Kategorie-Archiv: Aktuelles

Gasumlage beschlossen – Einführung zum 01. Oktober 2022

Auf Gaskunden kommen ab 01. Oktober wegen der staatlichen Unterstützung der Importeure Preissteigerungen zu. Die Gasumlage wird bei einem Nettopreis von 2,419 Cent pro kWh liegen. Auch wenn viele Mühlen nicht direkt von der Gasumlage betroffen sind, ergeben sich z.T. erhebliche Belastungen in den gewerblichen Bereichen Mischfutter und Bäckereien sowie bei den Privatkunden, was wiederum Auswirkungen auf den Absatz der Mühlenprodukte haben kann.

Durch die Gasumlage, die alle Gasverbraucher bezahlen müssen, sollen die orbitant gestiegenen Beschaffungskosten der Gasimporteure bezuschusst werden, da diese aufgrund bestehender Verträge die Kosten nicht sofort an den Verbraucher weiterleiten können.

Die Umlage ist befristet. Sie greift zum 01. Oktober 2022 und endet am 01. April 2024. Die Umlage wird monatlich abgerechnet und kann alle drei Monate angepasst werden.

Über Entlastungen der Gasverbraucher wird derzeit noch diskutiert. Wie hoch diese ausfallen könnten bzw. ab wann damit zu rechnen ist, steht noch nicht fest. Zudem soll versucht werden, eine Freistellung von der Mehrwertsteuerpflicht von der EU zu erhalten, was den privaten Verbrauchern zu Gute käme.

Weitere offene Fragen sind z.B. wie mit Festverträgen, die keine zusätzlichen Umlagen oder Erhöhungen zulassen, umgegangen wird. Gleiches gilt für die Fernwärme-Kunden. Diese Fragen sollen baldmöglichst geklärt werden.

Gelungene Abschlussfeier der DMSB-Absolventen

Am 8. Juli 2022 erhielten die neun erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Müllerschule Braunschweig (DMSB) im Rahmen der Abschlussfeier ihre Zeugnisse und Diplome und besitzen nun den Titel „Bachelor Professional in Technik“ bzw. „Techniker:in für Mühlenbau, Getreide- und Futtermitteltechnik“.

Für den DMSB-Abschlussjahrgang 2022 war der 8. Juli ein besonderer Tag: Im Rahmen der feierlichen Abschlussveranstaltung erhielten eine Absolventin und acht Absolventen ihre Zeugnisse und Schmuckblattdiplome. Etwa 60 Gäste waren der Einladung ins Braunschweiger Restaurant LaCupola gefolgt.

Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Schulleiter Jörg Gerling überreichten der pädagogische Leiter Georg Böttcher sowie das gesamte anwesende Kollegium die lang ersehnten Abschlussunterlagen. Der Studiengang an der DMSB schließt nun bereits zum zweiten Mal auch mit dem internationalen Titel „Bachelor Professional in Technik“ ab. Zusätzlich zu ihrem Studium an der DMSB stellten sich sieben der Studierenden auch erfolgreich der Meisterprüfungskommission. Weitere Reden und Grußworte kamen von der Bürgermeisterin der Stadt Braunschweig, Annegret Ihbe, sowie von Alexander Schnelle, dem Vorsitzenden des Fördervereins, der die DMSB tatkräftig unterstützt.

Geldpreise der Müllereipensionskasse an die drei Studierenden mit der besten Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis gingen an Maren Sting, Jeffrey Freiter und Markus Bröer.

Diese drei Studierenden bildeten auch das Team, das die beste Projektarbeit erstellt hatte, wofür ihnen zudem der Karl-Heinz Gericke-Preis des Verbandes „Glück zu“, für die bestbenotete Abschlussarbeit verliehen wurde.Abschlusfeier DMSB

Lobende Worte für diese drei und alle anderen Absolventen fand auch Michael Kammann, Präsident des Verbandes „Glück zu“, der in seinem folgenden Grußwort das erfolgreiche Zusammenwirken von Verband, Förderverein und DMSB und die Vorzüge dieses weltweiten Netzwerks herausstellte. Zudem verabschiedete er vier Mitglieder, die nun aus dem Präsidium scheiden: die bereits namentlich genannten Studierenden sowie Leonard Sökefeld.

Für die Studierenden ergriff abschließend Jeffrey Freiter das Wort, rief die zahlreichen Veranstaltungen und Schulfahrten der letzten zwei Jahren in Erinnerung und dankte allen Lehrkräften und Mitarbeitern der DMSB. Im Anschluss begann der gesellige Teil des Abends mit einer Mischung aus Freude über das Erreichte und Wehmut über den Abschied.

Bühler Technologiekurs in Kooperation mit dem Bayerischen Müllerbund

Wir möchten Sie hiermit noch einmal an den zum Bühler Technologiekurs erinnern. Ausbildung und Fachwissen des Personals gehören zu den Grundpfeilern des Erfolgs jedes Unternehmens, unabhängig von deren Betriebsgröße. Vor Corona hat der Bayerische Müllerbund in Zusammenarbeit mit Bühler bereits einen Kurs für Müller und Müllermeister im schweizerischen Uzwil organisiert, der in diesem Jahr nach einer Coronazwangspause wieder stattfinden wird. Der Kurs wird vom 26. bis 30. September 2022 abgehalten und richtet sich speziell an Müller, die neu in der Mehlmüllerei sind oder bislang mittlere Vorkenntnisse haben. Auch als Auffrischung ist der Kurs gut geeignet.

Im Technologiekurs lernen Sie, wie man eine Mühle effizient bedient, sowie alles Wichtige über grundlegende Müllereiprozesse, Maschinendesign und die Anlagensteuerung.

Zwei Tage des fünftägigen Kurses finden in der voll funktionsfähigen Schulmühle von Bühler statt, um Reinigungs-, Konditionierungs- und Müllereitechniken zu erlernen. Die Kursteilnehmer haben auch Zugriff auf einige der neuesten Müllereimaschinen für einen genauen Blick auf ihre Funktionsweise. Es wird auch Wissen über die Themen Laboranalysen und Getreidekunde vermittelt mit dem Fokus auf Weizen, von der Annahme bis zum Fertigprodukt.

Falls Sie Mitarbeiter in Ihrer Mühle beschäftigen, die neu in der Mehlmüllerei sind oder die bisher mittlere Vorkenntnisse haben oder für die sich eine allgemeine „Technologie-Auffrischung“ eignen würde, raten wir Ihnen zu diesem Kurs.

Bei Interesse finden Sie alle wichtigen Informationen sowie die Anmeldeformalitäten hier.

Auf der Internetseite sind mehrere Kurse angegeben. Bitte melden Sie sich für den Kurs vom 26. – 30. September 2022 an. Die Kosten betragen für den Wochenkurs 1.900 CHF und für die Unterkunft (6 Nächte) 840 CHF.

Bei Fragen können Sie uns auch gerne kontaktieren unter Tel.: 089-281155, Fax.: 089-281104 oder per E-Mail: kontakt@muellerbund.de

Ökologischer Landbau nimmt weiter zu

Die Umstellung in der Landwirtschaft auf ökologische Bewirtschaftung geht nach Aussage des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) weiter. Demnach entschieden sich 2021 weitere 911 Höfe für den Ökolandbau, die über 100.000 Hektar auf ökologische Bewirtschaftung umstellten. Das entspricht etwa zweimal der Fläche des Bodensees. Insgesamt gab es 2021 damit 36.307 Bio-Höfe in Deutschland. Auch in der Lebensmittelherstellung nutzen nach Angaben des BMEL weitere 2.222 Unternehmen die Chance für den Einstieg in die ökologische Produktion.

Nachfolgend einen kurzen Überblick über die Entwicklung im Jahr 2021:

  • Bio-Betriebe: Insgesamt wirtschafteten in Deutschland 36.307 Betriebe ökologisch. Das ist ein Zuwachs von 2,6 Prozent oder 911 Betrieben. 14 Prozent aller Höfe in Deutschland waren 2021 demnach Bio-Betriebe.
  • Bio-Fläche: Die deutsche Bio-Fläche legte 2021 um 5,9 Prozent oder 100.336 Hektar zu. Damit wurden 2021 insgesamt 1.802.231 Hektar ökologisch bewirtschaftet, was ein Anteil von 10,9 Prozent an der gesamten landwirtschaftlichen Fläche Deutschlands ausmacht.
  • Bio-Lebensmittelherstellung: Insgesamt 19.572 Unternehmen stellten 2021 Bio-Lebensmittel her, ein Plus von 2.222 Unternehmen (plus 12,8 Prozent).

EEG 2023: Alle Beschlüsse fallen pro Wasserkraft aus!

Nach den Beschlüssen des Ausschusses für Klimaschutz und Energie hat nun auch der Bundestag und der Bundesrat dem sogenannten Osterpaket, dem Gesetzes zu Sofortmaßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien und weiteren Maßnahmen im Stromsektor, zugestimmt.

Erfolg für die Wasserkraft: Alle negativen Elemente, die in diesem Gesetzesentwurf für die Wasserkraft im EEG 2023 vorgesehen waren, wurden in der letzten Ausschusssitzung nach langer Diskussion entfernt! Dies geht aus den Beschlüssen des 25. Ausschusses für Klimaschutz und Energie hervor, die in einer Sondersitzung gefällt wurden.

Das ist ein sehr großer Erfolg für die Wasserkraft! Somit haben die rund 4.000 Wasserkraftanlagen in Bayern weiterhin eine Zukunftsperspektive!

Im Einzelnen hat sich gegenüber dem Gesetzentwurf folgendes geändert:

1) Die Wasserkraft erhält nun, wie alle anderen Erneuerbaren Energien, das überragende öffentliche Interesse, was der Stromerzeugung aus Wasserkraft ein besonders Gewicht verleiht. Die Errichtung und der Betrieb von Anlagen sowie den dazugehörigen Nebenanlagen liegen im überragenden öffentlichen Interesse und dienen der öffentlichen Sicherheit. Bis die Stromerzeugung im Bundesgebiet nahezu treibhausgasneutral ist, sollen die erneuerbaren Energien als vorrangiger Belang in die jeweils durchzuführenden Schutzgüterabwägungen z.B. in Genehmigungs- und Wiederbewilligungsverfahren eingebracht werden. Ziel dieses Gesetzes ist insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes die Transformation zu einer nachhaltigen und treibhausgasneutralen Stromversorgung, die vollständig auf erneuerbaren Energien beruht.

2) Zudem wird die Vergütung für kleine Wasserkraftanlagen bis 500 Kilowatt installierter Leistung beibehalten. Das Ansinnen nur noch Wasserkraftanlagen ab 501 kW installierter Leistung durch das Gesetz zu fördern, wurde ersatzlos gestrichen. Somit kehrt der Förderrahmen für die Wasserkraft zur geltenden Rechtslage zurück und die kleine Wasserkraft ist zu den bekannten Rahmenbedingungen des EEG 2021 auch weiterhin im EEG 2023 enthalten. So können künftig kleine Wasserkraftanlagen technisch und ökologisch modernisiert und ertüchtigt werden. Auch der Neubau an bereits bestehenden Querbauwerken ist wieder möglich. Hierbei sind weiterhin alle wasserrechtlich notwendigen ökologischen Maßnahme einzuhalten.

3) Auch die geplante Verbindung mit dem Wasserhaushaltsgesetz, die vielfach als bürokratische Doppelauflage kritisiert wurde, finden sich nicht mehr in den aktuellen Beschlüssen. Zudem kann künftig unter entsprechenden Rahmenbedingungen auch nicht mehr die Förderung eingestellt werden, was dieses Passus ebenfalls vorgesehen hätte.

Dieser Wehrmutstropfen bleibt im EEG 2023: Die jährliche Degression wird fortgeschrieben, somit werden sich die anzulegenden Werte weiterhin jährlich um – 0,5 % reduzieren. Auch die notwendigen Empfehlungen zur Vergütung aus dem EEG-Erfahrungsbericht fließen nicht in das Gesetz ein.

Ein herzliches Dankeschön: Allen Mitgliedern, die sich tatkräftig für unsere gemeinsamen Belange eingesetzt haben, gilt ein herzliches Dankeschön. Besonders bei jenen, die beim Tag der offenen Tür mitgewirkt, Presseinterviews gegeben und Ihre Abgeordneten angeschrieben haben, möchten wir uns bedanken.

Auch allen befreundeten Verbänden und Befürwortern und nicht zuletzt allen guten politischen Kräften aus der Staatsregierung in Bayern und der Bundesregierung in Berlin gilt unser ganz persönlicher Dank für die tatkräftige Unterstützung! Ohne das vielfache Zusammenwirken über ein weit verzweigtes Netzwerk wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen, der tausenden Wasserkraftwerksbetreibern in Deutschland und Bayern weiterhin eine Zukunftsperspektive bietet.

Müllerbund und LfL bieten Führung über die Biofach 2022 an

Vom 26. bis 29. Juli 2022 findet in der Messe Nürnberg in diesem Jahr die Biofach – die Weltmesse für Bio-Lebensmittel – statt.

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) lädt zusammen mit dem Bayerischen Müllerbund am 27. Juli 2022 von 15.00 bis 17.00 Uhr erstmalig alle Müller und Müllerinnen zu einer Führung über die Biofach ein. In einem interessanten Rundgang werden ausgewählte Stationen und Unternehmen besucht. An der Messeführung können alle Müllerinnen und Müller teilnehmen, gleichgültig ob Sie „Bio“ oder „Konventionell“ vermahlen. Der Eintritt zur Messe ist kostenlos und wird von der LfL übernommen.

Vielleicht haben Sie als konventioneller Müller schon länger den Gedanken eine Bio-Produktion aufzunehmen und kennen sich bisher nur wenig oder gar nicht in der Biobranche aus. Genau dann ist diese Veranstaltung für Sie die richtige Plattform. Neben den Betriebsbesuchen soll die Aufmerksamkeit auch auf das Gesamtambiente der Biobranche gerichtet werden.

Die Stationen, die besucht werden sollen, werden ganz pragmatisch entlang der Wertschöpfungskette gewählt, dabei sind aktuell folgende Besuchsziele angedacht:

  • Eine Kontrollstelle
  • Einen Bio-Verband
  • Eine Getreide-Erzeugergemeinschaft
  • Einen Bäcker
  • Die bayerischen Ökomodellregionen

Der Ablauf an den Ständen ist so, dass die besuchten Unternehmen sich kurz vorstellen und ihren Arbeitsbereich und Funktion darstellen und dann auf mühlenrelevante Themen eingehen.

Die Führung beginnt um 15.00 Uhr und dauert etwa 2 Stunden, sodass Sie davor genug Zeit haben, die Biofach auf „eigene Faust“ zu erkunden. Wir treffen uns um 15:00 Uhr am Eingangsbereich der Messe. Bitte melden Sie sich bei uns in der Geschäftsstelle an, damit wir einen Überblick über alle Teilnehmer haben.

Ausbildungsinitiative des Bayerischen Müllerbundes wurde verlängert – Machen Sie mit!

Um den Nachwuchs in der Müllerbranche zu sichern, ist es wichtig für reichlich Ausbildungsplätze zu sorgen. Motivierte Auszubildende zu finden ist aber meist nicht so einfach. Oftmals fehlt den künftigen Auszubildenden schlichtweg die Kenntnis, dass es den Beruf des Müllers bzw. des Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft – Fachrichtung Müllerei, gibt oder wo gerade aktuell Ausbildungsplätze frei sind. Deshalb hat der Bayerische Müllerbund seine „Ausbildungskampagne“ mit der Anzeigenschaltung auf www.ausbildung.de nun um ein weiteres Jahr verlängert. Gerne können noch Anzeigen dort gebucht werden – Bitte melden Sie sich dazu in der Geschäftsstelle. Diese Aktion flankiert die Bemühungen unseres Bundesverbandes auf www.mueller-in.de.

Eine wesentliche Voraussetzung, um neue Auszubildende zu werben, ist diesen die Möglichkeiten zu bieten sich auf ihre Ausbildung zum „Traumberuf“ auch bewerben zu können. Entsprechend notwendig ist zunächst Ausschreibung bzw. die Anzeigenschaltung eines Stellenangebotes. Seit einem Jahr gibt es nun die Möglichkeit für Mitgliedsbetriebe auf der renommierten Seite www.ausbildung.de eine kostenlose Anzeige zu schalten, was bereits von vielen Mühlen wahrgenommen wurde. Dieses Angebot hat der Bayerische Müllerbund nun um ein weiteres Jahr verlängert.

Wenn Sie einen Ausbildungsplatz anzubieten und auf www.ausbildung.de noch keine Stellenanzeige geschaltet haben, sollten Sie diese Chance nutzen. Melden Sie sich bitte bei Herrn Strohmeir in der Geschäftsstelle unter Tel.: 089-281155, Fax.: 089-281104 oder per E-Mail an strohmeir@muellerbund.de.

Um das „Drumherum“, Anzeigenschaltung, Werbung etc. kümmert sich der Müllerbund, Sie erhalten am Schluss dann die Bewerbungen der potentiellen Interessenten per E-Mail.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei der alp Bayern, die dieses Ausbildungsprojekt maßgeblich finanziell unterstützt.

Erfolgreicher Auftritt des Bayerischen Müllerbundes auf der Internationalen Handwerksmesse 2022 zur Nachwuchswerbung

Nachdem die Internationale Handwerksmesse coronabedingt zweimal ausfallen musste, fand Sie in diesem Jahr nun wieder statt. Einmalig als Sommeredition vom 06. bis 10. Juli 2022. Wie schon in den anderen Jahren war der Bayerische Müllerbund mit einem Stand als Teil der Sonder- und Aktionsschau „Young Generation“ vertreten, um der heranwachsenden Generation die Mühlenwirtschaft zu präsentieren sowie den jungen Menschen den wichtigen Beruf des Müllers bzw. der Müllerin vorzustellen und näherzubringen.

Auf einer Fläche von etwa 30 Quadratmeter hatte der Bayerische Müllerbund fünf Tage lang wieder die Möglichkeit, aktiv auf Kinder und Jugendliche im Berufsfindungsalter zuzugehen und diese auf den interessanten Beruf des Müllers bzw. der Müllerin aufmerksam zu machen und darüber zu informieren.

Auch wenn in diesem Jahr die Internationale Handwerksmesse weniger besucht war als in „normalen“ Jahren, konnte sich der Bayerische Müllerbund den Jugendlichen deutlich und gut präsentieren.

Bei einer „Berufe-Rallye“ konnten die künftigen Auszubildenden verschiedenste Berufe ausprobieren und sich bis ins Detail darüber informieren.

Bild3Beim Bayerischen Müllerbund gab es die Möglichkeit an einem „Modell“-Mahlstein, mit dem gezeigt werden konnte, wie schon vor tausenden von Jahren die alten Römer Mehl machten. Neben dem „händischen“ Gerät, mit dem per Muskelkraft Mehl gemacht wurde, gab es auch wieder eine „moderne“ elektrisch betriebene Labormühle. Dieses Equipment kam nicht nur bei den Jugendlichen besonders gut an, sondern erstaunte auch die älteren Generationen. Abgerundet wurde der Messestand erneut durch einen Granomat, der wieder eine gute Möglichkeit darstellte, den angehenden Auszubildenden wichtige Eingangsuntersuchungen in der Mühle zu erklären.

Bild2Hier gilt ein großes Dankeschön der Firma Kastenmüller, die uns diese beiden Geräte dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat. Hier konnte den Jugendlichen und auch den Verbrauchern gezeigt werden, wie der „Mahlprozess“ in der Mühle passiert.

Engagiertes Standpersonal siebte und mahlte mit den Schülerinnen und Schülern eine Woche lang, klärte die vielen interessanten Fragen rund um die Müllerei und brachte auch Licht ins Dunkel bei so manchen „Mehltypen-Fragen“ von interessierten Verbrauchern. Die Broschüren und Plakate des Bayerischen Müllerbundes kamen bei den Besuchern sehr gut an.

Bild4

Der Bayerische Müllerbund möchte sich hier auch noch einmal herzlich bei allen Müllerinnen und Müllern bedanken, die einen Tag lang den Stand des Bayerischen Müllerbundes betreut haben und mit den Schülerinnen und Schülern gesiebt und gemahlen haben.

Ein herzlicher Dank gilt:

Unserer Mehlkönigin Anna Straubinger

Herrn Niels Türkan von der Minderleinsmühle

Frau Carolina Göggerle von der Oberen Mühle Laub

Frau Jeniffer Linder von der Lindermühle

Max-Rubner-Institut bittet um Getreidemahlerzeugnisse der neuen Ernte

Anlässlich der Tagung für Müllereitechnologie am 13. und 14.09.2022 und der Tagung für Bäckereitechnologie am 08. und 09.11.2022 in Detmold berichten Referenten des Max- Rubner-Institutes – Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide – über spezi­elle Erfahrungen mit Getreidemahlerzeugnissen aus der Ernte 2022. Wir bitten Sie deshalb, entsprechende Mehlproben bis 15.09.2022 an das MRI zu senden. Auch auf der Müllereiherbstfachtagung in Volkach werden diese Daten anonymisiert präsentiert. Sie profitieren von umfangreichen Auswertungen Ihrer eingesendeten Mahlerzeugnisse.

Der vorgesehene Untersuchungsumfang erfordert ein Probengewicht von je 3 kg.

Von besonderem Interesse sind folgende Mahlerzeugnisse aus neuerntigem Getreide in handelsüblicher Qualität und Behandlung:

·       Roggenmehle der Typen 997 oder 1150

·       Weizenmehle der Type 550 und

·       Weizenmehle der Type 812 oder 1050.

Die Musterzusendungen richten Sie bitte an das

Max Rubner-Institut

Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide – Herrn Günter Unbehend,

Schützenberg 12,

D-32756 Detmold.

Nach dem 15. September 2022 eingehende Zusendungen und Mustermengen unter 3 kg werden nicht in den Erntebericht aufgenommen und daher nicht untersucht.

Für Fragen steht Ihnen Herr Unbehend unter Tel.: 05231-741325 zur Verfügung.

Angebot: Kostenloses Coaching der IKK classic für ein Leben in Balance

Die IKK classic bietet für Geschäftsführende und ihre Lebenspartnerinnen und -partner ein kostenloses Coaching für ein Leben in Balance zwischen Unternehmen und Familie. An den individuellen kostenlosen Coachings kann jeder teilnehmen, unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit.

Ambitionierte Ziele in der Arbeit und Zeit für die Familie und Partnerschaft – für Geschäftsführende und ihre Lebenspartnerinnen oder -partner ist es oft nicht leicht, die nötige Balance zu finden. In einem kostenlosen IKK-Coaching (unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit) unterstützt die IKK Sie und Ihren Lebenspartner ein Leben in Balance zu gestalten. Dabei entwickeln Sie passgenaue Lösungen für sich und Möglichkeiten, wie Sie sich gegenseitig unterstützen können. Bei einem Leben in Balance geht es darum, dass sich Anforderungs- und Erholungsphasen die Waage halten.

Gerade für Sie als vielbeschäftigter Betriebsleiter oder Betriebsleiterin in der Müllerei ist es oft nicht einfach, den Betrieb und das Familienleben in Einklang zu bringen. Genau hier setzt dieser IKK-Kurs samt Coaching an.