Auch heuer veranstaltet der Bayerische Müller in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Hawellek wieder ein Seminar zu HACCP, zu dem wir Sie herzlich einladen.
Das Seminar findet am Donnerstag, den 21. April 2016 statt, beginnt um 9.00 Uhr und endet gegen 13.00 Uhr.
Seminarort:
Gasthof Wadenspanner
Kirchgasse 2
84032 Altdorf
Tel.: 0871 – 932130
Der Inhalt des Seminars:
-> Vorstellung diverser Neuerungen von Verbänden, Gesetzesseite und Zertifizierungsgesellschaften wie z.B.
die Überarbeitung der HACCP-EU-Leitlinie
die neue Version der Hygieneleitlinien für Getreidemühlen
Neues bei QS im Bereich der Futtermittelwirtschaft, für Kleinsterzeuger
Ihr Nutzen daraus:
Erfüllung der von Lebensmittel- und Futtermittelsicherheitsstandards (IFS, QS, ISO 22000, etc.) geforderten regelmäßigen Fortbildung der HACCP-Verantwortlichen.
Erfüllung der gemäß EG-VO 852/2004 zur Lebensmittelhygiene geforderten regelmäßigen Schulung für HACCP-Verantwortliche.
Erhalt einer Teilnahmebescheinigung zum Nachweis der Seminarteilnahme.
Sie sind auf dem aktuellen Stand hinsichtlich branchenrelevanter Themen rund um Hygiene und Lebensmittelsicherheit.
Wer soll dieses Seminar besuchen:
HACCP-Verantwortliche im Mühlenbetrieb und alle Interessierte, die über Grundkenntnisse verfügen und ihre HACCP-Kenntnisse auffrischen und erweitern wollen.
HACCP-„Neulinge“
Betriebe, die nach QS zertifiziert sind (auch Kleinstbetriebe).
Betriebe, die in Sachen Hygiene und HACCP noch besser werden wollen.
Die Kosten für dieses Seminar betragen 110 Euro pro Person inkl. MwSt. In der Seminargebühr sind zudem die Seminarunterlagen sowie Getränke (Erfrischungsgetränke und Kaffee/Tee) enthalten.
Bereits zum vierten Mal präsentierte sich der Bayerische Müllerbund in diesem Jahr auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Wie bereits in den letzten beiden Jahren wieder auf größerer Fläche in Halle C3 direkt am Durchgang zu Halle C4 und somit für alle Besucher gut sichtbar. Der Stand des Bayerischen Müllerbunds war hier wieder Teil der Sonder- und Aktionsschau „Young Generation“.
Ziel der Sonderschau „Young Generation“, die ausschließ-lich von Handwerksberufen besetzt war, ist die Nachwuchs-werbung. Jeder Beruf braucht gute, qualifi-zierte und motivierte Auszubildende – so auch die Müllerei.
Auf einer Fläche von etwa 30 Quadratmeter hatte der Bayerische Müllerbund somit eine Woche lang wieder die Möglichkeit, aktiv auf Kinder und Jugendliche im Berufsfindungsalter zuzugehen und diese auf den interessanten Beruf des Müllers bzw. der Müllerin aufmerksam zu machen und darüber zu informieren.
Die Jugendlichen konnten dabei an einer Berufe-Rallye teilnehmen, indem Sie typische Tätigkeiten ver-schiedener Handwerksberufe ausprobierten. Für jede ausgeübte Tätigkeit wurden die Jugendlichen mit Punkten belohnt und konnten damit stündlich an der Verlosung eines I-Pods teilnehmen.
Aufgrund des guten Anklangs in den vergangenen Jahren bestanden die Aufgaben am Stand des Bayerischen Müllerbundes wieder darin, die Feuchte von Weizen und Roggen zu bestimmen, was bei den Jugendlichen auf großes Interesse stieß. Der „Renner“ am Stand des Bayerischen Müllerbundes waren allerdings wieder die Aufgaben „Mahlen und Sieben“. Hierzu durften die Schüler mit der „Labormühle“ des Bayerischen Müllerbundes Weizen vermahlen.
Das Ermahlene wurde dann in einem „Modell-Plansichter“, der aus 5 unterschiedlichen Siebgrößen bestand, gesiebt. In diesem Jahr hatten wir auch ganz neu eine „elektrisch betriebene“ Labormühle und einen Labor-plansichter dabei. Hier konnte den Jugendlichen und auch den Verbrauchern gezeigt werden, wie der „Mahlprozess“ in der Mühle passiert. Mit Staunen bemerkten die Jugendlichen dabei, wie viele unterschiedliche Passagen bei der Herstellung von Mehl entstehen, wobei alles seine Verwendung findet, was viele faszinierte.
Dass diese Aufgabe den Jugendlichen Spaß gemacht hat, konnte jeder Messebesucher einfach erkennen, denn es bildete sich oft eine lange Warteschlange vor der Labormühle.
Neben den einzelnen „Stationen“ wurde am Stand des Bayerischen Müllerbundes zudem wieder ein Film über die Müllerei und die Ausbildung zum Müller bzw. zur Müllerin gezeigt. Auch der Touch-Bildschirm, auf dem eine Mühle virtuell dargestellt wurde, war in diesem Jahr aufgrund des guten Anklangs wieder am Stand des Müllerbundes zu finden. Anhand des Bildschirms wurde den Jugendlichen aber auch den anderen Messebesuchern jeder Schritt, der zur Getreidevermahlung wichtig ist, erklärt. Durch Berühren einzelner Punkte auf dem Bildschirm spielten kurze Filmsequenzen ab, die zum Beispiel die Getreideannahme, die Reinigung oder aber auch das „Sieben“ im Plansichter erklärten.
Ausstellungsgläser mit den bekanntesten Mühlenprodukten rundeten den ansprechenden Stand des Bayerischen Müllerbundes ab.
Engagiertes Standpersonal siebte und mahlte mit den Schülerinnen und Schülern eine Woche lang, klärte die vielen interessanten Fragen rund um die Müllerei und brachte auch Licht ins Dunkel bei so manchen „Mehltypen-Fragen“ von interessierten Verbrauchern. Wie auch in den letzten Jahren, kamen die Broschüren und die Plakate des Bayerischen Müllerbundes bei den Verbrauchern sehr gut an.
Zudem konnte der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes, Dr. Josef Rampl, nahezu täglich auf dem Forum des Lebensmittelhandwerks einen Vortrag zum Thema „Was wäre das Leben ohne Mehl!“ halten.
Als kurzes Resümee lässt sich sagen, dass der Messeauftritt des Bayerischen Müllerbundes auf der Internationalen Handwerksmesse 2016 wie bereits in den letzten Jahren wieder ein großer Erfolg war. Vielen Jugendlichen konnte dabei die Müllerei näher gebracht werden, angehende Auszubildende konnte der Beruf des Müllers veranschaulicht werden und viele Messebesucher konnten darüber aufgeklärt werden, was ein Müller ist und was dieser macht oder dieses Wissen zumindest wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Somit konnten wir in vielen Fällen einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass das Wissen darüber, woher das Mehl kommt, wer es herstellt und was es für eine Anstrengung ist, aus dem Rohstoff Getreide das Grundnahrungsmittel Nummer Eins, das Mehl, in bester Qualität herzustellen, wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.
Der Stand des Bayerischen Müllerbundes ist in nachfolgendem kleinen Video zu erleben:
Der Bayerische Müllerbund möchte sich hier auch noch einmal herzlich bei allen Müllerinnen und Müllern bedanken, die einen Tag lang den Stand des Bayerischen Müllerbundes betreut haben, denn ohne Sie wäre das alles nicht möglich gewesen.
Ein herzlicher Dank gilt:
– Frau Anne Hubmann von der Minderleinsmühle
– Herrn Wolfang Balk von der Vilstalmühle
– Frau Jeniffer und Herrn Christian Linder von der Lindermühle
– Frau Johanna Rampl
– Herrn Hans Ziegler von VAS-Software
– Frau Carolina Göggerle von der Oberen Mühle Laub
– Den Firmen Kastenmüller und Brabender, die uns die elektrisch betriebene Labormühle und den Laborplansichter zur Verfügung gestellt haben.
sowie der gesamten Geschäftsstelle, für die tatkräftige Unterstützung und den Einsatz im Rahmen der Standbetreuung auch am Wochenende.
Am Samstag, den 05. März 2016 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Bayerischen Müllerbundes und des Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes im Hofbräuhaus in München statt. Auch in diesem Jahr war die Versammlung wieder gut besucht.
Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder durch den 1. Vorsitzenden, Ludwig Kraus, und seiner Eröffnung der Mitgliederversammlung, stellte der Geschäftsführer, Dr. Josef Rampl, den Geschäftsbericht für das Jahr 2015 vor. Dabei ging Dr. Rampl vor allem auf die Leistungen des Verbandes ein. Danach legte Ludwig Kraus die Jahresrechnung 2015 und den Haushaltsplan für 2016 für den Bayerischen Müllerbund sowie für den Bayerischen Handelsmühlen-Verband den Mitgliedern vor. Beide wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig genehmigt. Nach Antragstellung auf Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung von Herrn Sonner von der Off-Mühle, wurden diese schließlich von den Versammlungsmitgliedern ebenfalls einstimmig entlastet.
Danach berichtete Dr. Rampl stellvertretend für den Vorsitzenden des Getreideausschusses, Martin Hofmeir, über deren Arbeit und Leistungen sowie die Ziele, die für die Zukunft gesteckt wurden, wonach auch Herr Anton Schmid, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des PR-Ausschusses, über die vergangenen und zukünftigen Arbeiten der Fachgruppe berichtete. Herr Schmid ging hierbei vor allem auf die neue gemeinsame Image-Kampagne der bayerischen Genusshandwerke ein und stellte die einzelnen Meilensteine der Kampagne vor.
Im öffentlichen Vortragsteil, der sodann folgte, sprach der Präsident des Bayerischen Handwerkstages und Landesinnungsmeister des Fleischerverbandes Bayern, Herr Georg Schlagbauer, zum Thema „Gemeinsam für die Ernährungshandwerke und Müller stark machen“. Als Nachfolger von Herrn Traublinger ist mit Georg Schlagbauer nun wieder ein Ernährungshandwerker an der Spitze des Bayerischen Handwerkstages, der sich aus allen Fachverbänden und Kammern zusammensetzt. Schlagbauer ging in seinem Vortrag auf die gute Zusammenarbeit der Ernährungshandwerke sowie die Unterstützung der Kammern ein und erklärte, was durch die gemeinsame Arbeit für die Ernährungshandwerke insgesamt erreicht wird. Neben aktuellen allgemeinen Themen des Handwerks wie z.B. Mindestlohn, Aufzeichnungspflichten oder die überzogenen Vorstellungen zu den Themen Lebensmittelsicherheit oder Lebensmittelüberwachung, hob Herr Schlagbauer auch die Unterstützung der Handwerkskammer für die Ernährungshandwerke hervor. Sein Vortrag verdeutlichte, wie wichtig es ist, dass die Ernährungshandwerke bei der Durchsetzung politischer Themen an einem Strang ziehen.
Im Anschluss referierte Frau Gisela Horlemann vom Verbraucherservice Bayern über das viel diskutierte Thema: „Macht Weizen wirklich krank und dumm?“. Frau Horlemann beleuchtete das Thema aus Sicht des Verbraucherservices und kam zum Schluss, dass weder Weizen noch andere Getreidearten dumm oder dick machen.
Neben den beiden Referaten sprachen Herr Fritz Schweiger, Vorsitzender der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e.V. und Herr Hermann Greif als Getreidepräsident des Bayerischen Bauernverbandes Grußworte. Beide bedankten sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Müllerbund und Bayerischen Handelsmühlen-Verband und betonten auch, dass es sehr wichtig ist, bei vielen gemeinsamen Themen geschlossen vor der Politik aufzutreten.
Der Bayerische Müllerbund möchte sich nochmals bei allen bedanken, die den Weg nach München auf sich genommen und an der Mitgliederversammlung teilgenommen haben.
Hiermit laden wir alle Mitglieder im Namen unseres 1. Vorsitzenden, Ludwig Kraus und der gesamten Vorstandschaft des Bayerischen Müllerbundes e.V. und des Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes im Bayerischen Müllerbund e.V., sehr herzlich zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein und hoffen, dass Sie den Termin wahrnehmen können.
Die Mitgliederversammlung findet am Samstag, den 05. März 2016, ab 10.00 Uhr, wie gewohnt im Erkerzimmer des Hofbräuhauses, Am Platzl 9, in München statt.
Wie bereits in den letzten Jahren, wird die Mitgliederversammlung des Bayerischen Müllerbundes und des Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes zusammengelegt. Es werden somit wieder die Regularien des Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes und des Bayerischen Müllerbundes auf der Versammlung offiziell abgehandelt.
Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden, Herrn Ludwig Kraus, wird der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes und Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes, Herr Dr. Josef Rampl, in seinem Geschäftsbericht Wissenswertes aus der Verbandsarbeit und dem letzten Geschäftsjahr berichten. Danach wird mit den Regularien fortgefahren und die Jahresrechnung 2015 und der Haushaltsplan 2016 der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt, wonach über die Entlastung von Vorstandschaft und Geschäftsführung abgestimmt wird.
Anschließend erfolgt noch ein kurzer Arbeitsbericht über die Tätigkeiten und Erfolge im PR-Ausschuss und Getreideausschuss. Im Anschluss daran gibt es noch genug Zeit zu einer allgemeinen Diskussion und Aussprache.
Im öffentlichen Teil, der danach stattfindet, wird ab ca. 11:30 Uhr der Präsident des Bayerischen Handwerkstages und Landesinnungsmeister des Fleischerverbandes Bayern, Herr Georg Schlagbauer, einen Vortrag zum Thema „Gemeinsam für die Ernährungshandwerke und Müller stark machen“ halten. Als Nachfolger von Herrn Traublinger ist mit Georg Schlagbauer zu unserer Freude nun wieder ein Ernährungshandwerker an der Spitze des Bayerischen Handwerkstages, der sich aus allen Fachverbänden und Kammern zusammensetzt. Schlagbauer wird in seinem Vortrag deshalb die gute Zusammenarbeit der Ernährungshandwerke sowie die Unterstützung der Kammern vorstellen und was damit für die Ernährungshandwerke insgesamt erreicht wird. Neben aktuellen allgemeinen Themen des Handwerks wie z.B. Mindestlohn, Aufzeich-nungspflichten oder die überzogenen Vorstellungen zu den Themen Lebensmittelsicherheit oder Lebensmittelüberwachung, wird Herr Schlagbauer auch die Unterstützung der Handwerkskammer für die Ernährungshandwerke hervorheben.
Im Anschluss wird Frau Gisela Horlemann vom Verbraucherservice Bayern über das viel diskutierte Thema: „Macht Weizen wirklich krank und dumm?“ aus Sicht des Verbraucherschutzes, sprechen. Bücher wie „Dumm wie Brot“ oder „Die Weizenwampe“ diffamieren unser wertvolles Produkt. Frau Horlemann wird in ihrem Vortrag verdeutlichen, dass diese Aussagen nicht stimmen, bzw. nicht uneingeschränkt gültig sind.
Eine allgemeine Diskussion beendet schließlich die Mitgliederversammlung.
T a g e s o r d n u n g: Interner Teil: ab 10.00 Uhr
Begrüßung der Mitglieder durch den Vorsitzenden des Vorstandes, Ludwig Kraus
Geschäftsbericht des Geschäftsführers, Dr. Josef Rampl
Vorlage der Jahresrechnung 2015 (BMB + BHMV) mit Beschlussfassung
Vorlage des Haushaltsplans 2016 (BMB + BHMV) mit Beschlussfassung
Entlastung der Vorstandschaft und des Geschäftsführers
Kurzbericht aus dem PR-Ausschuss
Kurzbericht aus dem Getreideausschuss
Allgemeine Diskussion
Öffentlicher Teil: ab 11.30 Uhr
Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vorstandes, Ludwig Kraus
Referat von Herrn Georg Schlagbauer, Präsident des Bayerischen Handwerkstages und Landesinnungsmeister des Fleischerverbandes Bayern. Thema: „Gemeinsam für die Ernährungshandwerke und Müller stark machen“.
11. Referat von Frau Gisela Horlemann vom Verbraucherservice Bayern. Thema: „Aus Sicht des Verbraucherschutzes: Macht Weizen wirklich krank und dumm?“
Allgemeine Diskussion
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie auf unserer Mitgliederversammlung begrüßen könnten.
vom 24. Februar bis 01. März 2016 ist der Bayerische Müllerbund wieder auf der Internationalen Handwerksmesse in München vertreten und wir würden über einen Besuch von Ihnen sehr freuen. Kostenlose Eintrittskarten gibt es in der Geschäftsstelle unter Tel.: 089 – 281155.
Unser Stand ist im Bereich der Young generation und wir werden dort vor allem Nachwuchswerbung betreiben und den Müllerberuf vorstellen, aber auch den Verbrauchern Informationen zu unseren Produkten und unserem Berufsstand vermitteln.
In nachfolgendem kleinen Video sehen Sie Eindrücke vom Stand des Bayerischen Müllerbundes auf der Internationalen Handwerksmesse 2015:
Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns in diesem Jahr dort in Halle C3 besuchen würden.
Der Bayerische Müllerbund wird auch in diesem Jahr – bereits zum vierten Mal – auf der Internationalen Handwerksmesse in München mit einem Stand vertreten sein.
Heuer etwas früher, vom 24. Februar bis 01. März 2016, wird der Bayerische Müllerbund wie schon in den letzten drei Jahren im Bereich der „Young Generation“ Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte über den hoch interessanten Ausbildungsberuf des Müllers/der Müllerin bzw. des/der Verfahrenstechnologen/in in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft informieren. Wie bereits in den letzten beiden Jahren finden Sie unseren Stand in Halle C3.
Der Bayerische Müllerbund wird sich an seinem Stand dabei wieder interaktiv präsentieren. Aufgrund der guten Resonanz in den vorangegangenen Jahren, gibt es für die Jugendlichen wieder verschiedene Aufgaben zu absolvieren, wobei sie Punkte sammeln und am Ende an einer Verlosung teilnehmen können.
So müssen die jungen Erwachsenen an unserem Stand die Feuchte- und das HL- Gewicht von Getreide bestimmen, sowie an einer extra dafür gebauten „Miniatur-Mühle“ Weizen vermahlen. Dabei erfahren die Jugendlichen, was genau in einem Walzenstuhl passiert. Neu wird in diesem Jahr eine Labormühle sein, um exakter vermitteln zu können, was genau beim Mahlprozess passiert. Im Anschluss daran können die Jugendlichen das Ermahlene noch sieben und somit die verschiedenen „Passagen“, die beim Mahlprozess entstehen, selbst herstellen und auch erfühlen.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die wirkungsvolle Nachwuchswerbung und Information zu unserem Berufsstand mitunter nur dann gut gelingen kann, wenn genug Fachleute am Stand vertreten sind. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn sich viele von Ihnen zur Standbetreuung bei uns melden würden.
Auch Auszubildende sind gerne gesehen, so können die Jugendlichen auf „Augenhöhe“ kommunizieren. Ein Messetag beginnt um 9 Uhr und endet um 18 Uhr. Da eine Messe sehr anstrengend ist, wäre es von Vorteil, mehrere Standbetreuer vor Ort zu haben, um sich abwechseln zu können. Falls Ihnen ein kompletter Tag zu lang erscheint, können Sie auch gerne nur „halbtags“ die Standbetreuung mit übernehmen. Wir freuen uns über jede Hilfe, die wir Ihrerseits erhalten.
Deshalb bitten wir Sie, falls Sie oder auch einer Ihrer Auszubildenden oder Mitarbeiter diese interessante und abwechslungsreiche Aufgabe für einen Tag, mehrere Tage oder aber auch kürzer übernehmen könnten, sich bei uns in der Geschäftsstelle unter Tel.: 089-281155, Fax.: 089-281104, zu melden. Der Bayerische Müllerbund bedankt sich schon im Voraus recht herzlich bei Ihnen dafür.
Falls Sie Eintrittskarten für dei IHM benötigen, können Sie diese bei uns in der Geschäftsstelle selbstverständlich kostenlos anfordern.
Nachdem der Anklang im vergangenen Jahr sehr hoch war, wird es in diesem Jahr auf der Internationalen Handwerksmesse auch wieder das „Forum Lebensmittelhandwerk“ geben. In Halle B3 gibt es dort täglich von 10:30 bis 16:30 Uhr interessante Vorträge zu unterschiedlichen Themen des Lebensmittelhandwerks. Auch der Bayerische Müllerbund wird dabei sein und immer gegen Mittag die Frage „Was wäre das Leben ohne Mehl?“ beantworten. Kommen Sie doch auch dort einmal vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Beachten Sie, dass am Freitag, den 26. Februar und Montag, den 29. Februar 2016, keine Vorträge stattfinden. Die genauen Uhrzeiten der Vörträge des Bayerischen Müllerbundes erfahren Sie bei Interesse in der Geschäftsstelle unter Tel.: 0879-281155.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auf der Internationalen Handwerksmesse in München besuchen.
im Namen des gesamten Vorstandes des Bayerischen Müllerbundes, möchten wir Ihnen für das neue Jahr 2016 persönlich viel Gesundheit, Glück und unternehmerische Schaffenskraft wünschen. Blicken wir auf das Jahr 2015 zurück, dann ist besonders auffällig, dass die Zeiten schnelllebiger und turbulenter werden und Deutschland wohl schon seit Jahrzehnten nicht mehr so viele ungelöste Probleme und Herausforderungen in ein neues Jahr genommen hat, wie in diesem. Aber auch die Müllerei wird wohl im kommenden Jahr voller Herausforderungen stecken. Sei es der an Fahrt gewinnende Wandel der vorgelagerten und nachgelagerten Stufe der Getreidewert-schöpfungskette, also in der Landwirtschaft und in der Backwarenwirtschaft, oder aber die gesetzlichen Rahmenbedingungen für zahlreiche Themen die uns direkt oder indirekt betreffen. Exemplarisch möchte ich die Düngeverordnung herausgreifen, die zunächst ein reines Thema der Landwirtschaft zu sein scheint. Betrachtet man dieses Thema jedoch genauer, wird man feststellen, dass es eine inhärente Standortfrage jeder Mühle ist, ob regional hochwertiges Getreide angebaut werden kann oder nicht. Qualitäts- und Sortendiskussionen werden nach der Ernte 2016 wesentlich mehr an Bedeutung gewinnen. Nicht zuletzt kann die Düngeverordnung aber auch eine Chance sein, um eine höhere Wertschöpfung in der Branche zu erzielen, da diese künftig eine bessere Diversifizierung unserer Produkte hinsichtlich der Qualität ermöglichen wird. Der Bayerische Müllerbund greift diese und andere Themen aktiv auf und bringt sich in den Diskussionsprozess ein, um der Stimme der Mühlen ihr verdientes Gehör gegenüber der Politik und den anderen Branchen der Getreidewertschöpfungskette zu verschaffen. Unser Verband versteht sich als Vertreter der mittelständischen und inhabergeführten Mühlenwirtschaft. Wir wollen Ansprechpartner für alle sozial- und unternehmenspolitischen Aufgaben unserer Mitgliedsbetriebe sein. In 2016 genauso wie in 2015.
Viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen im kommenden Jahr wünscht
Ihr
Dr. Josef Rampl
Der Bayerische Müllerbund hat zusammen mit den Bayerischen Ernährungshandwerken und dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eine neue PR-Kampagne initiiert. Unter dem Slogan „Ihre regionalen Genusshandwerke – So geht gut!“ wird der einzigartige Wert eines jeden Ernährungshandwerks dargestellt.
Ein stilisiertes Herz mit Raute steht ab sofort für heimische Handwerkskunst bei Lebensmitteln – Müller, Metzger, Bäcker, Konditoren und Brauer wollen mit diesem gemeinsamen Zeichen künftig stärker als regionale Genusshandwerker in Erscheinung treten. Im Rahmen der Messe „Food & Life“ in München wurde diese neue Kampagne nun am vergangenen Mittwoch, 25. November 2015 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und die ersten frisch gedruckten Plakate dabei gezeigt.
„Das neue Logo soll den Verbrauchern signalisieren, dass hier mit Herz und Hand, mit Kunst und mit Leidenschaft hochwertige Lebensmittel aus der Region hergestellt werden“, sagte Ernährungsminister Helmut Brunner bei der Vorstellung des Zeichens. Ziel der Imagekampagne ist die Bekanntmachung der regionalen Genusshandwerke, also auch der Müllerei und langfristig soll Image-kommunikation für unseren Berufsstand und für die Ausbildung betrieben werden.
Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus stellte dabei das Müllerhandwerk vor.
Ein gemeinsamer Messerundgang über die „Food & Life“ beendete schließlich die Auftaktveranstaltung.
Richtig los geht es dann im Januar mit der Kampagne. Um das Zeichen bekannt zu machen, wird es ab Januar unter dem Motto „Ihre Regionalen Genusshand-werke“ und mit dem Slogan „So geht
gut“ in den Medien beworben. Für den Minister sind aber die besten Genussbotschafter die rund 9.000 Betriebe und mehr als 117.000 Mitarbeiter der fünf bayerischen Genusshand-werke mit ihren unverwech-selbaren Produkten, denn: „Sie alle stehen für regionale Vielfalt, Verantwortung, Nachhaltigkeit, Authentizität und Qualität“. Ab Januar werden dann zu jedem Ernährungshandwerk Plakate zu sehen sein. Zudem gibt es dazu Radio-Beiträge und TV-Spots.
Im Internet unter www.genusshandwerke.bayern.de können Sie schon heute einen ersten Einblick in die Kampagne erhalten.
Food & life von liBrauer Präsident Gerhard Ilgenfritz, Konditor Obermeister Günter Asemann, StM Helmut Brunner, Bäcker Präsident Karl-Heinz Hoffmann, Müller Präsident Ludwig Kraus, Metzger Geschäftsführer Rainer Hechinger
Der Bayerische Müllerbund möchte sich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei Frau Susanne Dorfner von der Dorfner-Mühle in Wolferszell, Herrn Anton Schmid von der Kunstmühle Schmid in Buchloe, Herrn Rudolf Sagberger von der Ellermühle bei Landshut und dem Präsidenten Ludwig Kraus von der Würmmühle in Dachau dafür bedanken, dass Sie der Mühlenbranche in dieser Kampagne ein Gesicht gegeben haben.
Ein herzliches Vergelt´s Gott gilt hier auch dem PR-Ausschuss im Bayerischen Müllerbund, der mit kreativen Ideen beigetragen hat.
Zum Hintergrund: Die Imagekampagne der regionalen Genusshandwerke
Qualität wollen und können: Der Schulterschluss von Haltung und Kompetenz ist die Grundidee der gemeinsamen Image-Kampagne der bayerischen Müller, Bäcker, Konditoren, Metzger und Brauer.
Absender sind die regionalen Genusshandwerke, die sich damit direkt an den Konsumenten richten. Herz und bayerische Raute – beides starke Symbole – verbinden sich zu einem einprägsamen, modernen, sympathischen Logo, das die Botschaft nach außen trägt:
„So geht gut!“ Dies verdeutlicht dem Verbraucher, wie nah Qualität und Qualifikation beieinander liegen – kraftvoll, aber ohne erhobenen Zeigefinger.
Für die Imagekampagne wird jedes Handwerk durch Botschafter repräsentiert.
Der „richtige“ Start der Kampagne ist Ende Januar 2016.
Bayern hat eine neue Mehlkönigin: Sie heißt Jennifer Linder und kommt aus dem unterfränkischen Sulzfeld im Grabfeld und bekleidet das Amt der fünften bayerischen Mehlkönigin. Jennifer Linder übernahm das Zepter von Carolina Göggerle und wird für die nächsten zwei Jahre den Berufsstand der Müller und deren wertvolles Produkt, das Mehl, in der Öffentlichkeit repräsentieren, was ihr als Müllerstochter nicht schwer fallen wird.
Die Mehlkönigin möchte dabei zu einem verbesserten Wissen in der Bevölkerung über Getreide und Mehl beitragen. Das ist auch die Idee, die dahinter steckt und den Bayerischen Müllerbund im Rahmen seiner PR-Aktivitäten veranlasst hat, bereits zum fünften Mal eine Mehlkönigin zu krönen. Bei Tagen der offenen Mühle steht sie so zum Beispiel auch für Pressefotos unseren Mitgliedern zur Verfügung und trägt dazu bei, dass die Müllerei und ihre wertvolle Arbeit in der breiten Öffentlichkeit weiterhin sehr geschätzt wird.
Soll die Mehlkönigin auch auf Ihr Betriebsfest kommen? Dann melden Sie sich einfach beim Bayerischen Müllerbund in München unter Tel.: 089 – 281155, Fax.: 089 – 281104 oder per E-Mail: kontakt@muellerbund.de Dort erhalten Sie die Kontaktdaten.
In sehr vielen Lebensmittelbranchen müssen Bioprodukte aus anderen europäischen Ländern importiert werden, da nicht genügend heimische bzw. regionale Ware hergestellt wird. Daher ist es notwendig auch die Bioproduktion in Bayern zu stärken. Um dies zu erreichen hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein Bündnis von Organisationen aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel, Gastronomie, Handwerk, Verbrauchern und der Gesellschaft geschlossen. 20 verschiedene Verbände und Organisationen, darunter auch der Bayerische Müllerbund, haben dazu einen „Ökopakt“ geschlossen und unterzeichnet.
Landwirtschaftsminister Helmut Brunner betonte bei der Unterzeichnung Anfang November, dass das Ziel, den ökologischen Landbau auszudehnen, nicht alleine durch staatliche Unterstützung und Förderung erreichbar sei, sondern nur durch gemeinsame Anstrengungen aller Akteure. Zusammen werde es gelingen, die stetig wachsende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln künftig stärker aus heimischer Öko-Produktion zu decken. „Der Ökopakt ist ein starkes Signal, dass wir dieses Ziel erreichen wollen und können“, so der Minister.
Mit ihrer Unterschrift bekennen sich die Partner des Ökopakts zu der von Brunner im Jahr 2012 gestarteten Initiative „BioRegio Bayern 2020“, die eine Verdoppelung der heimischen Ökoproduktion bis zum Jahr 2020 anstrebt. Jede der Organisationen und Verbände will dazu ihren Beitrag leisten, der im Wortlaut der Erklärung festgehalten ist – ob durch Öffentlichkeitsarbeit, Bildungs- und Beratungsmaßnahmen, Verwendung und Verkauf von heimischen Bioprodukten, Marketingmaßnahmen oder Verbraucherberatung.
Den „Ökopakt“ im Wortlaut gibt es im Internet unter www.stmelf-bayern.de (Landwirtschaft, Ökolandbau).
Mit seinem Landesprogramm „BioRegio Bayern 2020“ und einer breiten Förderpalette hat der Freistaat bundesweit eine Vorreiterrolle übernommen. Im größten deutschen Öko-Erzeugerland gibt es mittlerweile 7 300 Bio-Betriebe, die insgesamt 230 000 Hektar ökologisch bewirtschaften. Darüber hinaus sind hier mehr als 3 000 Unternehmen aus Handel und Verarbeitung ökologischer Lebensmittel angesiedelt.