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Einladung und Programmvorstellung der Müllerei-Fachtagung 2019 in Volkach

In diesem Jahr veranstaltet der Bayerische Müllerbund die Volkacher Müllerei-Fachtagung bereits zum 44. Mal, wozu wir Sie wieder auf das Allerherzlichste nach Volkach am Main einladen möchten. Dieses Jahr findet die Fachtagung vom 24. bis 26. Oktober 2019 statt. Dann dreht sich drei Tage wieder alles um die Müllerei und ihre vor- und nachgelagerten Bereiche. Die Fachtagung findet wie gewohnt in der Engertstraße 9, 97332 Volkach statt. Auch in diesem Jahr ist es uns wieder gelungen, ein besonders interessantes Programm mit aktuellen Themen und erstklassigen Referenten zusammenzustellen. Kommen Sie zur Tagung – es lohnt sich!

Nachfolgende Programmvorstellung soll Sie schon einmal auf die diesjährige Tagung einstimmen.

Wir haben für Sie zur besseren Strukturierung das Programm in 4 Themenbereiche untergliedert:

  • Getreidewertschöpfungskette (Donnerstag, 24.10.19 –  nachmittags)
  • Hygiene und Mühlenmanagement   (Freitag, 25.10.19 – vormittags)
  • Getreidequalitäten und Getreidezüchtung (Freitag, 25.10.19 – nachmittags)
  • Müllereitechnik  (Samstag, 26.10.19 – vormittags

Gerne stellen wir Ihnen das Programm nachfolgend ausführlich dar:

Donnerstag, 24. Oktober 2019:

Ab 13.30 Uhr: Offizielle Tagungseröffnung mit Sektempfang und Einführung in den ersten Themenblock „Getreidewertschöpfungskette“ durch den Vorsitzenden des Bayerischen Müllerbundes, Herrn Rudolf Sagberger und den Ehrenvorsitzenden, Ludwig Kraus.

Zu Themenblock 1

Getreidewertschöpfungskette  Donnerstag, 24.10.19 – Beginn: 14.00 Uhr

Der erste Vortrag der diesjährigen Volkacher Müllereifachtagung wird von Jörg-Simon Immerz, Leiter Erzeugnisse Agrar bei der BayWa AG München gehalten. Er spricht zum Thema „Regionale Ernten in weltweitem Kontext – Entwicklung der Versorgungslage mit Mengen und Qualitäten aus der Ernte 2019“. Die diesjährige Getreideernte ist in Deutschland sehr heterogen ausgefallen und regional lassen die Qualitäten deutlich zu wünschen übrig. Der Getreidemarkt steht allerdings im Spannungsfeld dieser regionalen Gegebenheiten und einer weltweiten Weizenrekordernte und den höchsten jemals erfassten Weizenlagerbeständen. Wir dürfen gespannt sein, wie der Referent Immerz dieses Spannungsverhältnis bewertet und die künftigen Entwicklungen am Getreidemarkt bewertet.

Danach gibt Dr. Ronny Kunz von unamera in Lichtentanne „Einblicke in die Zukunft – digitale Handelsplattformen am Getreidemarkt“. Konkret planen die Getreide AG, die BayWa AG und ATR aus Ratzeburg eine gemeinsame Onlineplattform (www.unamera.de) zu etablieren, auf der Agrarrohstoffe gehandelt werden. Angesprochen durch das neue digitale Angebot sollen damit nicht nur Landwirte, sondern auch die weiterverarbeitende Wirtschaft, wie z.B. wir Mühlen, werden. Der Vortrag knüpft nahtlos an die Diskussion auf unserer Mitgliederversammlung im März dieses Jahres über die fortschreitende Marktransparenz und Standardisierung von Prozessen auf der Getreidehandelsseite an und verspricht spannend zu werden.

Im Anschluss daran wird Frau Dr. Beatrice Conde-Petit von Bühler AG in Uzwil den Blick über den Tellerrand wagen und in Ihrem Vortrag „Zukünftige Anforderungen an die Getreidewertschöpfungskette vom Landwirt über den Müller bis zum Endverbraucher“ aufzeigen. Dr. Conde-Petit beschäftigt sich bei Bühler beruflich mit Zukunftsfragen und unterstützt die Bühler Group dabei heute die richtigen Entscheidungen zu treffen, um morgen bei den Wachstumsmärkten der Zukunft mit dabei zu sein. Seit mehreren Jahren bemühen wir uns darum Frau Dr. Conde-Petit für unsere Volkacher Müllereifachtagung als Referentin zu gewinnen. In diesem Jahr hat es geklappt und wir freuen uns auf ihre Gedanken über die Anforderungen und Beziehungen in der Getreidewertschöpfungskette von morgen.

Nach einer kurzen Pause wird dann Frau Anja Kuhfuss von der BLE in Bonn sprechen. Ihr Thema lautet: „Keine Angst vor der neuen Dinkelmeldung“. Seit diesem Getreidewirtschaftsjahr gelten neue Rahmenbedingungen für die Dinkelmeldung, um diese transparenter und schlüssiger zu gestalten. Frau Kuhfuss stellt den Sinn und Zweck der neuen Dinkelmeldung in einem Kurzvortrag vor und steht für offene Fragen vor Ort selbstverständlich persönlich zur Verfügung.

Wolfgang Wintzer vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München berichtet danach über die Folgen des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“. In seinem Vortrag geht er auf den Ausbau des Ökolandbaus in Bayern nach dem Volksbegehren ein und verdeutlicht die Auswirkungen auf Landwirte, Getreidehändler und Müller. Er stellt gleichzeitig die Bemühungen und Planungen des Landwirtschaftsministeriums vor, um die gesteckten Ziele des Volksbegehrens wie z.B. 30 % Bioflächenanteil bis 2030 zu erreichen.

Zum Abschluss des Donnerstags wird Dr. Andreas Segerer von ZSM in München folgendes Thema behandeln: „Artenschutz als bislang unterschätzte gesellschaftliche Aufgabe: Notwendigkeit und Hintergründe der neuen gesetzlichen Regelungen und Ziele“. Das Thema Artenschutz ist mit dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ in der Mitte der Gesellschaft angekommen und formuliert gleichzeitig neue Ansprüche an die Landwirtschaft, aber indirekt auch an die gesamte Getreidewertschöpfungskette. Dr. Segerer gibt Einblicke über den Zustand der Artenvielfalt und rückt die Hintergründe und Notwendigkeiten der gesetzlichen Regelungen in den Fokus seiner Ausführungen.

Zu Themenblock 2

Hygiene und Mühlenmanagement     Freitag, 25.10.19 – Beginn: 9.00 Uhr

Den Anfang am Freitag macht Dr. Dieter Heider von VSnet in Berlin. Er zeigt in seinem Vortrag „Netzwerk Vorratsschutz: Leitlinien für eine nachhaltige und praxisgerechte Getreidelagerung“ auf. Denn der integrierte Pflanzenschutz endet nicht am Feldrand, sondern erstreckt sich bis in die Mühle. Deshalb ist fundiertes Wissen über nachhaltige und praxisgerechte Getreidelagerung unabdingbar, um Nachernteverluste zu vermeiden. Das Netzwerk Vorratsschutz hat zum Ziel, dieses Wissen in der Praxis zu etablieren. Auch Sie können noch Teil des Netzwerks werden.

Das zweite Referat am Freitag lautet „Erfolgreiche Techniken und Konzepte zur Taubenabwehr an Mühlenbetrieben“ und wird von Jörg Nietzsche aus Frankfurt am Main und Josef Gaigl aus Mühldorf gehalten. Die Taubenabwehr ist an Mühlenstandorten immer wieder ein heikles und daueraktuelles Thema. Schließlich gibt es auch keine pauschalen oder einfachen Lösungen. Vielmehr liegt der Erfolg bei der Taubenabwehr an einer Vielzahl von verschiedenen Maßnahmen. Jörg Nietzsche und Josef Gaigl zeigen anhand des Mühlenstandortes der Prima Vera in Mühldorf ein Taubenabwehrkonzept, das auch in der Praxis funktioniert.

Nach einer kurzen Pause spricht Michael Dutz von Dr. Hörtkorn in München zum Thema Cybercrime. Immer wieder hört man davon – betroffen waren aber bislang die wenigsten. Hacker verschaffen sich Zugriff auf PC´s und Steuerungen von Unternehmen sowie Produktionsanlagen und geben die Daten nur gegen Zahlung von hohen Geldsummen wieder frei. Als Unternehmer ist man häufig schutzlos ausgeliefert, weil man auf die Daten und den Zugriff auf die Anlagensteuerung angewiesen ist. Der Referent gibt wertvolle Tipps zum Schutz und zu Absicherungsmöglichkeiten von Unternehmen gegen Bedrohungen und Erpressungen aus dem Internet.

Paul Wessling von der MPK in Krefeld erläutert dann in seinem Vortrag, wie Steuervorteile der betrieblichen Altersvorsorge für Unternehmer und Mitarbeiter in Mühlenbetrieben gewinnbringend genutzt werden können. Als eine der wenigen Branchen in Deutschland verfügt die Mühlenwirtschaft über eine eigene Pensionskasse, die speziell zugeschnittene Angebote und Produkte für selbständige Müller und Angestellte in unserer Branche anbieten kann.

Vor der Mittagspause stellt Dr. Andreas Baitnger, stellv. Schulleiter der Hoppenlauschule in Stuttgart, ein neues Fortbildungsangebot vor: Die Müllerische Basisqualifizierung für Quereinsteiger, die bis zu 100 Prozent staatlich gefördert wird! Viele Quereinsteiger finden auch ohne müllerische Berufsausbildung den Weg in die Mühlenbranche. Das Problem ist, dass dieser Personenkreis nur mühsam im Betrieb fortgebildet werden kann. Nun ist es der Hoppenlauschule auf Anregung des Bayerischen Müllerbundes gelungen, eine zweimonatige Fortbildung zur Fachkraft für Mühlen zu zertifizieren und ab 2020 anzubieten. Seiteneinsteiger in die Mühlenwirtschaft wie z.B. Landwirte etc. können sich so die notwendige Basisqualifizierung aneignen, um selbständig in der Mühle festgelegte Tätigkeiten zu verrichten. Das Beste daran: Die Fortbildungskosten, aber auch Teile des Lohnausfalls, können abhängig von der Betriebsgröße von der Agentur für Arbeit übernommen werden.

13:45 Uhr: Nach der Mittagspause stellen sich die Fachfirmen vor.

Zu Themenblock 3

Getreidequalitäten und Getreidezüchtung     Freitag, 25.10.19 – Beginn: 14.00 Uhr

Herr Dr. Jens Begemann vom Max Rubner-Institut, Detmold, spricht zu Beginn des dritten Themenblocks über „Die Brotgetreidequalitäten der deutschen und bayerischen Ernte 2019“ und die damit verbundenen Konsequenzen für Müller und Bäcker. Diesem, bereits zur Institution gewordenen Vortrag am Freitagnachmittag, sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sie sollten diesen Vortrag auf keinen Fall verpassen, da die Ernte 2019 ein sehr heterogenes Qualitätsergebnis hervorgebracht hat.

Herr Dr. Aberham vom Labor Aberham, Großaitingen, referiert im Anschluss über die „Optimale Verarbeitung und Behandlung der Mehle aus der Ernte 2019“. Er wird – wie immer – den Müllern seine allseits geschätzten Tipps aus der Praxis für die Bäckerkundschaft weitergeben, was besonders in diesem Jahr bei abfallenden Getreidequalitäten interessant werden dürfte.

Danach referiert Winfried Bauer von KWS Getreide in Bergen. Sein Thema lautet: „Neue EU-Mutterkorngrenzwerte – Minimierungsstrategien von Mutterkorn und Ergotalkaloiden in der Getreidewertschöpfungskette“. Die EU-Kommission plant erstmalig ab der Ernte 2020 gesetzliche Grenzwerte für Mutterkorn- und Ergotalkaloide in Roggen- aber auch Weizen- und Dinkelmehle zu etablieren. Die geplanten Grenzwerte sollten in zwei Stufen in den Jahren 2020 und 2022 eingeführt werden. Mit den Grenzwerten werden wir Mühlen vom Gesetzgeber in die Pflicht genommen. Züchtung, Landwirte und Handel müssen ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten. Winfried Bauer wird die geplante Rechtslage darstellen und die Möglichkeiten der Züchtung in Sachen Mutterkornresistenz darlegen.

Kurz vor der Pause findet durch Herrn Peter Eiblmeier, von der Landesanstalt für Landwirtschaft und Herrn Dr. Josef Rampl, die Ehrung der Teilnehmer am DON-Vorerntemonitoring 2019 mit offizieller Übergabe der Teilnahmezertifikate statt. Allen teilnehmenden Mühlen hier nochmals ein herzliches Dankeschön.

Nach der Pause wird Sven Böse von der Saaten-Union in Hannover das künftig wichtige Thema „Weizenqualitäten ohne Proteineinstufung – Rückschlag oder notwendige Voraussetzung zur Bewältigung der Düngeverordnung“ beleuchten. Mit der Düngeverordnung werden starre Obergrenzen in der Düngung eingeführt. Besonders belastete Gebiete, sogenannte „rote Gebiete“, müssen für den Grundwasserschutz vor zu viel Nitrat nur mehr 20 Prozent weniger düngen. Alles in allem eine große Herausforderung für die Mühlenwirtschaft, die auf qualitativ hochwertige Getreidequalitäten angewiesen ist. Als Maßnahme im Lichte der Düngeverordnung wurde nun vom Bundessortenamt die Proteineinstufung abgeschafft, um auch jenen Sorten Marktchancen einzuräumen, die trotz geringer Proteinwerte gute Backeigenschaften liefern. Ausschlaggebend wird zudem die Stickstoffeffizienz künftiger Weizensorten sein, die trotz begrenzter Düngung noch qualitativ brauchbare Backergebnisse erbringen. Sie sollten diesen Vortrag nicht verpassen, da er nützliche Erkenntnisse über das zukünftige Weizenqualitätsangebot liefern wird.

Den letzten Vortrag am Freitagnachmittag hält Michael Horsch von der Horsch Maschinen GmbH in Schwandorf. Als begnadeter und kurzweiliger Redner gibt er einen Ausblick auf die landwirtschaftliche Zukunft. Sein Thema lautet: „Smart Farming – Wie produziert der Landwirt in Zukunft, um die politischen Herausforderungen zu meistern?“.

Zu Themenblock 4

Müllereitechnik            Samstag, 26.10.19 – Beginn: 9.00 Uhr

Zu Beginn dieses Themenblocks wird Klaus Oberhumer von Sallhofer in Braunau am Inn über „Mühlenrohrbau – ideenreiche Praxisbeispiele und Problemlösungen“ sprechen. In seinem Vortrag wird er nützliche Informationen mit pfiffigem „Know-How“ rund um den Mühlenrohrbau vorstellen und die eine oder andere Sallhofer-Innovation zeigen.

Der zweite Vortrag am Samstag befasst sich mit dem Thema „Neues Mühlenkonzept – Mill E3“ und wird von Nicholas Trounce und Georg Schafler von Bühler in Uzwil gehalten. Mill E3 ist ein neues Mühlenkonzept von Bühler, das nicht nur den klassischen und charakteristischen Aufbau von Mühlen zurecht rückt, sondern auch mit interessanten Energieeinsparungen aufwarten kann. Kompakt im Design, schneller im Bau und effizienter im Betrieb als herkömmliche Mühlensysteme.

Christian Rückert stellt danach „Aktuelle Umbauten und Modernisierungen im Jubiläumsjahr – 100 Jahre Rückert“ vor. Das Traditionsunternehmen aus Landshut feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen und ist agiler und innovativer denn je. Christian Rückert wird aktuelle Umbauten und Modernisierungen in Mühlen des laufenden Jahres vorstellen. Ein besonderes Dankeschön gilt der Firma Rückert für das Sponsoring der Getränke am „Fränkischen Abend“.

Nach einer kurzen Pause zeigt Paul Bruckmann aus Lonnerstadt in seinem Vortrag „Praxisbeispiele zur effizienten Nutzung der Pneumatik in der Mühle“. Die teuerste Energieart in der Mühle ist die Pneumatik. Grund genug in Zeiten energiebewussten Handelns hier ganz genau hinzuschauen. Paul Bruckmann zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, wie die Pneumatik in Mühlen geschickt installiert und richtig ausgelegt wird.

Danach spricht Matthias Tschirsch aus Biterfeld-Wolfen & Leipzig über das Thema „Revision und Überwachung von Getreideannahmereinigern unter Beachtung aktueller Auflagen“. Das Thema der Getreidereinigung wird zukünftig in Mühlen eine immer größere Bedeutung zukommen. Die Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes und die laufende Verschärfung von Grenzwerten für Rückstände o.ä. zwingen die Mühlen ein stärkeres Augenmerk auf die Getreidereinigung zu legen. Mathias Tschirsch referiert über seine profunden Erfahrungen bei der Revision und Überwachung von Getreideannahmereinigern und zeigt dabei den aktuellen gesetzlichen Rahmen auf, der beachtet werden muss.

Den Abschluss der Volkacher Herbstfachtagung machen in diesem Jahr Andreas Kastenmüller und Franz Schmid von der Kastenmüller GmbH in Martinsried. In ihrem Vortrag stellen Sie neue Diagrammkonzepte am Beispiel einer modernisierten Roggen- und Vollkornmühle vor. Ein hoch spannender Vortrag zum Abschluss des Themenblocks „Müllereitechnik“ der auch in wirtschaftlicher Hinsicht beleuchtet wird.

Zum Tagungsverlauf

Die Kosten betragen für Mitglieder des Bayerischen Müllerbundes unverändert 130 € inklusive Fränkischer Abend, der in diesem Jahr in den Bürgerspital-Weinstuben in Würzburg stattfindet. Dieses Jahr laden wir Sie dorthin zu einem „Fränkischen Weinfest“ ein. Dort erwartet Sie bei gutem fränkischen Essen und musikalischer Unterhaltung eine Verkostung ausgewählter fränkischer Weine.

Ein besonders Dankeschön gilt der Firma Rückert für das Sponsoring der Getränke am „Fränkischen Abend“ anlässlich des 100jährigen Bestehens der Firma Rückert.

Die Busse zum Fränkischen Abend nach Würzburg fahren um 19.00 Uhr vom Schulparkplatz in Volkach ab. Die Rückfahrten sind für 23.00 Uhr und 24.00 Uhr geplant.

Ebenso ein besonderer Dank gilt dem Verlag Moritz Schäfer in Detmold, der die kompletten Getränke am Samstag während der Tagung übernimmt. Anlass für die großzügige Geste sind gleich zwei Jubiläen: 175 Jahre Verlag Moritz Schäfer und 150 Jahre Mühle + Mischfutter.

Für Jungmeister, Studenten der DMSB und Auszubildende beträgt der Eintritt 60 € sowie für Gäste 150 €. Bei Teilnahme von mehreren Betriebs- und Familienangehörigen ist der Beitrag nur einmal zu entrichten. Lediglich für den Besuch des Fränkischen Abends (Freitag, den 25.10.2019) wird für jede weitere Person der Betrag von 45 € gesondert berechnet.

Innerhalb des Tagungsgebäudes stellen wieder renommierte Zulieferfirmen der Mühlenwirtschaft ihre Exponate oder Dokumentationsmaterial aus. Die Standbetreuer stehen den Tagungsteilnehmern selbstverständlich auch für individuelle Fachberatungen gerne zur Verfügung.

Während der Tagung sind wir wie folgt zu erreichen:

Katholisches Pfarrheim, Engertstraße 9, 97332 Volkach am Main / Unterfranken. Telefon: 0 93 81 – 96 75 – Herr Dr. Rampl: 0152 / 22 95 43 55

Zimmerreservierungen können über Internet vorgenommen werden unter www.volkach.de. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Touristinformation in Volkach. Telefon: 0 93 81 – 4 01 12 – Telefax: 0 93 81 – 4 01 16; E-Mail: tourismus@volkach.de – Internet: www.volkach.de

Die Tagungsleitung obliegt dem Präsidenten des Bayerischen Müllerbundes e.V., Herrn Rudolf Sagberger. Die Themenblockleitung haben die Herren Ludwig Kraus, Siegfried Ebert, Frau Susanne Dorfner, Herr Hans Hofmeir sowie der Geschäftsführer des Verbandes, Dr. Josef Rampl.

Sie finden in den Anlagen des heutigen Rundschreibens eine gesonderte Einladung mit ausführlichem Tagungs- und Rahmenprogramm. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit unter Tel.: 089 – 281155, Fax.: 089 – 281104 oder per E-Mail: kontakt@muellerbund.de, zur Verfügung.

Hiwr finden Sie das aktuelle Programm im pdf-Format: Tagungsprogramm 2019

Bayerische Mehlkönigin kocht in der Sendung „Landfrauenküche“ des BR

Unsere Bayerische Mehlkönigin, Martina Knecht, hat an der Fernsehsendung „Die Landfrauenküche“ des Bayerischen Fernsehens teilgenommen. Die neue Staffel, in der unsere Mehlkönigin zu sehen ist, hat nun begonnen.

Insgesamt sieben Landfrauen aus den sieben bayerischen Regierungsbezirken laden reihum zu sich ein, bekommen Einblick in die Betriebe der anderen und am Ende des Tages wartet ein kulinarisches Menü. Dabei geht es auch um einen Wettbewerb: Wer kocht das beste Drei-Gänge-Menü? Startschuss für die neuen Folgen war am Montag, den 30. September 2019, um 20.15 Uhr. Die Sendung kommt immer montags um 20.15 Uhr im BR-Fernsehen.

Die Gastgeberin bekocht die fünf Mitstreiterinnen und am Ende vergeben diese Punkte. Am Ende der kompletten Staffel steht dann fest: Wer ist die diesjährige Siegerin der „Landfrauenküche“. Wer erkochte sich die meisten Punkte? Was hat den Mitstreiterinnen am besten geschmeckt? Die einzelnen Folgen sind nun abgedreht und unsere Bayerische Mehlkönigin hat Ihre Aufgaben mit Bravur gemeistert und unser Grundnahrungsmittel Nr. 1, das Mehl, in den Mittelpunkt gerückt. Die Sendung, in der unsere Mehlkönigin in die Knecht-Mühle ins unterfränkische Obernburg einlädt, wird am 28. Oktober 2019 um 20.15 Uhr gezeigt. Das Finale ist dann am 18. November 2019 – ebenfalls um 20.15 Uhr.

Den 28. Oktober 2019 sollten Sie sich demnach schon einmal freihalten, um unsere Bayerische Mehlkönigin „mental“ zu unterstützen. Der Bayerische Müllerbund drückt Martina Knecht ganz fest die Daumen, dass der Sieg in diesem Jahr an eine Müllerin fällt.

Weitere Informationen zur Sendung sowie ein kurzes „Kandidaten-Porträt“ über unsere Mehlkönigin gibt es im Internet unter dem Link:

https://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/landfrauenkueche-206.html

Einladung zum 1. VWB und LVBW Wasserkraftseminar

Die Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e.V. – mit der der Bayerische Müllerbund eine gemeinsame Geschäftsstelle betreibt – und der Landesverband Bayerischer Wasserkraftwerke eG veranstalten am 02.10.2019, von 13:00 Uhr – 17:30 Uhr, am TUM Campus in Straubing, zum ersten Mal ein gemeinsames Wasserkraftseminar zu dem wir auch die Mitglieder des Bayerischen Müllerbundes sehr herzlich einladen. Es ist uns gelungen ein hochinteressantes Programm mit namhaften Referenten zusammenzustellen.

Seminarprogramm:

13:00 – 13:10 Uhr: Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e.V., Dipl.-Ing. (Univ.) Fritz Schweiger und Prof. Dr. Josef Kainz,      Professur Energietechnik der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf am TUMCS

13:10 – 13:50 Uhr:   RA Dr. Martin Schröder, Seufert Rechtsanwälte, München; Herausforderungen bei der Anschlussbewilligung von Wasserkraftanlagen

13:50 – 14:30 Uhr:  Dipl. Ing. (FH) Otto Mitterfelner, Forstinning; Korrekte Pegelmessung – Für die richtige Festlegung der Mindestwassermenge entscheidend!

14:30 – 15:10 Uhr:  Dipl.-Ing. Hermann Steinmaßl, Altlandrat, MdL a.D., Fridolfing; Klimaschutz beginnt in der Heimat – Rolle der Wasserkraft in der Energiewende Bayerns

15:10 – 15:50 Uhr:    Get together mit Kaffee und Kuchen

15:50 – 16:30 Uhr:    Dipl. Ing. (FH) Christoph Pfeffer, Ingenieurbüro für Energie- und Umwelttechnik, Regen; Vergütung nach EEG 2017: Vorstellung von Praxisbeispielen und Maßnahmen zur Steigerung des Leistungsvermögens an Wasserkraftanlagen, die zur erhöhten Einspeisevergütung führen

16:30 – 16:50 Uhr:   Florian Lugauer, MSc. und Prof. Dr. Josef Kainz, Professur Energietechnik der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf am TUMCS; Kleinstpumpspeicher mit Pumpe als Turbine

16:50 – 17:20 Uhr:   Dr. Josef Rampl, Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern, München;  Vorstellung eines Fortentwicklungskonzeptes für die Bayerische Wasserkraft

17:20 Uhr:        Abschlussstatement von Rechtsanwalt Hans-Peter Lang, 1. Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Wasserkraftwerke e.G., Regensburg

17:30  Uhr:      Ende der Veranstaltung;

Moderation: Dr. Josef Rampl

In der Teilnahmegebühr in Höhe von 50 € sind Erfrischungsgetränke, Kaffee und Kuchen enthalten. Die Rechnungstellung erfolgt im Anschluss an die Veranstaltung.

Tiefgaragenparkplätze sind am Campus TUMCS vorhanden für 3 € pro Tag. Anfahrt über Petersgasse 18 / Straubing.

Wir würden uns sehr über Ihre geschätzte Anmeldung zu diesem hoch interessanten Seminar mit namhaften Referenten und aktuellen Themen freuen.

Bitte nutzen Sie unsere Onlineanmeldung unter:

https://crm.muellerbund.de/seminar/einladung-zum-1-vwb-und-lvbw-wasserkraftseminar-1

Hier finden Sie das Seminarprogramm: Programm Wasserkraftseminar

 

 

 

 

Bayerischer Müllerbund im Gespräch mit Staatsminister Aiwanger

Die Bayerischen Ernährungshandwerke, bestehend aus Bäcker, Konditoren, Müller, Fleischer und Brauer trafen sich im August im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, um mit Staatsminister Hubert Aiwanger ein konstruktives Gespräch über wichtige Themen der Ernährungshandwerke zu führen.

Bei dem Gespräch betonte der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, seine enge Verbundenheit mit den Bäckern, Konditoren, Müllern, Fleischern und Brauern, die sich als die Bayerischen Ernährungshandwerke zusammengeschlossen haben. Er vermittelte, dass der Trend für das regional verwurzelte und agierende Bayerische Ernährungshandwerk im Zeitalter der Globalisierung sehr positiv sei. Er sicherte eine enge Abstimmung mit anderen relevanten bayerischen Ministerien zu, um die politischen Rahmenbedingungen für die Ernährungshandwerke besser koordinieren zu können.

Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Rudolf Sagberger und der Verbands-Geschäftsführer, Dr. Josef Rampl lag die Ausgestaltung des EEG´s sehr am Herzen. Ein weiteres wichtiges Thema, das von den Müllerbundsvertretern angesprochen wurde, war das neue Verpackungsgesetz und die vom Müllerbund anvisierte Kleinmengenregelung. Auch hier sagte Aiwanger seine Unterstützung zu.

Im Rahmen des Gespräches wurden aber noch weitere folgende wichtige Themen mit dem Staatsminister besprochen:

  •  Umsetzung des Kassengesetzes
  • Transparenz von Kontrollergebnissen der Lebensmittelüberwachung
  • Wiedereinführung des Widerspruchsverfahrens bei Kontrollen
  • Förderprogramme für Ernährungshandwerke
  • Ladenschlussgesetz
  • Flaschen-Füllmengenkontrolle
  • Schutz und Erhalt der regionalen Wertschöpfungsketten

2019_08-06-Gespräch Fleischerverband_Lebensmittelhandwerk

Zum Hintergrund:

Die Ernährungshandwerke Bäcker, Konditoren, Müller, Fleischer und Brauer haben sich zu einer Plattform zusammengeschlossen, um somit bei den vielen gemeinsamen Themen ein besseres Gehör bei der Politik zu erlangen.

Zusammen wurde bereits viel erreicht: Neben zahlreichen politischen Errungenschaften, wie beim Fahrpersonalrecht oder beim sogenannten „Hygienepranger“, dem §40 Absatz 1a LFGB, wurden schon etliche gemeinsame Aktionen erfolgreich gestartet. So läuft derzeit die gemeinsame Ausbildungskampagne „Starkmacher“, für die Thomas Sagberger von der Landshuter Ellermühle sich für die Müllerei stark macht. Zudem startet gerade wieder die gemeinsame Aktion „Ernährung macht Schule“, die den Verbrauchern von morgen, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, das Können, die Vorzüge und die Bedeutung der Ernährungshandwerke direkt am Ort des Geschehens, sprich in der Mühle, vermittelt.

Online-Befragung zum Beratungsangebot für Handwerksunternehmen

Der Bayerische Müllerbund bietet für seine Mitglieder technische Beratungen an. Diese sind vom Bundesministerium für Wirtschaft und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft gefördert. Um die weitere Förderung an die Bedürfnisse der Unternehmen anzupassen, werden alle Betriebe, die noch keine Beratung in Anspruch genommen haben, dazu aufgerufen an einer Online-Befragung teilzunehmen.

Welche Beratungen? Nachfolgeregelung, Betriebsführung, technische Beratung – der Bayerische Müllerbund bietet zu diesen Themen vielfach Beratungen an. Ganz gleich ob Sie diese Angebote kennen und nutzen oder noch nie ein solches Angebot wahrgenommen haben – wir möchten Sie bitten, an der Online-Befragung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks teilzunehmen: https://www.surveymonkey.de/r/HTJDMKK?v=4

Warum teilnehmen? Indem Sie an der Umfrage teilnehmen, können Sie dazu beitragen, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seine Förderung der Beratung von Handwerksunternehmen noch besser auf die Bedürfnisse der Unternehmen abstimmen kann.

Hintergrund? Das BMWi hat die Technopolis Group Deutschland GmbH und die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH beauftragt, die Richtlinie zur Förderung eines Innovationsclusters im Handwerk durch ein Informations-, Beratungs- und Technologietransfernetzwerk (Know-how-Transfer im Handwerk) zu evaluieren. Die Umfrage dient zur Datenerhebung für diese Evaluierung. Natürlich werden Ihre Daten entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen geschützt und nach Abschluss der Evaluation gelöscht.

Noch Fragen? Bei Fragen können Sie sich gerne an die technische Betriebsberatung des Bayerischen Müllerbundes, Herrn Dipl.Ing. Peter Hirschmann wenden.

MdB Durz besucht die Schustermühle in Großaitingen

Der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz hat die Schuster-Mühle in Großaitingen besucht und sich dabei über die Belange und Probleme der Mühlen informiert.

Neben einem Rundgang durch die komplette Mühle, der den Bundestagsabgeordneten sehr beeindruckt hat, konnte mit ihm ein intensives Gespräch über wichtige Mühlenthemen geführt werden. So wurde unter anderem das die Fehlentwicklungen beim Verpackungsgesetz zur Sprache gebracht.

Solche politischen Kontakte sind sehr hilfreich und nötig, um Veränderungen in der Politik für mühlenspezifische Themen zu erwirken, aber auch um die gewählten Volksvertreter, die einen unterschiedlichen Kenntnisstand und Vorwissen haben,  an unsere Branche heranzuführen und diese für sie erlebbar und begreifbar zu machen.

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Mit Interesse ließ sich Herr MdB Hansjörg Durz von Herrn Schuster den Walzenstuhl und die Zerkleinerung von Getreide zu Mehl erklären.

 

Müllerbund setzt sich für Kleinmengenregelung beim Verpackungsgesetz ein

Seit dem 01. Januar 2019 gilt das neue Verpackungsgesetz. Derjenige der systembeteiligungspflichtige Verpackungen wie z.B. Mehltüten in Verkehr bringt, muss sich an einem System zur Entsorgung beteiligen und seit Anfang des Jahrs eben auch im Verpackungsregister bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) registriert sein. Viele Mühlen werden von dieser Regelung erfasst und müssen jährlichen Meldungen nachkommen. Ansonsten besteht ein Vertriebsverbot für deren Waren. Dies stellt besonders kleinere Betriebe vor große bürokratische Herausforderungen, weshalb sich der Bayerische Müllerbund für die Einführung einer Kleinmengenregelung eingesetzt hat, um kleinere Betriebe von der jährlichen Meldepflicht auszunehmen.

Auch die Dualen Systeme haben erkannt, dass die lizenzierte Verpackungsmenge wohl in 2019 nicht wie erhofft steigt, aber sich die Zahl der meldepflichtigen und zu verwaltenden Betriebe deutlich erhöht hat.

In einem Brief wandte sich der Bayerische Müllerbund deshalb direkt an den Beauftragten für Bürokratieabbau der Staatsregierung, Herrn Walter Nussel, und hat vorgeschlagen, im Verpackungsgesetz eine Kleinmengenregelung einzuführen. Der im Schreiben vorgebrachte Vorschlag ist, dass kleine Betriebe mit geringen lizenzierungspflichtigen Mengen (z.B. bis 250 Euro pro Jahr) von den Meldepflichten ausgenommen werden sollten und diese analog zu den Serviceverpackungen bereits vorlizenzierte Verpackungen bei den Verpackungsmittelherstellern erwerben können. Dies würde die Betriebe bürokratisch deutlich entlasten.

Das Verpackungsgesetz ist Bundestecht. Der Bund hat sich bereits mit der Einführung von Bagatellgrenzen beschäftigt. Um Trittbrettfahrer, die in der Vergangenheit die Systembeteiligungspflicht umgangen haben, einzudämmen, wurde eine Kleinmengenregelung jedoch abgelehnt.

Dennoch hat sich Walter Nussel in unserem Sinne an den Koordinator der Bundesregierung für Bürokratieabbau gewandt und gebeten, dieses Thema bei der Evaluierung des Gesetzes, spätestens zum 1.1.2022, nochmals aufzugreifen und mögliche Erleichterungen zu prüfen.

Der Bayerische Müllerbund begrüßt diesen Schritt sehr und wird hier weiter unterstützend wirken.

Starkmacher-Kampagne hat viele Unterstützer! Vernetzung mit Ernährung macht Schule

Es ist wichtig für reichlich „Müllernachwuchs“ zu sorgen. Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung zum Müller/in bzw. zum „Verfahrenstechnologen Mühlen- und Getreidewirtschaft“ mit der Fachrichtung „Müllerei“ entscheiden, haben nicht nur einen hochinteressanten Beruf gewählt, sondern auch hervorragende Berufsaussichten. Diese Vorteile müssen wir besser in der Öffentlichkeit vermitteln. Deshalb ist es umso wichtiger, auf allen Kanälen für unseren Beruf zu werben und ihn den Jugendlichen näher zu bringen. Unterstützen auch Sie unsere Starkmacher-Kampagne! So wie Herr Rainald Pottebaum von der Fachzeitschrift „Mühle und Mischfutter“: In der vergangenen Ausgabe der Mühle und Mischfutter wurde die Werbetrommel hierfür richtig gerührt. Nicht nur, dass ein Artikel zu unserer Starkmacher-Kampagne in der Ausgabe erschienen ist, sogar die komplette Titelseite der letzten Mühle + Mischfutter-Ausgabe stand unter dem Zeichen der „Starkmacher-Kampagne“.

Ermöglicht hat dies Herr Rainald Pottebaum von der Zeitschrift Mühle + Mischfutter. Wir möchten ihm hier an dieser Stelle dafür ein herzliches Dankeschön aussprechen! Falls Sie die Ausgabe selbst nicht gesehen haben, haben wir das Titelblatt mit unserem Starkmacher Thomas Sagberger, wie es auf der letzten Mühle + Mischfutter-Ausgabe zu sehen war, für Sie abgebildet:

Titelbild MÜhle und MIschfutter

Das Titelblatt der Zeitschrift „Mühle und Mischfutter“ Ausgabe Nr. 14 vom 18. Juli 2019.

Und es geht weiter…

Unterstützung zur Ausbildungswerbung: Ernährung macht Schule startet in die neue Runde.

Als gute Ergänzung zu unserer „Starkmacher-Kampagne“, startet nun flächendeckend das Projekt „Ernährung macht Schule – Ernährungshandwerk erleben“ vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Das Projekt „Ernährung macht Schule – Ernährungshandwerk erleben“ richtet sich an die siebte bis neunte Jahrgangsstufe der Real- und Mittelschulen, also an Jugendliche, die vor der Ausbildung stehen.

Dies bietet eine hervorragende Möglichkeit, für unseren wichtigen und schönen Beruf Werbung zu machen. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Wer stellt wie und wo welche regionalen Produkte her?“. Wir können Ihnen nur raten, machen Sie bei diesem wichtigen Projekt mit! Zeigen Sie den Schülern, die vor der Berufswahl stehen, wie Mehl hergestellt wird und begeistern Sie gleichzeitig junge Menschen für den Müllerberuf!

Gesucht sind engagierte Ernährungshandwerker, welche Schüler aktiv an der handwerklichen Lebensmittelproduktion vor Ort teilhaben lassen. Hierbei lernen die Schüler neben den Spezialitäten auch die Berufe des Ernährungshandwerks wie den des Müllers kennen. Ziel ist es, Schülern der 7. bis 9. Jahrgangsstufe durch praktisches einbinden zu zeigen, wer, wie und wo, welche Lebensmittel herstellt. So soll das Bewusstsein für regionale Produkte gestärkt und deren Wertschätzung verbessert werden und gleichzeitig die Berufsbilder der Ernährungshandwerke vorgestellt werden.

Neben Unterrichtsmaterialien ermöglicht der praktische Teil des Projekts Schülern einen Einblick in das Ernährungshandwerk unter realen Bedingungen. Dies ist eine tolle Gelegenheit auch den Ausbildungsberuf des Müllers darzustellen.

Machen Sie mit! Zeigen Sie den Schülern wie die Mehlherstellung funktioniert und begeistern Sie junge Menschen für unseren Ausbildungsberuf. Dies ist eine gute Gelegenheit um nicht nur unser Produkt, sondern auch unseren Ausbildungsberuf vorzustellen und in das richtige – vor allem interessante – Licht zu rücken und damit neue Auszubildende anzuwerben. Werbematerial zum Ausbildungsberuf (Plakate, Broschüren, Filme) können Sie gerne in der Geschäftsstelle des Müllerbundes anfordern

Ende August werden wir Ihnen zu diesem Projekt nochmals ausführliche Informationen mit den Teilnahmemodalitäten und weiteren Informationen per Post zukommen lassen. Nutzen Sie diese Chance wir freuen uns über jede Mühle, die teilnimmt.

Müllerbund auf dem Erlebnistag der Ernährung mit großem Erfolg vertreten

Am Samstag, den 29. Juni öffnete das Landwirtschaftsministerium in München erneut seine Pforten für den Erlebnistag der Ernährung. Unter dem Motto „Richtig gut Essen – Digital ist real“ gab es den gesamten Tag über ein buntes Programm für die ganze Familie mit Mitmachaktionen, informativen Kurzvorträgen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. Der Bayerische Müllerbund war auch mit einem Stand vertreten, an dem den Verbrauchern gezeigt wurde, wo das Mehl herkommt und wie es entsteht und an dem die Kinder ihr erstes Mehl selbst mahlen konnten.

Am Stand des Bayerischen Müllerbundes konnten die Verbraucher erfahren, wo das Grundnahrungsmittel Nummer eins, das Mehl, herkommt und wie aufwendig dessen Produktion ist. Die Kinder aber auch die interessierten Erwachsenen konnten mit einer Labormühle, die uns freundlicherweise von der Firma Kastenmüller in Martinsried zur Verfügung gestellt wurde, Weizen vermahlen und dann in einem Laborplansichter das gemahlene per Hand aussieben.

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Die Kinder hatten sichtlich Spaß am Mahlen und Sieben und alle interessierten Verbraucher bekamen wertvolle Informationen rund um das Mehl und den Berufsstand des Müllers bzw. der Müllerin. Alle Besucher verließen den Stand des Bayerischen Müllerbundes mit gestilltem Wissensdurst rund um die bislang offenen Fragen zu Mehl und Müllerei.

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Auch der Amtschef des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums, Hubert Bittlmayer interessierte sich sehr für den Stand des Bayerischen Müllerbunds. So besuchte er die Müller bei einem Rundgang mit der ehemaligen Olympiasiegerin im Eisschnelllauf Anni Friesinger-Postma und informierte sich über aktuelle Herausforderungen in der Müllerei und sagte dem Geschäftsführer Dr. Josef Rampl seine Unterstützung zu.

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Alles in allem war es ein gelungener Tag, an dem der Bayerische Müllerbund neben Aufklärungsarbeit in Bezug auf Mehl auch die Menschen für unser Produkt und unseren Beruf begeistern konnte.

Bildquelle: Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten /Foto: Hauke Seyfahrt

Mühlenladenseminar 2019 – Mit großer Resonanz

Das Mühlenladenseminar am 25. Juni 2019 in der Minderleinsmühle wurde durch hochkarätige Referenten und Vorträge sowie mit einer überwältigenden Anzahl an Teilnehmern aus mehreren Bundesländern und dem angrenzenden Österreich ein überwältigender Erfolg.

Angelockt von einem breiten Themenkreis an Vorträgen, der sich von der Neugestaltung eines Mühlenladens über den Müller an allen Fronten (klassische und neue Absatzkanäle) und erfolgreiches Verkaufen durch professionelle Verkaufsgespräche bis hin zu den Dauerthemen nachhaltiges Verpacken/neue Verpackungsideen, Food Trends/Allergene sowie einer Ideenwerkstatt für „Events in der Mühle“ erstreckte, fand sich eine fast nicht mehr zu bewältigende Anzahl an Müllerinnen und Müllern in der Minderleinsmühle ein. Sehr erfreulich ist dabei die Tatsache, dass die Teilnehmer nicht nur aus dem bayerischen Raum sondern auch aus angrenzenden Bundesländern und sogar aus Österreich den Weg auf sich nahmen. Die Pausenzeiten wurden zudem zu einem intensiven Austausch unter den Teilnehmern genutzt. Den krönenden Abschluss bildete eine Betriebsführung durch die Produktion der Minderleinsmühle.

Ein besonderer Dank gilt der Minderleinsmühle, die durch die Bereitstellung der Räumlichkeiten, einiger Referenten und der Bewirtung mit fränkischen Schmankerln sehr wesentlich zum perfekten Gelingen des Seminars beitrug.