Kategorie-Archiv: Aktuelles

Seminar „Praktische Umsetzung Ex-Schutz in Mühlen“

Im kommenden Jahr ist in Zusammenarbeit mit der BGN ein Praxisseminar Ex-Schutz in Mühlenbetrieben geplant. Der Termin wird voraussichtlich zu Beginn des II. Quartales stattfinden. Im Rahmen dieses Seminares soll die Umsetzung von Ex-Schutzmaßnahmen in Mühlen im Vordergrund stehen. Damit wir die Inhalte des Seminares bedarfsgerecht für Sie planen können, möchten wir Sie bitten, uns konkrete Fragestellungen zu übermitteln.

Wenn Sie Wünsche, Fragen und Anregungen haben, senden Sie diese bitte direkt an den Technischen Berater, Herrn Hirschmann (E-Mail: hirschmann@muellerbund.de).

Gerne können Sie sich auch bei Fragen rund um Ex-Schutz und Gefährdungsbeurteilung an Herrn Hirschmann wenden.

 

Renexpo Interhydro in Salzburg

Die RENEXPO® INTERHYDRO findet vom 24. – 25. November 2016 zum achten Mal im Messezentrum Salzburg statt. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich die Veranstaltung als größte Fachmesse mit Kongress in Europa etabliert. Das Interesse am Ausbau der Wasserkraft wächst stetig. Die Messe bietet der gesamten Wasserkraft-Branche eine einzigartige Plattform für Präsentation, Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch sowie für die Knüpfung neuer Kontakte. Es werden auf der diesjährigen Messe 120 Aussteller, 2500 Besucher und 600 Tagungsteilnehmer erwartet.

Ein großes Themenspektrum rund um die kleine, mittlere und große Wasserkraft wird in der Ausstellung, im Kongress und im Rahmenprogramm vorgestellt und diskutiert.

Wenn Sie sich für den Messebesuch interessieren, ermöglicht Ihnen als Mitglied des Bayerischen Müllerbundes bzw. der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e. V. eine Freikarte unter nachfolgenden Link kostenlosen Zutritt zur Ausstellung.

Eintrittskarte Renexpo 2016

Im Rahmen einer ideellen Partnerschaft, erhalten Sie, als Mitglied des Bayerischen Müllerbundes bzw. der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e. V., 25 % Rabatt auf den Kongressteilnahmegebühren! Melden Sie sich online bis zum 11. November 2016 an und geben Sie bei der Anmeldung den Code APRK16 ein.

Bayerisch-Österreichischer Müllerstammtisch sehr gut besucht

Jedes Jahr treffen sich bayerische und österreichische Müllerinnen und Müller nach der Ernte beim Bayerisch-Österreichischen Müllerstammtisch, um sich miteinander auszutauschen. Dieses Jahr fand der mittlerweile traditionelle Stammtisch bereits zum 18. Mal statt.

Familie Dorfner lud gemeinsam mit dem Bayerischen Müllerbund und der Bundesinnung der gewerblichen Müller in Österreich am 08. Oktober 2016 in die Dorfner-Mühle ins niederbayerischen Steinach/Wolferszell zur Besichtigung ihrer Mühle ein. Das Interesse der Müller war wie immer groß, was die enorme Besucherzahl bayerischer und österreichischer Berufskollegen zeigte. Herr und Frau Dorfner begrüßten die Gäste in ihrer Mühle und luden diese zur Besichtigung ein.

Nach der Mühlenbesichtigung ging es weiter zum Landgasthof Schmid, wo der eigentliche Bayerisch-Österreichische Müllerstammtisch stattfand. Magister Herbert Wiesbauer von der Bundesinnung der gewerblichen Müller in Österreich und der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes, Dr. Josef Rampl, berichteten über die Ernte in Österreich und Bayern und sprachen über weitere müllerische Themen. Neben den Ernteprognosen und fachlichen Diskussionen gab der Bayerisch-Österreichische Müllerstammtisch vor allem wieder einmal die Möglichkeit zu kollegialen, grenzübergreifenden Gesprächen rund um die Müllerei bei gemütlichem Beisammensein mit den Nachbarkollegen.

Der Bayerische Müllerbund möchte sich auf diesem Weg noch einmal sehr herzlich bei der Familie Dorfner für die nette Gastfreundschaft bedanken.

Stefan Dauerlein seit 25 Jahren Obermeister

Stefan Dauerlein von der Reubelsmühle im oberfränkischen Hallstadt ist seit 25 Jahren Obermeister der Müllerinnung Bamberg. Der Bayerische Müllerbund ist darauf sehr stolz und gratulierte Herrn Dauerlein für sein ehrenamtliches Wirken für das Müllerhandwerk sehr herzlich.

Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung für die Innungsmitglieder der Müllerinnung überreichte der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes e.V., Dr. Josef Rampl, in einer feierlichen Stunde Herrn Stefan Dauerlein eine Ehrenurkunde zu seinem 25-jährigen Obermeisterjubiläum. Herr Dr. Rampl betonte in seiner Laudatio, dass es eine herausragende Leistung und beileibe keine Selbstverständlichkeit sei, ein Vierteljahrhundert das Amt des Obermeisters auszuüben und sich dabei ehrenamtlich in den Dienst der Müllerbranche zu stellen. Dafür gebührt Herrn Dauerlein Dank und Anerkennung aller Müller aus Oberfranken. Zudem war Herr Dauerlein bereits vor seiner Obermeistertätigkeit sechs Jahre stellvertretender Obermeister der örtlichen Müllerinnung in Bamberg, wodurch er sich schon zahlreiche Fertigkeiten für seine Tätigkeit als Obermeister aneignen konnte. Herr Dr. Rampl lobte das große ehrenamtliche Engagement Herrn Dauerleins seit insgesamt nun mehr als dreißig Jahren. Gerade für eine Branche, wie die der Müller, stellt diese ehrenamtliche Tätigkeit einen maßgeblichen Anker für den Wissenstransfer und den Zusammenhalt der Müller untereinander dar. Neben der jährlichen Innungsversammlung, in der zahlreiche Fachthemen diskutiert werden, nehmen die Innungsmitglieder jedes Jahr auch an der heimischen Fronleichnamsprozession in Bamberg teil. Auch hier kümmert sich Herr Dauerlein um die Organisation, was keine Selbstverständlichkeit ist.

Herr Dauerlein betreibt im oberfränkischen Hallstadt die Reubelsmühle, eine klassische Rückschüttmühle mit 4 Walzenstühlen und Wasserkraftantrieb. Urkundlich wurde die Mühle bereits im 11. Jahrhundert erwähnt.

Produziert werden dort vor allem Weizen-, Roggen- und Dinkelmehle sowie Müsli und Naturkostprodukte, die hauptsächlich im Direktverkauf im Mühlenladen verkauft werden.

dsc_6677_01Der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes, Dr. Rampl (rechts) überreicht Herrn Dauerlein (zweiter von rechts) die Ehrenurkunde zu seinem 25-jährigen Jubiläum als Obermeister der Müllerinnung Bamberg. Frau Dauerlein (links) freut sich über einen Blumenstrauß. Im Hintergrund die Innungsmitglieder.

 

Einladung und Programmvorstellung der Müllereifachtagung in Volkach

Bereits zum 41. Mal findet heuer die alljährliche Müllereifachtagung für Getreide, Qualitätsbeurteilung, Technologie und Wirtschaft statt, wozu wir Sie wieder auf das allerherzlichste einladen möchten.

In diesem Jahr findet die Tagung vom 27. bis 29. Oktober 2016, wie immer in Volkach am Main, Engertstraße 9, statt.

Wir meinen es ist uns wieder gelungen, ein besonders interessantes Programm mit aktuellen Themen und erstklassigen Referenten zusammenzustellen.

Wie gewohnt haben wir das Programm in 4 Themenbereiche untergliedert:

– Getreidewertschöpfungskette                       (Donnerstag,  27.10.16 – nachmittags)

– Hygiene und Mühlenmanagement                   (Freitag, 28.10.16 – vormittags)

– Getreidequalitäten u. Getreidezüchtung         (Freitag, 28.10.16 – nachmittags)

– Müllereitechnik                                           (Samstag, 29.10.16 – vormittags)

Mit der Bündelung der Interessensschwerpunkte hoffen wir, Ihnen einen gezielten Überblick über aktuelle und zukünftige Themenfelder rund um die Müllerei zu geben.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Ab 13.30 Uhr: Offizielle Tagungseröffnung – traditionell mit Sektempfang und Einführung in den ersten Themenblock „Getreidewertschöpfungskette“ durch den Vorsitzenden des Bayerischen Müllerbundes, Herrn Ludwig Kraus.

Zu Themenblock 1

Getreidewertschöpfungskette                          Donnerstag, 27.10.16 – Beginn: 14.00 Uhr

Der erste Vortrag der diesjährigen Volkacher Müllereifachtagung wird von der Marktanalystin Wienke von Schenck von der Agrarmarktinformationsgesellschaft AMI in Bonn gehalten. Frau von Schenck wird in Ihrem Vortrag auf „Internationale Preisbildungsfaktoren für den Getreidemarkt 2016/2017“ eingehen und versuchen zu beantworten, wer sich durchsetzt, Bulle oder Bär. Besonders in diesem Jahr täuschen die Mengen und Qualitäten der heimischen Getreideernte bei der Preisbildung im Gegensatz zur weltweiten Getreidesituation. Welchen Einfluss hat die Getreideernte vor Ort in diesem Kontext noch auf die Preisbildung? Diese und andere Fragen wird die profunde Fachfrau Wienke von Schenck Ihnen gerne beantworten.

Im Anschluss daran wird Herr Jochen Geiger vom Agrarhandelsunternehmen Beiselen in Ulm über das Thema „Entwicklungen am nationalen Getreidemarkt – Veränderte Anforderungen an den Getreidehandel aus der Mühlen- und Lebensmittelwirtschaft“ sprechen. Herr Geiger wird dabei neben seiner Analyse zum heimischen Getreidemarkt auch auf die veränderten Anforderungen der Mühlen auf den Rohstoff Getreide eingehen. Dabei spielen Qualitätsparameter ebenso eine Rolle wie steigende Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit. Spannend bleibt bei dieser Herausforderung die Beurteilung und Lenkung der Warenströme.

Frau Dr. Ilka Haase von Eurofins Genomics in Ebersberg wird danach das Thema behandeln „Wie viel Weizen steckt in Dinkelprodukten – Neue Untersuchungsmethoden decken auf“.

Frau Dr. Haase wird in Ihrem Vortrag erläutern, wie sich Weizen und Dinkel durch Ihre DNA unterscheiden und wie dadurch Weizenspuren in Dinkelprodukte mit neuen Untersuchungsmethoden mit einer hohen Genauigkeit und Sicherheit nachgewiesen werden können.

Nach einer kurzen Pause wird dann Erfolgsbäcker Josef Hinkel aus Düsseldorf die zugegebener Maßen überspitzte Frage beantworten „Erfolgsmodell Handwerksbäckerei – Überholt oder mit den richtigen Ansätzen ein Kassenschlager?“ Während Josef Hinkel den Geschmack der Kunden trifft und seine überwiegenden Hauptumsätze mit mehlintensiven Backwaren, wie Brot und Semmeln generiert, schaffen es viele seiner Kollegen nicht, die Kunden mit ihren Waren anzusprechen. Die Folge ist ein ausdünnen unserer Bäckerkundschaft. Vielleicht verrät uns Josef Hinkel sein Erfolgsrezept, das Sie an Ihre Kunden weitergeben können.

Danach referiert Erik Struß von der Commerzbank AG in Frankfurt zum Thema „Chancen, Risiken und kritische Erfolgsfaktoren bei Backwarenherstellern und Getreidemühlen – Eine Branchenanalyse aus Sicht einer Bank“. Dabei wird Erik Struß anhand einer Stärken- und Schwächenanalyse die derzeitigen Risiken aber auch die künftigen Chancen der Getreidewertschöpfungskette herausarbeiten. Ein strategischer Vortrag, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Den letzten Vortrag des Donnerstagnachmittags wird Michael Gusko von GoodMills Innovation in Hamburg abhalten. Herr Gusko wird einen Blick über den Tellerrand der Mühlenwirtschaft wagen und die Wahrnehmung der Kunden von uns und unseren Produkten darstellen. Dabei werden sie etwas Abstraktionsvermögen und Vorstellungskraft benötigen. Lassen Sie sich von einem kurzweiligen und durchaus selbstkritischen Vortrag mitnehmen und Ihre Gedanken für einige Minuten schweifen.

Zu Themenblock 2

Hygiene und Mühlenmanagement                            Freitag, 28.10.16 – Beginn: 9.00 Uhr

Daniel Blattert von der Blattert-Mühle in Bonndorf wird am Freitag den Anfang machen und zum Thema „Rohrinnenreinigung mit Innovation leicht gemacht“ sprechen und dabei seine einfache aber doch hoch effektive Innovation vorstellen, die Ihnen die Reinigungsarbeiten in der Mühle erleichtern könnte.

Danach werden Ralph Hillebrecht und Peer Hansen in Glonn einen praktischen Erfahrungsbericht zur Getreidehygienisierung geben. Dieser Vortrag wird an das Referat zur Getreideozonierung aus dem letzten Jahr anschließen und über die Erfahrungen berichten, die seither gesammelt werden konnten.

Nach einer kurzen Pause gibt Guido Badjura, von der Datev e.G. in Nürnberg Tipps zum Forderungsmanagement. Das Thema seines Vortrages lautet: „Forderungsmanagement: Wenn der Kunde nicht zahlt – Pleite nein danke!“ Ziel eines jeden Unternehmers sollte sein, seine Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten. Doch leider gelingt das nicht immer. Evtl. können Sie aus dem Vortrag von Guido Badjura einige Tipps mitnehmen, um künftig Ihre Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten.

Im Anschluss wird Dr. Andreas Baitinger von der Gewerblichen Schule im Hoppenlau in Stuttgart in seinem Vortrag „Zukunft der müllerischen Ausbildung in den Fachrichtungen Müllerei und Agrarlager“ über den Sachstand der neuen Ausbildungsberufe berichten. Der Ausbildungsberuf der Müller soll in den ersten beiden Jahren um die neue Ausbildungsrichtung „Agrarlager“ ergänzt werden. Dazu wird in den ersten beiden Jahren eine gemeinsame Beschulung stattfinden. Eine ideale Möglichkeit, um den künftigen Führungskräften in der Agrarlagerwirtschaft die Bedürfnisse der Mühlen näher zu bringen und sie auch auf unsere Anforderungen hin zu sensibilisieren.

Vor der Mittagspause gibt Herbert Utz von Max57 Verhandlungstechnik in München in seinem Vortrag „Verhandeln Sie sich nicht um Kopf und Kragen“ Verhandlungstipps für Ihren Erfolg. Alle Müller kennen das: Mehl zu verkaufen kann schwierig sein. Besonders dann, wenn als letztes Verhandlungsargument nur mehr der Preis bleibt. Lassen Sie sich von einem Profi erklären, wie Sie richtig in Verhandlungen auftreten. Aus diesem Vortrag Informationen und Wissen mitzunehmen kann für Ihren betrieblichen Erfolg nicht schaden.

13:45 Uhr: Nach der Mittagspause stellen sich die Fachfirmen im Ausstellungsfoyer vor.

Zu Themenblock 3

Getreidequalitäten und Getreidezüchtung               Freitag, 28.10.16 – Beginn: 14.00 Uhr

Herr Jens Begemann vom Max Rubner-Institut in Detmold spricht zu Beginn des dritten Themenblocks über „Die Brotgetreidequalitäten der deutschen und bayerischen Ernte 2016 und die damit verbunden Konsequenzen für Müller und Bäcker“. Diesem bereits zur Institution gewordenen Vortrag am Freitagnachmittag sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden und Sie sollten diesen Vortrag auf keinen Fall verpassen, da die Ernte 2016 aus müllerischer Sicht alles andere als einfach war.

Herr Dr. Aberham vom Labor Aberham in Großaitingen, referiert im Anschluss über die „Optimale Verarbeitung und Behandlung der Mehle aus der Ernte 2016“. Er wird – wie immer – den Müllern seine allseits geschätzten Tipps aus der Praxis für die Bäckerkundschaft weitergeben, was vor dem Hintergrund der heterogenen Qualitäten aus der Ernte 2016 in diesem Jahr hoch interessant werden dürfte.

Kurz vor der Pause findet durch Herrn Peter Eiblmeier, von der Landesanstalt für Landwirtschaft in Weihenstephan und Herrn Dr. Josef Rampl, die Ehrung der Teilnehmer am DON-Vorerntemonitoring 2016 mit offizieller Übergabe der Teilnahmezertifikate statt. Das DON-Vorerntemonitoring 2016 wurde wieder von der Landesanstalt für Landwirtschaft, dem Bayerischen Müllerbund, dem Verband Deutscher Mühlen, dem Landhandelsverband, der BayWa AG sowie mit Unterstützung des Clusters Ernährung im Bayerischen Landwirtschaftsministerium und der LKP durchgeführt. Allen teilnehmenden Mühlen hier nochmals ein herzliches Dankeschön. Zudem werden alle Teilnehmer am Umweltpakt Bayern durch den Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes, Herrn Dr. Josef Rampl, im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz mit einer Teilnahmeurkunde ausgezeichnet.

Nach der Pause wird Herr Dr. Lorenz Hartl von der LfL in Freising in seinem Vortrag auf die „müllerische Eigenschaften aktueller Weizensorten und deren Verwendungs- und Einsatzpotential“ eingehen. Dabei wird er die Fähigkeiten, Potentiale und auch die Mischungseigenschaften heutiger Weizensorten darstellen. Ein Vortrag, der besonders im Hinblick auf die in 2017 anstehende Düngebeschränkung ihr Augenmerk verdienen sollte.

Im Anschluss daran, wird Herr Martin Erhardsberger vom Bayerischen Bauernverband in München auf die Düngeverordnung eingehen. Sein Vortrag hierzu lautet „Gefährden Düngeverordnung & Co. den Anbau von Qualitätsweizen in Deutschland? Er wird aus Sicht des Bauernverbandes seine Einschätzungen aus der Landwirtschaft abgeben, mit welchen Qualitäten wir in Zukunft noch rechnen können.

Den letzten Vortrag am Freitagnachmittag hält Albrecht Karge von der biotask AG in Esslingen. Herr Karge wird in seinem Vortrag von den Ergebnissen und Erfahrungswerten in der Roggenreinigung zur Reduktion von Mutterkornalkaloiden berichten. Das Thema Mutterkornalkaloide wird in der Müllerei ein Dauerthema bleiben. Nutzen Sie deshalb besonders jene Jahre, mit geringer Mutterkornbelastung, um sich über dieses Thema mit belastbaren praktischen Erfahrungswerten zu informieren und um ggf. mögliche Schritte auch in Ihrem Betrieb einzuleiten.

Zu Themenblock 4

Müllereitechnik                                                       Samstag, 29.10.16 – Beginn: 9.00 Uhr

Zu Beginn dieses Themenblocks wird Herr Dr. Münzing aus Saint-Louis, Frankreich, über Spezial-Backmehle aus Dinkel, Emmer- und Durumweizen sprechen und dabei vor allem auf die Herstellung und Verarbeitung in der Mühle und Bäckerei eingehen. Dabei wird Herr Dr. Münzing über praktische Verarbeitungstipps in der Mühle berichten, die für die Herstellung von Spezialprodukten und Nischenerzeugnissen unabdingbar sind.

Andreas Müller und Dietmar Heinemann von der Bühler GmbH in Braunschweig werden danach in ihrem Vortrag zeigen, wie in Mühlen beim Mahlen, Fördern und Steuern Energieeinsparungen realisiert werden können. Energie ist ein Megathema unseres Jahrzehntes. Die Energieeffizienz sollte bei jedem Umbau oder bei jeder Modernisierung von Mühlen neben Themen wie Qualitätsverbesserung etc. ebenfalls eine gewichtige Rolle spielen.

Im Anschluss werden Andreas Kastenmüller und Franz Schmid von der Firma Kastenmüller in Martinsried einen Praxisbericht über die Planung, Montage sowie Vermahlungsergebnisse beim Neubau einer kombinierten Mühle mit der neuen Antriebstechnik Varomill abgeben. Die neue Antriebstechnik lässt es zu, jede Walze mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten anzutreiben. Dies ermöglicht neue und vielschichtige Einsatz-möglichkeiten, da nicht mehr mit starren Übersetzungen gearbeitet werden muss.

Nach einer kurzen Pause wird Karl-Heinz Hawellek aus Weißenhorn internationale Praxisbeispiele zur Verbesserung der Mühlenhygiene für die präventive Schädlings-bekämpfung aufzeigen. Er veranschaulicht dabei den Hygienestatus von international arbeitenden Betrieben und präsentiert die dortigen Erfahrungen bei der präventiven Schädlingsreduzierung.

Danach zeigt Christian Rückert aus Landshut in seinem Vortrag den Umbau und die Modernisierung einer Handwerksmühle und berichtet über die positiven Erfahrungen und Verbesserungen, die mit dem Umbau erreicht werden konnten.

Den Abschluss der diesjährigen Volkacher Herbstfachtagung macht Paul Bruckmann aus Lonnerstadt. Der Titel seines Vortrages lautet: „Mühlenbau virtuell: Planung und Realisierung in 3D“. Dabei zeigt er auf, wie mit neuen Techniken die Planung noch genauer und für den Müller virtuell begreifbar gemacht werden kann.

Zum Tagungsverlauf

Die Kosten betragen unverändert für Mitglieder des Bayerischen Müllerbundes 110 € inklusive Fränkischer Abend, der in diesem Jahr auf Schloss Sulzheim stattfindet. Dort erwartet Sie ein festliches Ritteressen mit musikalischer Untermalung. Wie jedes Jahr fahren die Busse, die uns gemeinsam dorthin bringen werden um 19 Uhr vom Schulparkplatz ab.

Für Jungmeister, Studenten der DMSB und Auszubildende beträgt der Eintritt unverändert 50 €. Bei Teilnahme von mehreren Betriebs- und Familienangehörigen ist der Beitrag nur einmal zu entrichten. Lediglich für den Besuch des Fränkischen Abends (Freitag, den 28.10.2016) wird für jede weitere Person der Betrag von € 45,00 gesondert berechnet.

Innerhalb des Tagungsgebäudes stellen wieder renommierte Zulieferfirmen der Mühlenwirtschaft ihre Exponate oder Dokumentationsmaterial aus. Die Standbetreuer stehen den Tagungsteilnehmern selbstverständlich auch für individuelle Fachberatungen gerne zur Verfügung.

Während der Tagung sind wir wie folgt zu erreichen:

Katholisches Pfarrheim, Engertstraße 9, 97332 Volkach / Unterfranken.

Telefon: 0 93 81 – 96 75 – Herr Dr. Rampl: 0152 / 22 95 43 55

Zimmerreservierungen können über Internet vorgenommen werden unter www.volkach.de. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Touristinformation in Volkach. Telefon: 0 93 81 – 4 01 12 – Telefax: 0 93 81 – 4 01 16; E-Mail: tourismus@volkach.d – Internet: www.volkach.de

Die Tagungsleitung obliegt dem Präsidenten des Bayerischen Müllerbundes e.V., Herrn Ludwig Kraus. Die Themenblockleitung haben neben Herrn Ludwig Kraus, die Herren Hans Hofmeir und Siegfried Ebert sowie der Geschäftsführer des Verbandes, Dr. Josef Rampl.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung. Das Tagungsprogramm kann auch auf unserer Internetseite www.muellerbund.de >Veranstaltungen >41. Müllereifachtagung für Getreide, Qualitätsbeurteilung, Technologie und Wirtschaft in Volkach am Main heruntergeladen werden.

Nutzen Sie doch gerne auch mit Ihrem Ehepartner die Möglichkeit in der Romantikstadt Volkach ein wenig auszuspannen, sich über aktuelle Themen in der Mühlenwirtschaft zu informieren, alte Bekannte wieder zu treffen und schöne weinselige Stunden in geselliger Runde zu verbringen.

Wir freuen uns auf Sie!

Hier finden Sie das aktuelle Programm der 41. Herbstfachtagung:Tagungsprgramm Volkach 2016

Einladung zum Bayerisch- / Österreichischen Müllerstammtisch

Der Bayerische Müllerbund und die Bundesinnung der gewerblichen Müller in Österreich laden Sie sehr herzlich zum diesjährigen gemeinsamen Müllerstammtisch ein, der bereits zum 18. Mal stattfindet. Der diesjährige Müllerstammtisch wird wieder einmal auf bayerischer Seite ausgerichtet.

Dieses Jahr lädt Sie die Dorfner-Mühle im niederbayerischen Steinach/Wolferszell zur Besichtigung ihrer Mühle ein. Hierfür schon ein herzliches Dankeschön.

Treffpunkt ist am Samstag, den 08. Oktober 2016 ab 14 Uhr in der Dorfner-Mühle, Mühlenweg 7 in 94377 Steinach-Wolferszell (Tel.: +49 (0) 99 61 – 564.

Gegen 16 Uhr führt ein gemeinsamer kurzer Fußweg (ca. 5 Minuten) zum Landgasthof Schmid, Chamer Str. 1, 94377 Steinach-Wolferszell (Tel.: +49 (0) 99 61 – 551).

Dort findet der eigentliche Bayerisch-Österreichische Müllerstammtisch mit Ernte berichten, grenzüberschreitenden Getreidemarktbeurteilungen und fachlicher Diskussion aus bayerischer und österreichischer Sicht statt. Im Vordergrund sollen jedoch wie immer nicht Vorträge stehen, sondern kollegiale Gespräche.

Der Bayerische Müllerbund und die Bundesinnung der gewerblichen Müller in Österreich würden sich freuen, Sie auf dem Bayerisch- / Österreichischen Müllerstammtisch begrüßen zu dürfen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie einfach die Geschäftsstelle des Bayerischen Müllerbundes unter Tel.: 089 – 281155, Fax.: 089 – 281104 oder per E-Mail: kontakt@muellerbund.de.

 

Sortierbare Bundessortenliste mit den wichtigsten müllerischen Parametern

Der Entwurf der neuen Düngeverordnung ist immer noch in politischer Diskussion. Sollte die Düngeverordnung mit jetzigem Stand umgesetzt werden, kann dies merkliche Auswirkungen auf den Qualitätsweizenanbau haben. Insgesamt wird dann in Zukunft die Ausbringung von Stickstoff mit Obergrenzen beschränkt, was sich wohl auf die Proteinwerte beim Qualitätsweizen auswirken kann.

Um einen Überblick über das Sortenspektrum mit allen wichtigen müllerischen Parametern zu verschaffen, hat der Bayerische Müllerbund die Bundessortenliste entsprechend in eine übersichtliche Tabelle gefasst, die sortiert werden kann. In der Tabelle werden die wichtigsten müllerischen Qualitätsparameter in Worte beschrieben und die Effizienz jeder Sorte in Zahlen ausgedrückt. Zudem lässt sich die Tabelle nach unterschiedlichen Aspekten sortieren.

Neben den wichtigsten müllerischen Qualitätsparametern, wird in der Excel-Tabelle auch angegeben, seit wann die Sorte zugelassen ist und Besonderheiten, wie zum Beispiel, ob es sich um eine „EU-Sorte“ handelt.

   

Die Bundessortenliste mit den wichtigsten müllerischen Parametern gibt es im Mitgliederbereich zum Herunterladen. Zudem können Sie diese als Excel-Tabelle in unserer Geschäftsstelle anfordern.

Förderprogramm „Fit for Work 2016“ gewährt Ausbildungszuschüsse von 4.400 Euro

Die Bayerische Staatsregierung unterstützt auch in diesem Jahr mit der Ausbildungsinitiative „Fit for Work 2016“ gezielt die Ausbildungschancen von Jugendlichen, die einem besonderen Wettbewerb unterliegen. Die Fördermaßnahmen betreffen einerseits die Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze und andererseits die betriebliche Ausbildung von marktbenachteiligten Jugendlichen.

Die Förderungen werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus dem bayerischen Arbeitsmarktfonds finanziert.

Mit „Fit for Work 2016“ werden Ausbildungsverhältnisse mit Jugendlichen gefördert, deren Chancen auf dem Ausbildungsstellenmarkt durch persönliche, bildungsmäßige oder soziale Umstände verringert sind.

 Zur Zielgruppe zählen:

  • Jugendliche, die die allgemeinbildende Schule ohne Abschluss       verlassen haben.
  • Jugendliche, die eine Praxisklasse einer bayerischen Mittelschule verlassen haben.
  • Jugendliche, die bereits im Vorjahr oder früher eine allgemeinbildende Schule verlassen haben, wenn bis zu Beginn der Ausbildung höchstens der erfolgreiche Abschluss einer Mittelschule erworben wurde. Dazu zählen z.B. Jugendliche aus den Berufsintegrationsklassen der Berufsschulen.
  • Jugendliche, die eine berufliche Ausbildung in einem Teilzeitausbildungsverhältnis nach den Vorschriften des BBiG oder der HwO machen.
  • Jugendliche, die für die erfolgreiche Durchführung der Ausbildung auf ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) gem. § 75 SGB III angewiesen sind, wenn der Jugendliche spätestens sechs Monate nach Beginn der Ausbildung mit einem Maßnahmenträger eine Vereinbarung über abH geschlossen hat.
  • Jugendliche, die für die erfolgreiche Durchführung der Ausbildung auf das Instrument der Assistierten Ausbildung (AsA) gem. § 130 SGB III angewiesen sind, wenn der Ausbildungsvertrieb spätestens zwölf Monate nach Beginn der Ausbildung einen Kooperationsvertrag mit dem Maßnahmeträger und dem daran teilnehmenden Jugendlichen für die ausbildungsbegleitende Phase abgeschlossen hat.

Zur Zielgruppe der Förderung „Fit for Work“ zählen junge Menschen, die deutsche Staatsangehörige oder Staatsbürger eines EU-Mitgliedsstaates sind. Zur Zielgruppe zählen auch Jugendliche aus Drittstaaten, soweit sich diese mit gesichertem Aufenthaltsstatus in Bayern aufhalten (z.B. anerkannte Asylbewerber mit Aufenthaltserlaubnis).

Geflüchtete, über deren Asylantrag noch nicht entschieden ist (Gestattete) oder Jugendliche, die sich als Geduldete in Deutschland aufhalten, zählen nicht zur förderfähigen Zielgruppe der ESF-Förderung „Fit for Work“.

Altersgrenze: Gefördert werden junge Menschen, die am Tag des Beginns der Berufsausbildung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Antragsberechtigt sind Ausbildungsbetriebe mit Sitz oder im Handelsregister eingetragener Niederlassung in Bayern.

Der Ausbildungsbetrieb kann einen Zuschuss in Höhe von 4.400 Euro erhalten für eine Ausbildungszeit von 22 Monaten. Bei kürzeren Ausbildungszeiten verringert sich die Zuwendung entsprechend. Die weiteren Fördervoraussetzungen sind in den Förderhinweisen geregelt.

Der Antrag ist grundsätzlich elektronisch über die Internetanwendung ESF-Bavaria 2016 zu stellen. Der online ausgefüllte Projektantrag muss anschließend ausgedruckt und unterschrieben werden und ist per Post an das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) zu senden.

Der Förderantrag muss bis spätestens drei Monate nach Beginn der Berufsausbildung bei der Bewilligungsbehörde, Zentrum Bayern Familie und Soziales, Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth, eingehen.

Über die genauen Eckpunkte und Fördervoraussetzungen sowie weitere Informationen zur Förderung kann man sich im Internet unter http://www.stmas.bayern.de/berufsbildung/fitforwork/2015.php#foerderhinweise     informieren.

Des Weiteren sind Informationen auch beim Zentrum Bayern für Familie und Soziales in Bayreuth unter der Telefonnummer 0921-605-3388 oder per E-Mail: esf@zbfs.bayern.de abrufbar.

Auch die Geschäftsstelle des Bayerischen Müllerbundes gibt Ihnen unter Tel.: 089-281155, Fax.: 089-281104, E-Mail: kontakt@muellerbund.de gerne Auskunft.

Ab Herbst 2016 gibt es auch ein Förderprogramm „fit for Work für Geflüchtete“ für junge Menschen, die sich als Gestattete mit guter Bleibeperspektive oder als Geduldete in Bayern aufhalten. Sobald hierzu weitere Informationen vorliegen, informieren wir wieder darüber.

 

Wir bitten um Ihre Erntemeldungen 2016

In den nächsten Tagen ist regional mit dem Beginn der Roggenernte zu rechnen und auch Weizen wird vereinzelt auf frühen Standorten bereits druschreif sein. Um Sie umfassend und aktuell über den Beginn und Fortschritt der Ernte und über die entsprechenden Getreidequalitäten informieren zu können, benötigt der Müllerbund Ihre Unterstützung.

Neben den Informationen aus Landwirtschaft und Handel brauchen wir vor allem von Ihnen umfangreiche Informationen zur Qualität des Getreides, um Qualitäten und die Versorgung der Mühlen realistisch einschätzen und darstellen zu können.

Deshalb bitten wir Sie, sobald bei Ihnen in der Region die Roggen- bzw. Weizenernte beginnt, sich bei uns in der Geschäftsstelle telefonisch, per Fax oder E-Mail zu melden und uns über die gedroschenen Mengen und Qualitäten zu informieren.

Zudem bitten wir Sie um Ihre laufende Unterstützung zum Erntestand in Ihrer Region. Sie profitieren von den anonym aufgenommenen Daten durch die umfangreiche Auswertung in den nächsten Rundschreiben und Markttelegrammen.

Der Bayerische Müllerbund dankt Ihnen im Voraus für Ihre Mitarbeit!