Kategorie-Archiv: Aktuelles

Weihnachtsgrüße

Der Bayerische Müllerbund wünscht Ihnen ein

frohes und besinnliches Weihnachtsfest und

einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2025!

 

Für 2025 wüschen wir Ihnen Glück, Frohsinn und vor allen Dingen aber Kraft, Zuversicht und eine stabile Gesundheit sowie Vitalität und Ausdauer zur Bewältigung aller Herausforderungen, die im nächsten Jahr auf Sie zukommen mögen. Schöpfen Sie in den ruhigen Tagen zwischen den Jahren Kraft für die Umsetzung Ihrer guten Vorsätze im kommenden Jahr. Dafür wünschen wir Ihnen bereits jetzt alles erdenklich Gute!

Vom 24.12.2024 – 06.01.2025 ist die Geschäftsstelle geschlossen.

Inflation in der Weihnachtsbäckerei: Der „Plätzchenpreisindex“

Das Bayerische Landesamt für Statistik hat im Advent 2024 den sogenannten Plätzchenpreisindex analysiert und dabei herausgefunden, dass die Inflation unterschiedliche Auswirkungen auf das Plätzchenbacken hat. Während einige Zutaten deutlich teurer geworden sind, bieten andere sogar eine Preisentlastung.

Butter als Preistreiber, Zucker und Mehl im Rückgang

Besonders auffällig sind die gestiegenen Butterpreise: Im Vergleich zum November 2023 kostet Butter 43,9 Prozent mehr, was vor allem für butterlastige Plätzchen wie Vanillekipferl (+1,9 Prozent) oder Spitzbuben (+1,5 Prozent) einen spürbaren Preisanstieg bedeutet. Gleichzeitig profitieren Verbraucher von deutlichen Preisrückgängen bei Zucker (-24,3 Prozent) und Mehl (-4,5 Prozent).

Die Wahl des Rezepts macht den Unterschied

Laut den Statistikern sind Plätzchen ohne oder mit wenig Butter die beste Wahl, um Kosten zu sparen. Während Klassiker wie Vanillekipferl und Spitzbuben leicht teurer geworden sind, sind Zimtsterne oder Elisenlebkuchen durch die niedrigeren Zucker- und Mehlpreise preiswerter als im Vorjahr.

Fazit: Mit der richtigen Rezeptwahl kann das Plätzchenbacken 2024 trotz hoher Butterpreise ein preiswertes Vergnügen bleiben.

Veränderung Verbraucherpreise

Bayerischer Müllerbund ehrt die Meyermühle Landshut als besten Ausbildungsbetrieb 2024

Der Bayerische Müllerbund legt viel Wert auf eine gute Ausbildung und ehrt deshalb jedes Jahr den besten Ausbildungsbetrieb in Bayern. Dieses Jahr geht diese Auszeichnung nach Landshut an die Landshuter Kunstmühle C.A. Meyer´s Nachf. AG. „Nur wer eine gute und fundierte Ausbildung erhält, kann später auch den wichtigen Beruf des Müllers ausführen und Mehle in bester Qualität herstellen“, betont der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes, Dr. Josef Rampl, bei der feierlichen Übergabe der Ehrenurkunde. „Eine gute Ausbildung ist zudem der stabilste Grundpfeiler für den Lebensweg. Deshalb wollen wir mit dieser Ehrung jene Betriebe in den Mittelpunkt rücken, die diese hervorragende Ausbildung möglich machen und uns sehr herzlich bei der Landshuter Kunstmühle C.A. Meyer´s Nachf. AG für die herausragende Ausbildungsarbeit bedanken“ lobt Rampl.

Ziel der Betriebsehrung des Bayerischen Müllerbunds ist es, die hohe Ausbildungsqualität in den Mühlenbetrieben herauszustellen. Gerade in Handwerksberufen, wie dem des Müllers, ist es enorm wichtig, dass der Ausbildungsbetrieb dem Lehrling sein Wissen vermittelt. Denn jeder Auszubildende ist neben seinem eigenen Engagement und Fleiß nur so gut wie sein Lehrmeister.

„Unsere Ausbildung in Bayern und Deutschland zählt zu den führenden weltweit und auch die exzellenten Weiterbildungsmöglichkeiten machen unsere Müllerinnen und Müller zu gefragten Arbeitskräften. Als Landshuter Kunstmühle C.A. Meyer´s Nachf. AG sind wir stolz darauf, hierzu unseren Beitrag zu leisten.“, sagt Simon Matiske, der für die Ausbildung von Jonas Fürle verantwortlich war und sehr stolz auf die erbrachte Leistung ist.

Rudolf Sagberger, 1. Vorsitzender des Bayerischen Müllerbundes betont, dass gerade der Beruf des Müllers beziehungsweise der Müllerin ein Beruf mit Zukunft ist, denn Müller werden immer gebraucht. „Ausgebildete Müller haben auch ohne Abitur und Studium glänzende Karriereaussichten“, so Sagberger.

Mit der Betriebsauszeichnung möchte der Bayerische Müllerbund den Müllern von Morgen zeigen, dass die Mühlenbranche eine hervorragende und fundierte Ausbildung bietet und sich die Ausbildung zum Müller lohnt.

Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Rudolf Sagberger und der Müllerbunds-Geschäftsführer, Dr. Josef Rampl übergaben die Urkunde an Michael Hiestand, Vorstand der Meyermühle und Simon Matiske, Technischer Betriebsleiter der Meyermühle. V.l.n.r.: Dr. Josef Rampl, Michael Hiestand, Rudolf Sagberger, Simon Matiske.
Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Rudolf Sagberger und der Müllerbunds-Geschäftsführer, Dr. Josef Rampl übergaben die Urkunde an Michael Hiestand, Vorstand der Meyermühle und Simon Matiske, Technischer Betriebsleiter der Meyermühle. V.l.n.r.: Dr. Josef Rampl, Michael Hiestand, Rudolf Sagberger, Simon Matiske.

Müllerbund-Onlineseminar am 13. Dezember 2024 zur E-Rechnungspflicht

Im März hat der Bundesrat der Kompromiss-Fassung des Wachstumschancengesetzes zugestimmt. Damit ist die stufenweise Einführung der verpflichtenden elektronischen Rechnung (E-Rechnung) in Deutschland beschlossene Sache – zunächst in Form einer Empfangsverpflichtung für Rechnungsempfänger im B2B-Bereich ab Januar 2025. Um Ihnen die E-Rechnung mit den kommenden Pflichten, Herausforderungen aber auch auf lange Sicht gesehenen Vereinfachungen im Tagesgeschäft näher zu bringen, veranstaltet der Bayerische Müllerbund mit der Steuerberatungskanzlei Dr. Staub am Freitag, den 13. Dezember 2024 von 11.00 bis 12.30 Uhr ein kostenloses Online-Seminar zur „E-Rechnungspflicht ab 01.01.2025“. Das Seminar ist für Sie als Müllerbunds-Mitglied kostenlos.

Mit der Einführung der verpflichtenden elektronischen Rechnung (E-Rechnung) entspricht Deutschland einem Gesetzesvorhaben der EU, ein System zur Umsatzsteuerbetrugsbekämpfung zu etablieren. In der ersten Stufe plant das Bundesfinanzministerium die schon erwähnte Einführung der verpflichtenden E-Rechnung. Ab dem Jahr 2028 soll es in Deutschland darauf aufbauend ein Meldesystem geben zur Übermittlung steuerrelevanter Daten aus den E-Rechnungen an die Finanzverwaltung, um Umsatzsteuerbetrug zu bekämpfen.

Was im ersten Moment nach mehr Bürokratie klingt, kann sich langfristig allerdings lohnen: denn die obligatorische E-Rechnung dürfte einen erheblichen Digitalisierungsschub bei den betroffenen Geschäftsprozessen in den Unternehmen bewirken.

  • Effizientere Arbeitsweise: Durch den Einsatz digitaler Rechnungsbelege erhält man medienbruchfreie Prozesse: vom Empfang, der Prüfung und Freigabe der E-Rechnung bis zur Verarbeitung in der Finanzbuchführung
  • Zeitersparnis: Fehleranfällige manuelle Dateneingaben entfallen. Das verbessert die Qualität der Buchführung.
  • Kostenersparnis: Mit E-Rechnungsprozessen können Sie effektiv sparen, denn Kosten für Papier, Druck- und Portokosten oder Ordner und Aktenschränke entfallen komplett. Modellrechnungen zeigen Einsparungen von bis zu 60 Prozent gegenüber herkömmlichen Rechnungen

Aber: Die Umsetzung dieser weiteren gesetzlichen Änderung bedeutet zunächst einen Mehraufwand und Kosten, der in Ihren Tagesablauf integriert werden muss. Um E-Rechnungen empfangen und erstellen zu können, müssen in Ihrem Unternehmen eventuell neue Software-Lösungen und auch die damit verbundenen Prozesse eingerichtet werden. Um Sie hierbei von Anbeginn bestmöglich zu unterstützen, veranstaltet der Bayerische Müllerbund dieses Online-Seminar, um Sie über die kommenden Anforderungen und Herangehensweisen ab 2025 zu informieren.

bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns in der Geschäftsstelle.

Energievergleich in Mühlenbetrieben – Nehmen Sie das Angebot des Bayerischen Müllerbunds an!

Das Ziel die Energiekosten und damit in erster Linie den Energieverbrauch zu senken, wird von vielen Mühlenbetrieben verfolgt. Eine Frage, die sich viele Mühlen stellen: Wo steht mein Mühlenbetrieb im Vergleich zum Branchendurchschnitt. Nehmen Sie die Möglichkeit wahr, am Energievergleich des Bayerischen Müllerbundes teilzunehmen und mögliche Energieeinsparungen zu finden!

Nicht nur aufgrund der hohen Energiekosten, sondern auch aus der Anforderung zur Reduzierung des CO2-Ausstosses bei der Produktion durch die Gesetzgebung, die Behörden, Banken/Versicherungen und Ihre Kunden, ist die Senkung des Energieverbrauchs in Mühlenbetrieben ein essenzielles Thema, das Sie nicht außer Acht lassen sollten.

Die Technische Betriebsberatung des Bayerischen Müllerbundes bietet Ihnen ab sofort an, die Energieverbräuche und -flüsse in Ihrem Betrieb zu untersuchen. Die Datenaufnahme ist relativ einfach. Sie werden einen Fragebogen erhalten, in dem Sie wichtige energierelevante Daten (Verbräuche für Strom, Diesel, Heizöl, Gas usw. sowie Produktionsdaten in Form von Mengen und Durchsätzen in t/h und Maschinendaten in kW) eintragen. Zudem sind noch einige zusätzliche Fragen zu örtlichen Besonderheiten zu beantworten. Bei einem Vor-Ort-Besuch soll auf die Eigenheiten des Betriebes näher eingegangen werden.

Die Betriebe, die vormals die SpaEfV-Betreuung in Anspruch genommen hatten, kennen das Prozedere bereits. Hier ist die Durchführung der Analyse relativ schnell zu erstellen. Es ist geplant, die Analysen jährlich durchzuführen, um ggf. auch Verbesserungen oder schlimmstenfalls Verschlechterungen feststellen zu können.

Das Angebot ist für Sie als Mitglied des Müllerbundes kostenfrei. Es fällt lediglich eine Pauschale für den Vor-Ort-Termin in Höhe von € 185,– (netto) an.

Setzen Sie sich bei Bedarf mit Herrn Dipl.-Ing. Peter Hirschmann in Verbindung. Sie erreichen ihn am besten per E-Mail unter hirschmann@muellerbund.de.

Bürokratieabbau: Bayerisches Handwerk fordert Änderung der elektronischen Krankschreibung

Der Bayerische Handwerkstag (BHT), dem auch der Bayerische Müllerbund angehört, fordert Änderungen bei der elektronischen Krankschreibung. „Aus der ‚Bringschuld‘ für die Beschäftigten, die bis vor knapp zwei Jahren ihre Krankschreibung schriftlich vorlegen mussten, ist eine ‚Holschuld‘ für unsere Betriebe geworden, die die Krankmeldung seitdem bei den Krankenkassen abrufen müssen. Dieses Verfahren ist ein Paradebeispiel für überflüssige Bürokratie, stört die Abläufe im Unternehmen und sorgt für zusätzliche Kosten“, betont BHT-Präsident Franz Xaver Peteranderl.

Das gesamte bayerische Handwerk unterstützt deshalb den Bundesratsantrag des Freistaats Bayern, das Sozialgesetzbuch entsprechend anzupassen. Peteranderl: „Eine von den Krankenkassen proaktive und automatische Übermittlung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Arbeitgeber würde unsere Betriebe deutlich entlasten. Der Gesetzgeber könnte seinen Worten zum Bürokratieabbau zudem schnell Taten folgen lassen.“

Weihnachtsrezeptheft „Weihnachtszeit“ für den Mühlenladen bestellen

Die Vorweihnachtszeit ist da, und viele Kunden suchen in den Mühlenläden nach Rezeptheften für weihnachtliche Backideen wie Plätzchen, Stollen und andere saisonale Köstlichkeiten. Unser beliebtes Rezeptheft „Weihnachtszeit“ bietet hierfür die perfekte Auswahl. Bestellen Sie jetzt als Müllerbundsmitglied kostenlos, um Ihre Kunden rechtzeitig versorgen zu können.

Seit zwei Jahren gibt es das Weihnachtsrezeptheft nun bereits und es hat schon eine enorme Beliebtheit erreicht. Das Weihnachtsrezeptheft enthält insgesamt 15 sorgfältig ausgewählte Rezepte, die wir zum Teil auch von Ihnen zugesandt bekommen haben, darunter:

  • 5 Plätzchenrezepte mit Weizenmehl,
  • 6 Rezepte mit Dinkelmehl,
  • 2 Rezepte mit Roggenmehl,
  • 3 Rezepte mit Emmer- und Einkornmehl.

Neben Klassikern wie Butterplätzchen, Vanillekipferl und Christstollen enthält das Heft auch außergewöhnliche Kreationen wie Spekulatius mit Emmermehl und Ingwer-Cookies mit Roggenmehl. Alle Rezepte sind leicht verständlich beschrieben, mit klaren Angaben zu Zubereitungs- und Backzeiten, und durch ansprechende Fotos ergänzt.

Das 36-seitige Heft bietet für jeden Geschmack etwas und ist ein Must-have für die Vorweihnachtszeit in Ihrem Mühlenladen.

Deshalb bestellen Sie eine ausreichende Anzahl, damit Sie Ihre Kunden gut versorgen können, über unser Bestellschein. Dort finden Sie auch noch viele andere unserer Broschüren und Plakate, die Ihnen als Müllerbundsmitglied kostenlos zur Verfügung stehen. Schicken Sie dieses Bestellformular ausgefüllt am besten per E-Mail an kontakt@muellerbund.de

Müllereifachtagung in Volkach am Main – ein voller Erfolg!

Vom 24. bis 26. Oktober 2024 lud der Bayerische Müllerbund zur alljährlichen Müllerei-Fachtagung für Getreide, Qualitätsbeurteilung, Technologie und Wirtschaft nach Volkach am Main ein – mit großem Erfolg! Neben den informativen Vorträgen war ein Highlight der legendäre Fränkische Abend, der dieses Jahr in die Bürgerspital Weinstuben nach Würzburg führte. Die Herbstfachtagung verzeichnete in diesem Jahr bereits zum wiederholten Male einen Besucherrekord.

Die Tagung in diesem Jahr war die bisher am meisten besuchte Müllerbunds-Veranstaltung in Volkach. Bereits am ersten Tagungstag war der Vortragssaal gut gefüllt, was der absolute Besucherrekord von insgesamt etwa 300 Teilnehmern unterstreicht.

Das Aussteller-Forum war ebenfalls bis auf den letzten Quadratmeter ausgebucht, und die breite Palette der Aussteller bot eine Fülle wichtiger und kompetenter Zulieferfirmen für die Mühlenwirtschaft. Dieses Jahr gab es sogar zwei zusätzliche Zelte, um die Ausstellungsfläche zu erweitern, denn die Müllereifachtagung in Volkach bietet nicht nur eine Vielzahl interessanter und hochaktueller Vorträge für die Branche, sondern auch die Möglichkeit zum Austausch mit renommierten Fachausstellern.

Volkach Saal 2024

Auch Teilnehmer aus dem angrenzenden Ausland konnten wieder begrüßt werden. So kamen Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz und Polen zur Fachtagung nach Volkach. Der Weg nach Volkach ist niemandem zu weit.

Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Rudolf Sagberger, eröffnete die 49. Müllereiherbstfachtagung und hieß die Teilnehmer herzlich willkommen und machte auf die Herausforderungen der Mühlenwirtschaft aufmerksam (Siehe Pressemitteilung zur Müllereifachtagung).

Der  Donnerstagnachmittag stand im Zeichen der Getreidemärkte und Wertschöpfungsketten. Martin Unterschütz von der BayWa AG gab eine detaillierte Analyse zur Erntebilanz 2024 und zur Versorgungslage mit Qualitätsgetreide. Kurt Fromme beleuchtete die Auswirkungen zunehmender gesetzlicher Anforderungen auf die Warenströme, während Ulrike Bitzer und Helge Evers innovative Ansätze zur Digitalisierung der Getreideannahme vorstellten. Ein besonderes Highlight des Tages war der Vortrag von Jörg Große-Lochtmann, der Einblicke in die Entwicklungen des Biomarktes gab und Herausforderungen und Chancen für die Zukunft der Branche aufzeigte.

Der Freitag widmete sich den Themen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Peter Hirschmann vom Müllerbund gab praxisnahe Hinweise zur Reduzierung des Stromverbrauchs in Mühlenbetrieben und veranschaulichte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der CO₂-Reduktion: Stefan Prockl von Bühler AG und Andreas Hummel präsentierten Methoden zur Ermittlung und Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks in der Müllerei. Abgerundet wurde der Tag durch Vorträge zur Getreidequalität und zum Qualitätsmanagement – besonders relevant für alle, war der Vortrag von Norman Krug zur Muttern- und Ergotalkaloidreduzierung in Mühlen.

Vor der Mittagspause wurde den Teilnehmern am diesjährigen DON-Vorerntemonitoring ihr Teilnahmezertifikat überreicht. Allen teilnehmenden Mühlen nochmals ein herzliches Dankeschön. Nach der Mittagspause stellten sich wie jedes Jahr die Fachfirmen vor.

Volkach DON TeilnehmerAm Freitagabend fand der traditionelle Fränkische Abend statt. In diesem Jahr ging es für die Tagungsteilnehmer nach Würzburg in die Bürgerspital Weinstuben. Bei gutem Essen, ausgewählten fränkischen Weinen und stimmungsvoller Musik feierten die Gäste den Abend.

Am Samstag, dem letzten Tag der Fachtagung, lag der Fokus auf Müllereitechnik. Stefan Schmitz von der Swisca AG stellte innovative Technologien in der Getreidevermahlung vor, und Paul und Felix Bruckmann von der MIAG GmbH boten spannende Einblicke in die Planung und den Bau moderner Mühlen. Verschiedene Bau- und Umbaukonzepte wurden vorgestellt, darunter alternative Gebäudestrukturen und die Neugestaltung bestehender Anlagen, die auf reges Interesse stießen.

Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Rudolf Sagberger, dankte in seinem Schlusswort allen Müllerinnen und Müllern für ihr Kommen und das mitgebrachte Interesse. Abschließend bat er die Teilnehmer auch in Zukunft diese informative Plattform für die Branche zu nutzen, um sich untereinander auszutauschen, miteinander zu diskutieren und den eigenen Horizont zu erweitern.

Tag der offenen Tür an der Müllerschule in Wittingen am 27. November

Die Müllerschule in Wittingen lädt zu einem Tag der offenen Tür am Mittwoch, den 27. November 2024 von 11.00-15.00 Uhr ein. Ziel ist die Ausbildungsbetriebe mit den Lehrkräften zu vernetzen und die modernisierte Schulmühle zu besichtigen.

Die Müllerschule in Wittingen lädt die Vertreter der Ausbildungsbetriebe zu einem Gespräch mit den Lehrerinnen und Lehrern der Müllerschule ein, dass am 27. November von 12.00 bis 12.45 Uhr in der Aula der Schule stattfindet. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, ab 12.45 Uhr gibt es in der Kantine der Müllerschule ein Mittagessen.

Die Kolleginnen und Kollegen in Wittingen freuen sich auf den Austausch mit Ihnen. Sie zeigen Ihnen gerne die Schule und die modernisierte Schulmühle. Sie haben auch die Möglichkeit, die Unterkünfte in der Fulau 18 und der Achterstraße 37 zu besuchen. Dort werden Sie auch auf Hartmut Blume und Kay Zimmermann-Blume treffen, die die beiden Unterkünfte betreiben.

Bei Interesse gibt es nähere Informationen bei uns in der Geschäftsstelle.

Einladung zur Müllerei-Fachtagung 2024 des Bayerischen Müllerbundes

Wir möchten Sie noch einmal herzlich zu unserer 49. Müllerei-Fachtagung vom 24. bis 26. Oktober 2024 in der malerischen Stadt Volkach am Main einladen. Diese renommierte Veranstaltung bringt wieder Experten, Fachleute und Interessierte aus der Müllerei und Getreidewirtschaft zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, Trends und Herausforderungen unserer Branche auszutauschen.

Während der dreitägigen Tagung erwartet Sie ein abwechslungsreiches und informatives  Programm mit zahlreichen Fachvorträgen. In verschiedenen Themenblöcken werden Experten praxisnahe Lösungen und zukunftsweisende Ansätze präsentieren. Ob neue Technologien, nachhaltige Konzepte oder betriebswirtschaftliche Themen – es ist für jeden etwas dabei.

  • Donnerstag, 24. Oktober 2024: Spannende Vorträge über die Getreidemärkte 2024, gesetzliche Anforderungen und digitale Innovationen in der Getreideannahme.
  • Freitag, 25. Oktober 2024: Fokusthemen zu Energieeffizienz, CO₂-Reduktion und Nachhaltigkeit in der Müllerei. Zudem stehen am Freitagnachmittag die Themen Getreidequalitäten und Qualitätsmanagement auf dem Programm.
  • Samstag, 26. Oktober 2024: Technologische Innovationen in der Getreidevermahlung und Praxisberichte von Mühlenumbauten.

Neben den Vorträgen bietet Ihnen die Tagung auch die Möglichkeit, sich im Rahmenprogramm in geselliger Atmosphäre zu vernetzen. Der traditionelle „Fränkische Abend“ am Freitag in den Bürgerspital Weinstuben in Würzburg sowie der Müllerstammtisch am Donnerstagabend im „S’Hinterhöfle“ in Volkach versprechen unvergessliche Erlebnisse und interessante Gespräche.

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich in Volkach begrüßen zu dürfen und gemeinsam spannende Fachthemen zu erörtern. Die Fachtagung bietet eine wertvolle Plattform für den Austausch von Wissen, das Knüpfen neuer Kontakte und die Weiterentwicklung Ihrer beruflichen Praxis.

Für Fragen stehen Ihnen die Geschäftsstelle des Bayerischen Müllerbundes und die Touristinformation in Volkach gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine inspirierende Fachtagung 2024!