Kategorie-Archiv: Aktuelles

Einladung zur 51. Müllerei-Fachtagung 2026 nach Volkach

Volkach wird Ende Oktober wieder zum Treffpunkt der Müllereibranche: Vom 29. bis 31. Oktober 2026 lädt der Bayerische Müllerbund zur mittlerweile 51. Müllerei-Fachtagung nach Volkach am Main ein. Die traditionsreiche Veranstaltung bringt auch in diesem Jahr Müllerinnen und Müller, Fachleute sowie Partner der Branche zusammen und bietet Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, neue Herausforderungen und wichtige Zukunftsthemen der Müllerei auszutauschen.

Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm, das aktuelle Entwicklungen der Getreidemärkte ebenso aufgreift wie Fragen rund um Getreidequalität, Digitalisierung, Energie, Qualitätsmanagement und moderne Müllereitechnik. Fachkundige Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis geben Einblicke in aktuelle Herausforderungen und zeigen Lösungsansätze für die tägliche Arbeit in den Mühlenbetrieben auf.

Daneben bietet die Tagung natürlich wieder ausreichend Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen sowie den Partnern der Branche auszutauschen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.

Programmvorstellung: Aktuelle Themen und Impulse für die Mühlenbranche

Das Programm ist auch in diesem Jahr in mehrere Themenblöcke gegliedert und spannt den Bogen von den Getreidemärkten über Digitalisierung und Energie bis hin zu Qualitätsmanagement und Müllereitechnik.

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Nach dem traditionellen Sektempfang um 13.00 Uhr eröffnet Rudolf Sagberger, Vorstandsvorsitzender des Bayerischen Müllerbundes, die 51. Müllerei-Fachtagung. Ab 14.00 Uhr steht zunächst der Themenblock „Getreidemärkte & Getreidewertschöpfungskette“ auf dem Programm.

„Getreideernte und Jahrhundertsommer 2026: Überblick über die aktuellen Waren- und Mengenströme sowie deren Preisbildung“

Maximilian Bergmair von BAT-Agrar gibt einen Überblick über die Getreideernte 2026 und ordnet die aktuellen Waren- und Mengenströme sowie deren Auswirkungen auf die Preisbildung ein. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, welche Spuren der außergewöhnliche Sommer 2026 an den regionalen Märkten hinterlassen hat und wie sich die kriegsbedingten Exportbeschränkungen Russlands und der Ukraine auf die Preisbildung an den Weltgetreidemärkten weiter auswirken wird.

„Preis, Mengen und Versorgungslage auf den heimischen Biogetreidemärkten aus der Ernte 2026“

Moritz Häfele von der Biokontor GmbH richtet den Blick auf den heimischen Biosektor. Er beleuchtet die aktuelle Preis-, Mengen- und Versorgungssituation auf den Biogetreidemärkten und gibt seine Einschätzung, wie sich diese nach der Ernte 2026 weiter entwickeln werden.

„Aktuelle Markttrends bei Dinkel, Emmer, Einkorn“

Michael Sailer von SLP beschäftigt sich mit drei Getreidearten, die sich in den vergangenen Jahren interessante Marktsegmente erschlossen haben. Er zeigt aktuelle Entwicklungen und Markttrends auf und gibt seine Einschätzung zu den Erntemengen wie auch zur Preisentwicklung bei Dinkel, Emmer und Einkorn.

„Einfluss von Sorte und Anbauform auf die Teig- und Backeigenschaften von Dinkel“

Prof. Dr. Friedrich Longin geht der Frage nach, welchen Einfluss die Sortenwahl und die jeweilige Anbauform auf die Teig- und Backeigenschaften von Dinkel haben. Der Vortrag verbindet damit Erkenntnisse aus Pflanzenbau und Züchtung mit den Anforderungen von Müllerei und Bäckerei.

„KI bei der Qualitätskontrolle von Getreide – Optische Protein- und Sortenbestimmung“

Wie Künstliche Intelligenz künftig die Qualitätskontrolle unterstützen kann, zeigt Martin Chambert-Loir von Inarix aus Frankreich. Vorgestellt werden neue Möglichkeiten zur optischen Bestimmung von Protein und Getreidesorten und damit ein hochaktuelles Anwendungsfeld von KI in der Getreidewirtschaft.

„Kleine Bäckereien – große Ansprüche? Wie können Mühlen und kleine Bäckereien besser zusammenarbeiten?“

Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages richtet der bekannte Blogger und Buchautor Lutz Geißler vom Netzwerk „Echtes Brot“ den Blick auf die Zusammenarbeit zwischen Mühlen und handwerklichen Bäckereien. Welche Anforderungen haben Bäckereien an ihre Mühlen wirklich und wie kann die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette verbessert werden?

Freitag, 30. Oktober 2026

Der Freitagvormittag steht ab 9.00 Uhr unter dem Themenblock „Wirtschaft, Digitalisierung und Energie“.

„Neue Hilfestellungen der BGN – Was nützt besonders dem Müller“

Manuel Gehrke von der BGN stellt aktuelle Hilfestellungen vor und zeigt, welche Angebote und Unterstützungen der BGN für Mühlenbetriebe besonders interessant und in der Praxis nutzbar sind.

„Steigerung der Wertschöpfung im Mühlenbetrieb durch Digitalisierung“

Jürgen Englert und Andreas Hummel von Advactory zeigen, wie digitale Lösungen dazu beitragen können, Abläufe im Mühlenbetrieb zu optimieren und die Wertschöpfung zu steigern. Im Mittelpunkt stehen konkrete Möglichkeiten der Digitalisierung für die müllerische Praxis.

„PPWR – Die neuen Pflichten im Verpackungsrecht“

Mit der neuen europäischen Verpackungsverordnung kommen auch auf die Mühlenwirtschaft Veränderungen zu, die je nach Betriebsgröße und Art der verwendeten Verpackungen unterschiedliche Auswirkungen haben können. Frank Kurrat von Interzero/Repasack erläutert die neuen Anforderungen im Verpackungsrecht und zeigt auf, was künftig von den Unternehmen zu beachten ist.

„Industriestrompreis für Mühlen nutzen – Rahmenbedingungen und Antragstellung“

Energiepreise bleiben für Mühlen ein entscheidender Kostenfaktor. Wolfgang Görg vom IWSB erläutert die Rahmenbedingungen des Industriestrompreises und geht darauf ein, welche Möglichkeiten sich für Mühlen bei einer Aufnahme in den Begünstigtenkreis ergeben würde und was bei der Antragstellung zu beachten ist.

„Optimiertes Energiemanagement von Mühlen unter Einsatz von Speicher und Speziallösungen“

Ludwig Igl und Franz Feilmeier von Fenecon zeigen Möglichkeiten auf, Energie in Mühlenbetrieben intelligenter zu nutzen. Im Fokus stehen der Einsatz von Speichern sowie spezielle Lösungen, mit denen sich Energieflüsse und Eigenverbrauch optimieren lassen.

Nach der Mittagspause findet um 13.30 Uhr zunächst die Leistungsschau der Ausstellungsfirmen im Vortragssaal statt.

Anschließend dreht sich alles um den Themenblock „Getreidequalitäten & Qualitätsmanagement“.

„Besondere Ernteermittlung: Mengen und Qualitäten der Ernte 2026 für die Mühlen – Auswirkungen der Frühjahrestrockenheit auf die Weizenqualität“

Dr. Jens Begemann vom Max Rubner-Institut in Detmold präsentiert die Ergebnisse der Besonderen Ernteermittlung. Neben Mengen und Qualitäten der Ernte 2026 steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Frühjahrestrockenheit auf die diesjährige Weizenqualität ausgewirkt hat.

„Backeigenschaften 2026: Tipps für die richtige Bearbeitung und Behandlung der neuen Ernte“

Christine Aberham-Egger vom Labor Dr. Aberham gibt wieder praxisorientierte Hinweise zum Umgang mit der neuen Ernte. Sie erläutert die Backeigenschaften der Getreideernte 2026 und zeigt Möglichkeiten zur richtigen Bearbeitung und Behandlung auf.

„DON-Vorerntemonitoring 2026: Werte können sich erneut sehen lassen!“

Das DON-Vorerntemonitoring liefert auch in diesem Jahr wichtige Erkenntnisse zur Belastungssituation der neuen Ernte. Vorgestellt werden die aktuellen Ergebnisse des Monitorings 2026.

„Befallsunabhängige Dauerbeköderung vor dem Aus – Auswirkungen auf die Praxis der Nagerüberwachung und Bekämpfung“

Ellen Schäfer von Hentschke + Sawatzki informiert über Veränderungen bei der Dauerbeköderung und deren Folgen für Lebensmittelbetriebe. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie sich Nagerüberwachung und -bekämpfung künftig in der betrieblichen Praxis gestalten lassen.

„Innovative Nagerbekämpfung in Lebensmittelbetrieben“

Daran anknüpfend stellt Lukas Deuscher von Zepta Technologies innovative Ansätze zur Nagerbekämpfung vor und zeigt neue technische Möglichkeiten für Lebensmittelbetriebe auf.

„Katastrophe Mühlenbrand – Ein Erfahrungsbericht“

Zum Abschluss des zweiten Vortragstages berichtet Andreas Romberg von der E. Romberg GmbH aus eigener Erfahrung über einen Mühlenbrand. Der Vortrag zeigt eindrücklich, welche Folgen ein solches Ereignis für einen Mühlenbetrieb haben kann und welche Erfahrungen sich daraus ableiten lassen.

Samstag, 31. Oktober 2026

Der letzte Tag der Fachtagung steht traditionell ganz im Zeichen der Müllereitechnik. Ab 9.00 Uhr erwarten die Teilnehmer aktuelle technische Entwicklungen und konkrete Beispiele aus der Praxis.

„Praxis und zukunftsweisende Anwendungsmöglichkeiten im Rohrbau“

Rainer Stöbis und Christian Rückert von KMH & Mühlenbau Rückert geben praxisnahe Einblicke in innovative Lösungen und neue Anwendungsmöglichkeiten im Rohrbau. Dabei zeigen sie auf, welche Entwicklungen im Rohrbau insbesondere für die Müllerei interessant und nutzbar sind.

„Innovative Getreidesortierung zur gezielten Qualitätsaufwertung von Partien“

Felix Bruckmann und Frank Iftner von MIAG und BoMill zeigen, wie moderne Sortiertechnik eingesetzt werden kann, um Getreidepartien gezielt nach Qualitätsmerkmalen aufzuwerten.

„Optimales Hygienedesign und Energieeffizienz durch innovativen Mühlenbau“

Paul Gaigl und Stefan Schmitz von Swisca beschäftigen sich mit zwei zentralen Anforderungen an moderne Mühlenanlagen: Hygiene und Energieeffizienz. Sie zeigen, wie sich beide Aspekte bereits bei der Konzeption und technischen Ausgestaltung moderner Mühlen berücksichtigen lassen.

„Neubau einer kombinierten Mühle mit innovativen Mahlverfahren“

Franz Schmid und Maro Bauer von der Kastenmüller GmbH stellen den Neubau einer kombinierten Mühle vor. Im Mittelpunkt stehen dabei innovative Mahlverfahren und deren praktische Umsetzung.

„Die intelligente Getreideannahme: Automatisierung und KI im Qualitätslabor“

Lothar Pfeuffer von der Pfeuffer GmbH zeigt, welche Möglichkeiten Automatisierung und Künstliche Intelligenz bereits bei der Getreideannahme und im Qualitätslabor eröffnen. Damit wird ein weiterer praxisnaher Einblick in die zunehmende Digitalisierung der Mühlenwirtschaft gegeben.

„Wirksamkeit der Reinigungsschritte zur Reduktion von Ergotalkaloiden in Weizen“

Den Abschluss der diesjährigen Fachtagung bildet Rudolf Hofer von GIC Bühler AG. Er zeigt auf, welchen Beitrag die einzelnen Reinigungsschritte zur Reduktion von Ergotalkaloiden in Weizen leisten können und welche entscheidende Rolle eine effiziente Getreidereinigung für die Lebensmittelsicherheit spielen kann.

Das Ende der 51. Müllerei-Fachtagung ist gegen 13.00 Uhr vorgesehen.

Rahmenprogramm und Teilnahmebedingungen

Natürlich soll auch in diesem Jahr neben den Fachvorträgen der persönliche Austausch nicht zu kurz kommen. Am Donnerstagabend findet ein  zwangloser Müllerstammtisch im Wein- und Biergarten „S’Hinterhöfle“ in Volkach statt. Anschließend besteht die Möglichkeit, den Abend im „Techtel Mechtel“ gemeinsam ausklingen zu lassen.

Wie immer findet am Freitagabend der Fränkische Abend statt. Dieser findet in diesem Jahr im Schloss Sulzheim statt, wo Sie fränkische Köstlichkeiten und ausgewählte Weine genießen können.

Ein besonderes „Schmankerl“ erwartet Sie an diesem Abend: Vor nunmehr 20 Jahren hat der Bayerische Müllerbund mit Klara Seeger das Amt der Bayerischen Mehlkönigin ins Leben gerufen. Die Mehlkönigin steht seither als aktive Botschafterin für das Mehl und das Müllerhandwerk. Dieses besondere Jubiläum möchten wir im Rahmen des Fränkischen Abends gebührend feiern. Dazu werden alle bisherigen Bayerischen Mehlköniginnen gemeinsam mit der amtierenden Mehlkönigin Luisa Winkler in das Schloss Sulzheim eingeladen.

Die gemeinsame Rückfahrt nach Volkach ist für 23.30 Uhr vorgesehen.

Die Tagungsgebühr beträgt für Mitglieder des Bayerischen Müllerbundes € 180,00, für Jungmeister und Studenten € 70,00 und für Gäste € 200,00. Diese Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und beinhalten alle Vorträge sowie das Rahmenprogramm. Die Gebühr ist pro Betrieb nur einmal zu entrichten. Für den Besuch des Fränkischen Abends wird für jede weitere Person ein Betrag von € 70,00 berechnet.

Innerhalb des Tagungsgebäudes stellen wieder renommierte Zulieferfirmen der Mühlenwirtschaft ihre Exponate oder Dokumentationsmaterial aus. Die Standbetreuer stehen den Tagungsteilnehmern selbstverständlich auch für individuelle Fachberatungen gerne zur Verfügung.

Anmeldungen und weitere Informationen

Bitte reservieren Sie Ihre Zimmer unter www.volkach.de. Bei Fragen zur Zimmerbuchung steht Ihnen die Touristinformation in Volkach gerne zur Verfügung (Telefon: 09381-40112, E-Mail: tourismus@volkach.de).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf drei inspirierende Tage voller fachlicher Tiefe und persönlicher Begegnungen. Bei Fragen zur Tagung wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des Bayerischen Müllerbundes.

Zum Besseren Überblick bitten wir Sie sich hier zur Tagung anzumelden.

Einladung zum Mühlenladenseminar am 08. Oktober 2026 in Teisendorf

Das Mühlenladenseminar 2026 steht kurz vor dem Start. Am Donnerstag, den 08. Oktober 2026, treffen wir uns, um Ihnen neue Informationen für den täglichen Gebrauch im Mühlenaden zu vermitteln. Zudem besteht die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen. Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme.

Nach einem Jahr Pause freuen wir uns, Sie wieder zu einem Mühlenladenseminar in Präsenz mit Mühlenladenbesichtigung einzuladen. Das Mühlenladenseminar ist zweigeteilt. Wir treffen uns im Brauereigasthof Alte Post in Teisendorf, wo wir die im nachstehenden Programm aufgeführten Referate hören werden. Im Anschluss daran fahren wir zur nahegelegenen Surmühle in Teisendorf, um uns von der Inhaberfamilie Strohmaier das von Ihnen betriebene Konzept eines Selbstbedienungsmühlenladens vorstellen zu lassen.

 Programm:

·       09.30 – 10.00 Uhr:      

Eintreffen der Teilnehmer und Begrüßung mit Kaffee und Kuchen im Brauereigasthof Alte Post, Marktstr. 9, 83317 Teisendorf

 ·       10.00 – 10.45 Uhr:    

Thomas Bui, BUITEC: Kassen- und Bezahlsysteme für Mühlenläden – Alles für Ihren modernen Kassenbetrieb

·       10.45 – 11:45 Uhr:      

Peter Hirschmann: Aktuelle Themen im Mühlenladen

o    PPWR Verpackungsverordnung: Konformitätserklärung

o    EMPCO: Greenwashing = unbelegte, allgemeine Umweltaussagen, Werbung mit Klimaneutralität etc.

o    Rahmenbedingungen für Selbstbedienungsläden

·       11:45 – 13.00 Uhr:       

Mittagspause (Selbstzahler)

·       13.00 – 13.45 Uhr:  

Kathrin Häckel: Umgang mit Kundenreklamationen  (Augenmerk auf den Mühlenladen)

·    13.45 – 14.30 Uhr:          Pause mit Kaffee und Kuchen

danach Weiterfahrt zur Surmühle (ca. 3 km entfernt)

 ·     14.30 – 16:00 Uhr:          Besuch des Mühlenladens in der Surmühle

·     16.00 Uhr:                            Ende des Seminars

Erfahrungsaustausch mit Herrn und Frau Strohmaier: Vorstellung des Selbstbedienungs-Konzeptes des Mühlenladens.

Wann und wo findet das Seminar statt?

Zeit:      Donnerstag, den 08.10.2026 von 10.00 bis 16.00 Uhr

Ort I:     ab 9.30 Uhr     Brauereigasthof Alte Post

Marktstr. 9, 83317 Teisendorf

Ort II:   ab 14.30 Uhr   Surmühle Philipp Strohmaier

Surmühle 2, 83317 Teisendorf

 Kosten:

Die Teilnahme am Mühlenladenseminar kostet pro Person 95,00 Euro zzgl. MwSt.

Im Tagungspreis sind die Tagungsgetränke sowie Kaffee und Kuchen enthalten. Das Mittagessen erfolgt auf Selbstzahlerbasis.

Anmeldungen über die Geschäftsstelle.

Einladung zum 7. VWB- und LVBW-Wasserkraftseminar

Die Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e.V. und der Landesverband Bayerischer Wasserkraftwerke eG laden herzlich zum 7. gemeinsamen Wasserkraftseminar ein.

Dienstag, 6. Oktober 2026

12:00 bis ca. 18:00 Uhr

TUM Campus Straubing, Hörsaal U7b

Uferstraße 53, 94315 Straubing

Das diesjährige Seminar widmet sich aktuellen technischen und energiewirtschaftlichen Fragestellungen der Wasserkraft. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Verbindung von Kleinwasserkraft und Batteriespeichern, der Einsatz künstlicher Intelligenz, die Bedeutung der Wasserkraft für die System- und Versorgungssicherheit sowie Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und zum Inselbetrieb. Weitere Vorträge befassen sich mit der Erstellung von Fischzönosen und technischen Innovationen am Querrechen.

Seminarprogramm:

12:00–13:00 Uhr             Eintreffen der Teilnehmer und Get-together
Eröffnung der Veranstaltung mit Kaffeebuffet und Imbiss

13:00–13:20 Uhr             Begrüßung

Prof. Dr. Josef Kainz, Professor für Energietechnik der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf am TUM Campus Straubing

Eröffnungsstatement:     Stärkung der Krisenresilienz durch heimische Wasserkraftanlagen von Dipl.-Ing. Fritz Schweiger, 1. Vorsitzender der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e.V.

13:20–13:50 Uhr             Batteriespeicher als Ergänzung zu Kleinwasserkraftanlagen – Analyse der technischen und wirtschaftlichen Perspektiven
Andreas Richter, M.Sc., TUM Campus Straubing

13:50–14:20 Uhr             Mit künstlicher Intelligenz die Nutzungseffizienz von Wasserkraftanlagen erhöhen
Erich Dannhäußer, Natur Energietechnik, Floß

14:20–15:00 Uhr             Effizienzsteigerung und Inselbetriebsfähigkeit an Wasserkraftanlagen umsetzen
Christian Dötsch, Elektromaschinen Elektrotechnik, Rehau, und Sebastian Knöchel, Elektro Habermann, Weiltingen

15:00–15:45 Uhr             Kommunikationspause mit Kaffee und Kuchen

15:45–16:20 Uhr             Auf der Suche nach der richtigen Referenz – Hintergrund-wissen und Einblicke in die Erstellung der Fischzönosen
Reinhard Moosdorf, Pottenstein

16:20–16:50 Uhr             Innovationen am Querrechen – Praxisbeispiel einer technischen Umsetzung
Klaus Hagl, Elektro Hagl, Geisenfeld

16:50–17:20 Uhr             Gefahren an Wasserkraftanlagen optimal begegnen – welche Absicherung braucht eine Wasserkraftanlage? (angefragt)
Guido Arnold, Versicherungsmakler Hörtkorn, Heilbronn
17:20–17:50 Uhr             Einfluss der Wasserkraft auf die System- und Versorgungssicherheit
Prof. Dr. Oliver Brückl, OTH Regensburg

17:50 Uhr                        Abschlussstatement
Klaus Schuster, Aufsichtsratsvorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Wasserkraftwerke eG

Gegen 18:00 Uhr             Ende der Veranstaltung

Moderation:                   Dr. Josef Rampl

Teilnahmegebühr und Verpflegung

Die Teilnahmegebühr beträgt 75 Euro pro Person. Darin enthalten sind Erfrischungsgetränke, ein kleiner Imbiss sowie Kaffee und Kuchen. Die Teilnahmegebühr ist vor Ort zu entrichten.

Anmeldungen bitte über die Geschäftsstelle.

Nachfolger für traditionsreiche Handwerksmühle gesucht

Aufgrund eines plötzlichen Todesfalls wird kurzfristig eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für eine kleine, familiär geführte Handwerksmühle mit Mühlenladen und eigener Wasserkraft gesucht.

Gesucht wird eine engagierte Persönlichkeit mit entsprechender Ausbildung oder Erfahrung im Müllerhandwerk, die Interesse daran hat, einen gewachsenen Familienbetrieb fortzuführen und weiterzuentwickeln. Die Mühle verfügt über einen langjährigen Kundenstamm, erfahrene und zuverlässige Mitarbeiter sowie ein seit vielen Jahrzehnten bewährtes Betriebskonzept. Vermahlen wird Getreide aus biologischem und Demeter-Anbau ebenso wie konventionell erzeugtes Getreide.

Für die weitere Entwicklung des Betriebes bestehen ebenfalls Perspektiven: Ein Antrag zur Vergrößerung des Mühlenladens einschließlich einer Café-Erweiterung ist bereits genehmigt und mit Fördermitteln unterlegt. Eine Wohnung im angrenzenden Wohnhaus steht zur Verfügung.

Hinsichtlich der Betriebsübernahme sind verschiedene Modelle wie Kauf, Verpachtung oder Mietkauf denkbar.

Interessenten finden hier weitere Informationen zur Mühle und zum Betrieb

Mühlenladenseminar 2026 am 08. Oktober – Termin vormerken!

Der Bayerische Müllerbund möchte mit einem neuen Mühlenladenseminar an die Erfolgsgeschichte der Vorjahre anknüpfen und Informationen für den täglichen Gebrauch im Mühlenladen weitergeben.

Anfang Oktober ist es wieder soweit: Das Mühlenladenseminar ruft zur aktiven Teilnahme auf. Versäumen Sie nicht, sich den Tag freizunehmen und sich in angenehmer Umgebung und in der Gesellschaft vieler Müllerinnen und Müllern mit neuen Informationen zu versorgen. Der persönliche Austausch untereinander soll aber auch nicht zu kurz kommen.

  • Termin: Donnerstag, 08. Oktober 2026
  • Beginn: 10.00 Uhr
  • Ende: gegen 16.00 Uhr
  • Ort: Teisendorf

Nähere Informationen dazu zu einem späteren Zeitpunkt.

Weiterbildung im Arbeitsschutz – BGN-Seminar Mühlen und Mischfutterbetriebe

Für die Sicherheit seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen trägt jeder Unternehmer eine besondere Verantwortung. Um dieser besser gerecht werden zu können, veranstaltet die BGN in regelmäßigen Abständen Seminare, die bei der Umsetzung des täglichen Arbeitsschutzes helfen sollen. Ende September haben Sie wieder die Gelegenheit an einem Arbeitsschutzseminar, das besonders für kleine und mittlere Mühlen, Mischfutterbetriebe & Mälzereien konzipiert wurde, teilzunehmen.

Das Seminar legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Führungsverantwortung der Unternehmerin und des Unternehmers bzw. dessen Vertretung. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, die Strukturen im eigenen Betrieb hinterfragen zu können, Defizite im Arbeitsschutz zu erkennen und Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Rechtssicherheit im Arbeitsschutz sowie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erarbeiten und umsetzen zu können.

Die Seminarinhalte werden sich aus den nachstehenden Themen zusammensetzen:

  • Die Berufsgenossenschaft: Struktur und Aufgabe
  • Verantwortung der Unternehmer und Führungskräfte
  • Arbeitsschutz und Explosionsschutz
  • Die Branche: Ihre Zahlen und typische Gefährdungen

Teilnehmeberechtigt sind alle Mitgliedsbetriebe der BGN. Es kann sowohl von der Geschäftsführung als auch von interessierten Mitarbeitern besucht werden.

Weitere Informationen gibt es hier.

 

Getreidejahrbuch 2026/27 erschienen

Das Getreidejahrbuch 2026/27 ist neu im Verlag Moritz-Schäfer erschienen. Das bewährte Nachschlagewerk bietet auch in seiner aktuellen Ausgabe eine wertvolle Informationsquelle und praktische Arbeitshilfe für die Getreide- und Mühlenwirtschaft.

Das Jahrbuch enthält umfangreiche Informationen zu Sorten, Qualitäten und Ernteergebnissen sowie zahlreiche Statistiken und Übersichten. Wichtige Daten und Fakten der Getreidewirtschaft sind kompakt und übersichtlich in Tabellen und Grafiken aufbereitet.

So lassen sich beispielsweise Qualitäten und Mengen bei Weizen und Roggen – sowohl aus konventionellem als auch aus ökologischem Anbau – schnell nachschlagen und vergleichen. Ergänzt wird das Informationsangebot durch relevante nationale Vorschriften.

Das Getreidejahrbuch überzeugt auch im aktuellen Jahrgang durch:

  • klar strukturierte Tabellen
  • aussagekräftige Grafiken
  • umfangreiches statistisches Material
  • eine kompakte und praxisgerechte Aufbereitung

Das Getreidejahrbuch 2026/27 erscheint traditionell im handlichen Taschenformat, kostet 22,95 Euro inkl. MwSt. und ist direkt beim Verlag Moritz-Schäfer hier erhältlich.

MRI wird zur Bundesanstalt für Risikobewertung und Ernährung

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) plant eine umfassende Neustrukturierung seiner Behörden im Bereich gesundheitlicher Verbraucherschutz und Ernährung. Ziel ist es, Kompetenzen zu bündeln, Doppelstrukturen abzubauen und wissenschaftliche Expertise künftig enger miteinander zu verknüpfen.

Hierzu sollen das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Max Rubner-Institut (MRI) sowie das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zu einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung zusammengeführt werden. Die neue Einrichtung soll

die Bereiche Lebensmittelqualität, Lebensmittelsicherheit, Ernährungssicherung, Ernährungs- und Risikokommunikation sowie Ernährungsbildung unter einem Dach vereinen. Dadurch sollen Risikobewertungen künftig noch stärker um ernährungsphysiologische und epidemiologische Erkenntnisse ergänzt sowie die wissenschaftliche Beratung und Kommunikation im Bereich Ernährung ausgebaut werden. Über konkrete Auswirkungen auf das Max Rubner-Institut in Detmold, das für Getreide und die Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung zuständig ist, ist derzeit noch nichts bekannt.

Auch die Nationalen Referenzlaboratorien werden künftig zusammengeführt, um Forschung, Analytik und den fachlichen Austausch weiter zu stärken. Gleichzeitig sollen

Verbraucher- und Fachkommunikation enger verzahnt werden, um wissenschaftliche Erkenntnisse noch zielgerichteter zu vermitteln.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Bereits zum 1. Januar 2028 sollen die Nationalen Referenzlaboratorien des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in das BfR sowie wesentliche Aufgaben des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE), das derzeit bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt ist, in das Max Rubner-Institut überführt werden. Die Gründung des neuen Bundesinstituts ist für das Jahr 2029 vorgesehen und erfordert ein entsprechendes Errichtungsgesetz.

Milling Forum Europe: Neue europäische Plattform für die Mühlenbranche

Mit dem Milling Forum Europe startet die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) in diesem Jahr ein neues internationales Veranstaltungsformat für die europäische Getreide- und Mühlenwirtschaft. Die Premiere findet vom 7. bis 9. September 2026 in Brüssel statt und führt die traditionsreiche AGF-Tagung für Müllerei-Technologie in einem neuen, europäischen Rahmen fort. Künftig soll das Forum regelmäßig an wechselnden Mühlenstandorten in Europa ausgerichtet werden.

Die Veranstaltung richtet sich an Müllerinnen und Müller, Fach- und Führungskräfte der Mühlenwirtschaft sowie Vertreter aus Wissenschaft, Technik und Zulieferindustrie. Erwartet werden rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa.

Das Fachprogramm bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Müllerei – von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Technologien über Markttrends bis hin zu praxisnahen Lösungsansätzen für die tägliche Arbeit in den Mühlen. Ergänzt wird das Programm durch eine begleitende Fachausstellung mit mehr als 40 Unternehmen, die neueste Produkte, Verfahren und Dienstleistungen für die Branche präsentieren.

Ein besonderer Programmpunkt ist die Besichtigung der hochmodernen CERES-Mühle der BiGu-Gruppe. Die Teilnehmer erhalten dabei exklusive Einblicke in innovative Produktionsprozesse und moderne Mühlentechnik.

Neben den fachlichen Inhalten steht insbesondere der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Das Milling Forum Europe bietet eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für den eigenen Betrieb mitzunehmen. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden europäischen Vernetzung der Getreide- und Mühlenwirtschaft bietet die Veranstaltung eine wertvolle Plattform, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam über zukünftige Herausforderungen und Chancen zu diskutieren.

Die Vorträge werden in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung angeboten. AGF-Mitgliedsunternehmen profitieren zudem von vergünstigten Teilnahmegebühren.

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Beschreibende Sortenliste 2026 abrufbar

Die „Beschreibende Sortenliste Getreide, Mais, Öl- und Faserpflanzen, Leguminosen, Rüben und Zwischenfrüchte 2026“ ist kürzlich erschienen. Sie enthält die Beschreibung aller vom Bundessortenamt nach dem Stand vom 21. Juli 2026 zugelassenen Weizen-, Roggen-, und Dinkelsorten. Die Sorten werden in übersichtlichen Tabellen hinsichtlich ihrer Anbau-, Resistenz-, Qualitäts- und Ertragseigenschaften dargestellt.

Für Pflanzenarten, die überwiegend im Inland vermehrt werden, wird zudem die Marktbedeutung auf Grundlage der Saatgutvermehrungsflächen ausgewiesen. Bereits seit über 50 Jahren veröffentlicht das Bundessortenamt die Beschreibende Sortenliste und stellt damit eine wichtige Informationsgrundlage für Anbau, Beratung, Handel und Verarbeitung bereit.BUndessortenliste

Die Beschreibende Sortenliste 2026 können Sie bei Interesse im pdf Format bei uns in der Geschäftsstelle unter Tel.: 089-281155 oder per E-Mail: info@muellerbund.de abrufen.

Zudem ist sie in unserem Mitgliederbereich zu finden:

Gedruckte Exemplare können Sie zum Preis von 7,00 Euro zzgl. Versandkosten direkt beim Bundessortenamt per Tel.: 0511 – 95665732 oder per E-Mail: bsl@bundessortenamt.de bestellen (ISSN 2190 – 6130)

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.bundessortenamt.de