Ernährungshandwerke und Müllerbund im Dialog mit der CSU-Landtagsfraktion

Der regelmäßige Austausch zwischen Politik und Praxis ist für die Ernährungshandwerke von großer Bedeutung. Aus diesem Grund haben die bayerischen Metzger, Müller, Bäcker, Konditoren und Brauer gemeinsam zu einem Parlamentarischen Abend in den Bayerischen Landtag eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, die aktuellen Herausforderungen des Ernährungshandwerks unmittelbar mit den politischen Entscheidungsträgern zu erörtern und gemeinsame Lösungsansätze zu diskutieren.

Als Gesprächspartner standen den Vertreterinnen und Vertretern der Verbände unter anderem der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, Klaus Holetschek, die Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Petra Högl, sowie zahlreiche weitere Abgeordnete der CSU-Fraktion, darunter Walter Nussel, Andreas Kaufmann, Werner Stieglitz, Thomas Pirner, Carolina Trautner und der Parlamentarische Geschäftsführer Michael Hofmann, zur Verfügung.Parlamentarischer Abend 24.06.2026_01

Im Mittelpunkt der Gespräche standen vor allem Themen, deren gesetzliche Grundlagen auf Bundesebene geschaffen werden. Deutlich wurde einmal mehr, dass zahlreiche Herausforderungen der Betriebe nicht in Bayern, sondern in Berlin oder auf europäischer Ebene ihren Ursprung haben. Entsprechend intensiv wurden unter anderem die Vielzahl statistischer Meldepflichten, das Arbeitszeitrecht, die Zukunft der Minijobs, die Umsetzung der NIS-2-Richtlinie sowie Fragen der Dauerbeköderung im Rahmen des Schädlingsmanagements diskutiert. Für den Bayerischen Müllerbund hat unser 1. Vorsitzender, Rudolf Sagberger, die Versicherungsproblematik der Mühlen angesprochen.

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Die Vertreter der CSU-Landtagsfraktion signalisierten Verständnis für die Anliegen der Betriebe und sagten zu, die Positionen der bayerischen Ernährungshandwerke im weiteren politischen Prozess aktiv zu begleiten und gegenüber Bund und Ländern zu unterstützen.

Der Parlamentarische Abend hat erneut gezeigt, wie wichtig der enge Dialog zwischen Politik und Handwerk ist. Viele Herausforderungen lassen sich nur dann praxisgerecht lösen, wenn die Erfahrungen der Betriebe frühzeitig in die Gesetzgebungsverfahren einfließen.

Unser besonderer Dank gilt allen beteiligten Ernährungshandwerken für die erneut vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Gemeinsam gelingt es, den Anliegen des Ernährungshandwerks in der Politik ein deutlich stärkeres Gewicht zu verleihen.

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