen eintragen lassen können. Mit Einwilligungserklärung und gültigem Bio-Zertifikat können Betriebe dort aufgenommen werden und werden so leichter von Interessenten gefunden.

Die Karte sowie Informationen zur Aufnahme finden Sie hier.