Kategorie-Archiv: Aktuelles

Einladung zur Mitgliederversammlung am 09.10.2020

Hiermit laden wir alle Mitglieder im Namen unseres 1. Vorsitzenden, Rudolf Sagberger und der gesamten Vorstandschaft des Bayerischen Müllerbundes e.V. und des Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes im Bayerischen Müllerbund e.V., sehr herzlich zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein, die erstmalig ONLINE stattfinden wird!

Im März dieses Jahres mussten wir aufgrund der Corona-Pandemie die Mitgliederversammlung kurzfristig absagen. Nachdem eine Präsenzveranstaltung in diesem Jahr allgemein recht unsicher ist, hat sich die Vorstandschaft dazu entschlossen, die Mitgliederversammlung in diesem Jahr in einem schlanken Format online durchzuführen, um die rechtlich notwendigen Beschlüsse für den Verbandsbetrieb zu fassen. Die Mitgliederversammlung findet am Freitag, 09. Oktober 2020 von 15.00 – 16:30 Uhr online statt.

Der Vorstandsvorsitzende, Herr Rudolf Sagberger wird die Online-Mitgliederversammlung eröffnen und Begrüßungsworte sprechen. Im Anschluss wird der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes und Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes, Herr Dr. Josef Rampl, in einem kurz gefassten Geschäftsbericht Wissenswertes aus der Verbandsarbeit und dem Geschäftsjahr 2019 sowie aus den einzelnen Ausschüssen berichten.

Danach wird mit den Regularien fortgefahren und die Jahresrechnung 2019 und der Haushaltsplan 2020 der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt, wonach über die Entlastung von Vorstandschaft und Geschäftsführung abgestimmt wird.

Nach der Entlastung der Vorstandschaft und der Geschäftsführung gibt es noch Zeit zu einer allgemeinen Diskussion und Aussprache.

Inhaltlich wollen wir die Mitgliederversammlung aufgrund der Umstände auf die wesentlichen Punkte beschränken, um die für den Verbandsbetrieb notwendigen Beschlüsse zu fassen.

Nachfolgend nun die detaillierte Tagesordnung zur Mitgliederversammlung zu der Sie am 09.10.2020 herzlich eingeladen sind:

Beginn: 15.00 Uhr

  1. Begrüßung der Mitglieder durch den Vorsitzenden des Vorstandes, Rudolf Sagberger
  2. Geschäftsbericht des Geschäftsführers, Dr. Josef Rampl
  3. Vorlage der Jahresrechnung 2019 (BMB + BHMV) mit Beschlussfassung
  4. Vorlage des Haushaltsplans 2020 (BMB + BHMV) mit Beschlussfassung
  5. Entlastung der Vorstandschaft und des Geschäftsführers
  6. Kurze allgemeine Diskussion

Bitte melden Sie sich unter nachfolgendem Link zur Mitgliederversammlung an:

https://crm.muellerbund.de/seminar/mitgliederversammlung-35

So können Sie teilnehmen:

An unserer Mitgliederversammlung können Sie per Computer, Tablet, Smartphone oder Telefon teilnehmen.

 Der Einwahllink:

https://global.gotomeeting.com/join/154977701

(Technische Voraussetzungen: Mikrofon, Lautsprecher und Webcam), Sollten Sie aufgefordert werden einen Zugangscode einzugeben lautet dieser: 154977701

Kein Mikrofon und Webcam verfügbar?

Kein Problem – Sie können auch per Telefon an der Mitgliederversammlung teilnehmen und optional die Präsentation mit obigem Link trotzdem am PC verfolgen

Bitte wählen Sie dazu: 089 / 20 19 43 01

Zugangscode: 154-977-701 und anschließend die #-Taste

Um technische Schwierigkeiten zu minimieren empfiehlt es sich schon einige Minuten früher einzuwählen oder Sie laden die App bereits jetzt herunter unter: https://global.gotomeeting.com/install/

Wenn Sie technische Fragen haben, steht Ihnen das Müllerbundteam gerne zur Verfügung.

Zum Hintergrund:

Der Gesetzgeber hat durch das Artikelgesetz „Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie“ vom 27. März 2020 die Vorstände aller eingetragenen Vereine ermächtigt, folgendes Verfahren auch ohne Ermächtigung in der Satzung zu wählen: Vereinsmitglieder können an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Veranstaltungsort, d.h. digital teilnehmen. Die Vereinsmitglieder können ihre Stimme vor der Durchführung der Mitgliederversammlung auch schriftlich abgeben. Davon machen wir 2020 Gebrauch.

Falls Sie online oder per Telefon nicht abstimmen können, bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit die Abstimmungsunterlagen bei uns in der Geschäftsstelle unter Tel.: 089-281155, Fax: 089-281104 oder per E-Mail: kontakt@muellerbund.de vorher anzufordern. Die ausgefüllten Unterlagen müssen dann spätestens am 09. Oktober 2020 um 15:00 Uhr wieder bei uns im Haus sein.

Neuer Entwurf der Aromendurchführungsverordnung – Grünkernher-stellung nun weiter möglich

Der Bayerische Müllerbund hat sich Anfang dieses Jahres gegen geplante Änderungen in der Aromendurchführungsverordnung, welche die traditionelle Herstellung von Grünkern untersagt hätten, mit einer Stellungnahme gewehrt. Mit Erfolg. Der damalige für die Müllerei nicht stimmige Referentenentwurf wurde deshalb nun nochmal überarbeitet.

Mit dem damals vorgelegten Verordnungsentwurf wollte man das Räuchern von Fränkischem Grünkern untersagen. Nun hat der Gesetzgeber auf Einspruch des Bayerischen Müllerbundes und unseres Bundesverbandes eine zweite, überarbeitete Version der Aromendurchführungsverordnung vorgelegt. Aus Sicht der Müllerei wurde unserem Anliegen entsprochen und der eng gefasste Anwendungsbereich auf Fleisch, Fisch, Käse und Malz ausgeweitet. Die traditionelle Herstellung von Fränkischem Grünkern wird somit in Zukunft weiterhin stattfinden können. Eine nochmalige Änderung des vorgelegten Entwurfes erwarten wir bis zur Beschlussfassung nicht mehr.

Corona hat Einfluss auf das Einkaufsverhalten der Verbraucher

Die Corona-Pandemie hat auch das Ernährungsverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher in Bayern verändert. Das belegt eine repräsentative Erhebung, die die bayerische Ernährungsministerin Michaela Kaniber in Auftrag gegeben hat. Demnach haben 44 Prozent der Befragten angegeben, dass sie ihr Einkaufsverhalten in der Krise geändert haben. Vor allem frische Lebensmittel aus der Region sind vermehrt in die Einkaufskörbe der Verbraucher gewandert.

Der Umfrage nach will ein Fünftel zudem das Verhalten auch nach der Krise beibehalten, was auch für die Mühlen und deren Direktverkauf über den Mühlenladen sehr erfreulich wäre. „Diese Zahlen bestätigen unseren bisherigen Eindruck. Wenn es uns jetzt gelingt, diesen Trend und dieses Vertrauen in heimische Lebensmittel zu verstetigen und auszubauen, dann gewinnt damit die ganze Wertschöpfungskette“, sagte die Ministerin. Die stärkere Ausrichtung auf regionale Lebensmittel habe sich als Zukunftsmodell erwiesen.

Die Befragung wurde von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des bayerischen Landwirtschaftsministeriums durchgeführt. Danach haben vor allem Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte sowie Menschen in mittleren und großen Städten ihre Einkäufe auf mehr frische und regionale Lebensmittel ausgerichtet. Gut ein Drittel der Befragten haben während des Lockdowns mehr Zeit für die Zubereitung ihrer Speisen aufgewendet, insbesondere Frauen und jüngere Menschen. 40 Prozent gaben an, dass sie während der Pandemie bestimmte Lebensmittel häufiger konsumiert haben: vor allem Obst, Gemüse und Salate, aber auch Süßigkeiten und Brot. 26 Prozent haben dagegen To-Go-Produkte, Fleisch und Tiefkühlprodukte eher seltener konsumiert. Gleiches gilt auch für Konserven.

Details der GfK-Erhebung sind im Internet unter der Adresse www.ernährung.bayern.de verfügbar.

 

Einladung zur Online-HACCP-Hygieneschulung mit Update zu IFS

Wie in jedem Jahr veranstaltet der Bayerische Müllerbund in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Hawellek ein HACCP-Hygieneseminar mit wertvollen Informationen zu Neuerungen bei QS und IFS-Standards. Aufgrund der besonderen Umstände der Corona-Pandemie findet das HACCP-Seminar in diesem Jahr online am Donnerstag, 03. September 2020 von 14.00 bis 16.00 Uhr statt!

Der Inhalt des Seminars:

  • Grundlagen HACCP
  • Was gibt es Neues bei den Standards QS und IFS Food? Infos zu IFS Food Version 7 Draft
  • Wichtige neue gesetzliche Anforderungen, wie Änderung des LFGB
  • Neue, für die Getreidebranche wichtige Themen:
    • Die Bedeutung der Verschleppung von Allergenen wie Soja
    • Coronavirus SARS-CoV-2 – die unverändert wichtigen   Vorbeugemaßnahmen und Risikobewertungen
    • STEC (Shigatoxin bildende E.coli)

Ihr Nutzen daraus:

  • Erfüllung der von Lebensmittel- und Futtermittelsicherheitsstandards (IFS, QS, ISO 22000, etc.) geforderten, regelmäßigen Fortbildung der HACCP-Verantwortlichen.
  • Erfüllung der gemäß EG-VO 852/2004 zur Lebensmittelhygiene geforderten regelmäßigen Schulung für HACCP-Verantwortliche.
  • Erhalt einer Teilnahmebescheinigung zum Nachweis der Seminarteilnahme.
  • Neue Mitarbeiter an das Thema „HACCP“ heranführen.
  • Wichtige Informationen für die in der Getreidebranche tätigen Unternehmen

Wer soll an diesem Seminar teilnehmen:

  • alle HACCP-Verantwortlichen
  • alle HACCP-„Neulinge“
  • alle an aktuellen Themen für die Getreidebranche Interessierten

Die Kosten für dieses Seminar betragen 39,00 Euro pro Unternehmen zzgl. MwSt. In der Seminargebühr sind zudem die Seminarunterlagen enthalten.

Die Rechnung und die Teilnahmebescheinigung erhalten Sie nach dem Seminar vom Bayerischen Müllerbund per Post.

Bitte melden Sie sich unter nachfolgendem Link zum HACCP-Seminar an:

https://crm.muellerbund.de/seminar/haccp-hygieneschulung-30

So können Sie teilnehmen:

An unserem Müllerbund Onlineseminar „HACCP-Hygieneschulung“ können Sie per Computer, Tablet, Smartphone oder Telefon teilnehmen.

Der Einwahllink:

https://global.gotomeeting.com/join/154977701

(Technische Voraussetzungen: Mikrofon, Lautsprecher und Webcam)

Sollten Sie aufgefordert werden einen Zugangscode einzugeben lautet dieser: 154977701

Kein Mikrofon und Webcam verfügbar?

Kein Problem – Sie können auch per Telefon teilnehmen und die Präsentation mit obigem Link trotzdem am PC verfolgen

 

Bitte wählen Sie dazu: 089 / 20 19 43 01

Zugangscode: 154-977-701 und anschließend die #-Taste

Um technische Schwierigkeiten zu minimieren empfiehlt es sich schon einige Minuten früher einzuwählen oder Sie laden die App bereits jetzt herunter unter: https://global.gotomeeting.com/install/

Wenn Sie technische Fragen haben, steht Ihnen das Müllerbundteam gerne zur Verfügung.

 

Müllerbund ist Teil des kulinarischen Erbes

Das Kulinarische Erbe Bayern hat seine Produktbasis erweitert. Zusätzlich zu den Gründungsmitgliedern Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk und Landesinnungsverband des bayerischen Fleischerhandwerks sowie weiteren Vereinen und Organisationen gehören nun auch die Konditoren-Innung Bayern, der Bayerische Müllerbund und die Private Brauereien Bayern dem Verein „Kulinarisches Erbe Bayern e.V.“ an. Damit ist nun das gesamte bayerische Ernährungshandwerk im Kulinarischen Erbe Bayern vertreten. „Wir freuen uns sehr, dass mit den Neueintritten die Arbeit des Vereins eine schlagkräftige Unterstützung erfährt und nunmehr die gesamte handwerklich hergestellte Produktpalette umfaßt“ kommentierte Vorstandsvorsitzender Prof. Franz-Theo Gottwald die Neueintritte.

Das Ernährungshandwerk in Gänze ist ein bedeutender Teil der gesamten Ernährungswirtschaft. Es vereint Tradition und Moderne. Jahrhundertealte Erfahrung und fundierte Berufsbildung sind feste Garanten für Qualität. Bäcker, Konditoren, Metzger, Brauer und Müller leisten mit ihren Produkten einen wertvollen Beitrag zur Ernährung der Bevölkerung, aber auch zur Genuss- und Esskultur. Die Pflege handwerklicher Rezepturen früherer Generationen und Methoden steht gleichberechtigt neben der Nutzung moderner Technologien und neuester Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft. Fachkenntnis, Präzision und Genauigkeit im Handwerk sind bei der Herstellung von Lebensmitteln ebenso selbstverständlich wie Kreativität, Individualität und Transparenz. Neben der Wahrung der alten Handwerkskunst und dem gezielten Einsatz von Technik stehen die Ernährungshandwerke Bayern für Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit.

Traditionell handwerklich hergestellte Lebensmittel sind immer auch Spiegelbild unserer heimatlichen Regionen – sie sind gelebtes kulinarisches Erbe. Und nicht nur das: Ernährungshandwerk greift in der Regel auf Rohstoffe zurück, die in der Region wachsen. In dieser Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten liegt der besondere Wert der Neueintritte.

Die bayerischen Ernährungshandwerke stellen mit über 5.000 Betrieben, mehr als 110.000 Beschäftigten und fast 8 Mrd. Euro Umsatz nach dem DEHOGA die zweitgrößte Mitgliedergruppe im Kulinarischen Erbe Bayern dar.

Getreidejahrbuch 2020/21 erschienen

Das Getreidejahrbuch 2020/21 ist neu im Verlag Moritz-Schäfer erschienen und in der Praxis eine nützliche Informationsquelle und zeitsparende Arbeitshilfe. Es sollte deshalb in jedem Mühlenbüro vorzufinden sein. Das Getreidejahrbuch erscheint in diesem Jahr bereits im 63. Jahrgang.

Das Getreidejahrbuch enthält unter anderem eine Auflistung wichtiger nationaler und EU-Vorschriften, Informationen zu Sorten, Qualitäten und Ernte sowie zahlreiche Statistiken. Wichtige Informationen der Getreidewirtschaft sind in diesem Nachschlagewerk in Tabellen übersichtlich zusammengefasst.

So können die Qualitäten und Mengen bei Weizen oder Roggen, biologisch oder konventionell, in kürzester Zeit gefunden werden.

Des weiteren gibt es Qualitätsbeschreibungen der Winterweizensorten anhand der wichtigsten müllerischen Kennziffern.

 Das Getreidejahrbuch 2020/21 besticht auch in diesem Jahr wieder durch:

–       Klar aufgebaute Tabellen

–       Zusammenfassung der geltenden Getreidemarktbestimmungen

–       Interessantes statistisches Material

–       Neu: mit ausführlichen Beiträgen

Das Getreidejahrbuch 2020/21 umfasst 116 Seiten und ist wie immer im Taschenformat DIN-B6 erschienen. Es ist beim Bayerischen Müllerbund zum Preis von 19,95 Euro (inkl. MwSt.) zuzüglich Versandkosten unter Tel.: 089 – 281155, Fax.: 089 – 281104, Mail: kontakt@muellerbund.de, zu beziehen.

 

Erster Kurs zur Zertifizierten Fachkraft für Mühlen- und Getreidewirtschaft erfolgreich abgeschlossen

Zum ersten Mal fand dieses Jahr an der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau mit Technischer Oberschule Stuttgart (GSIH:TO) der Kurs zur Zertifizierten Fachkraft für Mühlen- und Getreidewirtschaft statt. Der Kurs bietet die optimale Möglichkeit, Angestellte im Betrieb, die keine müllerische Ausbildung haben, entsprechend zu qualifizieren. Große Teile der Kosten können zudem staatlich gefördert werden.

In Gesprächen mit Verbänden und Betrieben in den letzten Jahren kam immer wieder die Problematik zur Sprache, dass die Anforderungen an die Mühlenbetriebe bezüglich Qualität und Lebensmittelsicherheit immer weiter steigen; gleichzeitig wird es schwieriger, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Dies erfordert eine Weiterqualifizierung der un- bzw. angelernten Arbeitskräfte in den Betrieben. Da eine Regelausbildung für diese Zielgruppe oft nicht passgenau ist, bietet die GSIH:TO seit diesem Jahr den Kurs zur Zertifizierten Fachkraft an. Aufgrund des sehr kurzen Vorlaufes startete er mit vier Teilnehmern(innen). Darüber hinaus wurde der Kurs von zwei Teilnehmern aus der Getreidewirtschaft ergänzt.DMSB Kurs

Der Kurs begann an der GSIH:TO am 02. März mit je einem Tag Mühle und Labor sowie drei Tagen Theorieunterricht pro Woche. Insgesamt sollte der Präsenzunterricht an der Schule acht Wochen dauern. Ergänzt wurde der Unterricht durch vier Wochen Praktikum im Betrieb. Der Lockdown nach gut zwei Wochen stellte alle Beteiligten vor neue Herausforderungen. Der Theorieunterricht wurde so gut wie möglich über die Lernplattform Moodle weitergeführt. Da die fachpraktischen Inhalte nur schwer digital zu vermitteln sind, wurde der Kurs nach Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes um knapp 2 Wochen verlängert.

Im Zentrum standen Lerninhalte zur Getreideannahme, Wareneingangs- und Qualitätskontrolle, Lagerung, Reinigung und Vermahlung.

DieDMSB Kurs_02 angehenden Fachkräfte führten im Labor neben klassischen Qualitätskontrollen bei der Annahme wie Fallzahl, Sedimentationstest oder Feuchtkleberbestimmung auch klassische Endproduktkontrollen wie Amylo-, Farino- und Extensogramm durch. Neben der Durchführung ging es hauptsächlich um die Bedeutung und Interpretation der Werte in der Praxis.

In der Schulmühle ging es zunächst um klassische Reinigungsaufgaben beim Getreide. Gerade in Zeiten immer strenger werdender Grenzwerte z.B. für Mykotoxine ist eine gute Reinigung des Getreides vor der Vermahlung elementar wichtig. Unter den wachsamen Augen des Fachlehrers und Müllermeisters Joachim Mönch führten die Teilnehmer verschiedene Reinigungsaufgaben durch und konnten verschieden Einstellungen testen und die Eignung unterschiedlicher Reinigungsmaschinen für entsprechende Besatzarten erleben. Im zweiten Teil des Unterrichts lag der Schwerpunkt auf der Weizenvermahlung. Auch wenn die körperliche Arbeit mit Maske nicht einfach ist, war diese beim praktischen Unterricht obligatorisch.

Natürlich waren bedingt durch den Lockdown einige Kursinhalte sehr komprimiert. Am Ende war das Feedback der Teilnehmer trotz der Umstände durchwegs positiv.

DMSB Kurs Gruppenbild
Teilnehmer mit einem Teil der Lehrer (L): Philipp Wippermann (Agrarlager), Lukasz Mazur, Petra Sträter (L), Sabine Häusle (L), Tatjana Häußermann-Sixt, Roland Donner, Chris Meyer, Jan Albert (Agrarlager)

Die Zeugnisübergabe fand am 20. Mai in der Schule statt. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer noch ein entsprechendes Zertifikat von der Schule. Das Abschlussbild erfolgte selbstverständlich unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes.

Der Kurs wird nächstes Jahr von Februar bis April erneut angeboten. Anmeldungen dafür sind jetzt schon möglich.

Weitere Informationen/Anmeldung: GSIH mit TO Stuttgart – Sekretariat: Tel. +49-711-216-570-13, E-Mail: gsih@hoppenlau.de; – Informationen und Anmeldung unter www.meisterschule-mueller.de  (Bericht: Petra Sträter)

Der Bayerische Müllerbund würde sich freuen, wenn unsere Betriebe diese Möglichkeit künftig nutzen würden, um die an- und ungelernten Arbeitskräfte in unseren Mühlenbetrieben weiter fortzubilden. Machen Sie sich evtl. bereits heute darüber Gedanken, wie Sie diese Fortbildungsmöglichkeit auch für Ihren Betrieb und Ihre Mitarbeiter nutzen könnten. Evtl. lassen sich so auch angelernte Kräfte z.B. aus dem landwirtschaftlichen Bereich gewinnen, wenn man die Aussicht auf eine Fortbildung zur Fachkraft geben kann!

Online-Umfrage bittet um Teilnahme: „Stimmen der Handwerker“

Die agrathaer GmbH hat im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) deutschlandweit eine Online-Umfrage mit den Akteuren des Lebensmittelhandwerks gestartet. Die Online-Umfrage frägt in erster Linie nach den Bedarfen des Lebensmittelhandwerks, also auch nach dem Bedarf der Müllerei. Die Umfrage soll die Herausforderungen in der Mühlenbranche hervorheben und aufzeigen welche innovativen Lösungen Sie sehen oder bereits umsetzen.

Die Umfrage dient dazu, die Herausforderungen des Lebensmittelhandwerks zu erkennen und die bisherigen Recherchen dazu zu untermauern. Gemeinsam mit den Akteuren des Lebensmittelhandwerks entwickelt die agrathaer GmbH anschließend passgenaue Formate für eine leichtere Zusammenarbeit zwischen Lebensmittel-handwerker und Wissenschaftlerinnen. In den angestrebten Formaten sollen Handwerkerinnen und Wissenschaftler den richtigen Projektpartner finden, Wissen austauschen, gemeinsam neue Ideen entwickeln und zur Praxisreife bringen. Dadurch kann das Lebensmittelhandwerk in Zukunft innovativer und damit konkurrenzfähiger werden.

Die Umfrage ist sehr anwenderfreundlich aufgebaut und dauert in etwa 15 Minuten. Diese Zeit sollten Sie sich nehmen, um an der Umfrage teilzunehmen, klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link:

https://lebensmittelhandwerk-umfrage-agrathaer.ontopica.de

Das Lebensmittelhandwerk besteht aus sehr unterschiedlichen Branchen, wie Metzger, Bierbrauer, Konditoren, Bäckern und Müllern. Trotzdem haben sie sehr ähnliche Probleme, wie beispielsweise den Digitalisierungs- und Innovationsdruck, Fachkräftemangel, Verlust des traditionellen Wissens sowie die Veränderung der Ernährung. Diese Herausforderungen, aber auch Lösungsansätze erfasst die agrathaer GmbH in dem dreijährigen Projekt „Netzwerk für Wissenstransfer im Lebensmittelhandwerk“, das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert wird.

Müllerbund hat sich erfolgreich eingesetzt: Bayern und weitere Länder verlängern Frist zur Nachrüstung von Kassen mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung

Der Bayerische Müllerbund hat sich gemeinsam mit den Bayerischen Ernährungshandwerken dafür eingesetzt, die Frist zur Nachrüstung von Kassen mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung zu verlängern – jetzt mit Erfolg! Bayern, Hessen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen verlängern die Frist zur Nachrüstung der Kassen mit Technischen Sicherheitseinrichtungen (TSE) bis zum 31. März 2021. Zuvor war die Umstellungsfrist der 30. September 2020. Damit haben Betriebe und vor allem Mühlenläden in den kommenden Monaten nun mehr Zeit bei der technischen Umstellung der Kassensysteme. Wir gehen davon aus, dass weitere Länder sich diesem Vorbild anschließen werden.

Das Bundesfinanzministerium verlangt, dass Firmen bis 30.09.2020 manipulationssichere technische Sicherungssysteme (TSE) in ihre Registrierkassen einbauen. Neben Bayern haben auch die Bundesländer Hessen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen die Frist nun verlängert und stellen sich damit allesamt gegen die Blockadehaltung des Bundesfinanzministeriums. Es ist davon auszugehen, dass die restlichen Bundesländer die Frist ebenso noch verlängern werden.

Hier ist aber wichtig zu beachten, dass die TSE definitiv bei einem Kassenfachhändler, einem Kassenhersteller oder einem anderen Dienstleister bis zum 30.09.2020 bestellt werden muss. Die Nachrüstung kann dann im Zeitraum 01.10.2020 bis 31.03.2021 erfolgen. Deshalb sollten Sie die Umstellung Ihrer Registrierkassen dennoch frühzeitig angehen.

Die Nachrüstung ist zwingend vorzunehmen. Jetzt gibt es ein bisschen mehr Zeit dafür!

AGF bittet um Mehlmuster der neuen Ernte

Anlässlich der Tagung für Müllereitechnologie vom 15.-16.09.2020 und der Tagung für Bäckereitechnologie vom 10.-11.11.2020 in Detmold, berichten Referenten des Max Rubner-Institutes – Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide – über spezielle Erfahrungen mit Getreidemahlerzeugnissen aus der Ernte 2020. Auch für die Volkacher Müllereifachtagung 29.-31.10.2020 werden diese Erfahrungen benötigt und liefern jährlich einen wichtigen Input für die Veranstaltung.

Es wäre sehr hilfreich für die AGF und für uns, wenn Sie je 3 kg der in Ihrem Haus ermahlenen Mehle bis zum 17. September 2020 zur Untersuchung zur Verfügung stellen könnten.

Von besonderem Interesse sind folgende Mahlerzeugnisse aus neuerntigem Getreide in handelsüblicher Qualität und Behandlung:

–          Weizenmehl Type 550

–          Weizenmehl Type 1050

–          Roggenmehl Type 997 oder 1150

Bitte senden Sie die Muster direkt an das

Max-Rubner-Institut, Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide

z.Hd. Herrn Günter Unbehend, Schützenberg 12, 32756 Detmold

 

Nach Abschluss der Untersuchungen erhält jede Mühle einen kostenlosen Bericht über die bereitgestellten Muster.

Der Bayerische Müllerbund bedankt sich bei Ihnen, dass Sie die AGF in Detmold unterstützen.