Kategorie-Archiv: Aktuelles

Studienreise des Bayerischen Müllerbunds 2026 ins Tessin über das verlängerte 1. Maiwochenende

Alle zwei Jahre organisiert der Bayerische Müllerbund für seine Mitglieder eine Studienreise, die fachliche Einblicke, neue Perspektiven und den kollegialen Austausch miteinander verbindet. 2026 machen wir eine gemeinsame Busreise ins wunderschöne Tessin an den Luganer See und Lago Maggiore – mit interessanten Stationen in Bayern, der Schweiz und Norditalien. Auf dem Programm stehen innovative Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, sowie traditionsreiche Mühlenbetriebe. Ergänzt wird das Fachprogramm durch Zeit für Austausch, Genuss und ein attraktives Rahmenprogramm.

Folgender Programmablauf wartet auf Sie:

Donnerstag, 30. April 2026 – Spezialvermahlung

Start ist um 9:00 Uhr am P+R Parkhaus Fröttmaning in München. Erste Station ist die HOSOKAWA ALPINE AG in Augsburg. Nach einer Unternehmensvorstellung erhalten die Teilnehmer Einblicke in moderne Spezialmaschinen, Anlagen und Lösungen – unter anderem zu Themen wie Kleie- und Spelzenvermahlung, Feinstvermahlung oder Proteinverschiebung. Eine Führung durch Fertigung, Montage und Technikum sowie ein gemeinsames Mittagessen runden den Besuch ab. Weiterfahrt in die Schweiz. Der Abend klingt bei einem gemeinsamen Abendessen in Uzwil aus.

Freitag, 1. Mai 2026 – Innovation und Praxis (1. Mai ist in der Schweiz kein Feiertag!)

Am Vormittag steht die Bühler AG in Uzwil auf dem Programm. Besichtigt werden unter anderem das Grain Innovation Center sowie eine Verbrennungsanlage für Mühlennebenprodukte von Vyncke. Nach dem Mittagessen bei Bühler geht es weiter zu den Grüninger Mühlen in Flums. Im Anschluss fährt die Gruppe weiter nach Bissone im Tessin am Luganer See mit spätem Abendessen im Hotel Capione.

Samstag, 2. Mai 2026 – Mühlentradition im Tessin

Der Tag beginnt mit der Besichtigung der Mulino Maroggia, einer der bekanntesten Mühlen im Tessin. Die Mühle wurde nach einem Brand vollständig wieder aufgebaut und wurde auch in Volkach mit einem Vortrag vorgestellt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgt ein touristisches Rahmenprogramm mit Besichtigung von Morcote am Luganer See und der wunderschönen Altstadt von Como. Ein gemeinsames Abendessen bietet Gelegenheit zum Austausch in entspannter Atmosphäre.

Sonntag, 3. Mai 2026 – Zeit für Austausch und Erholung

Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Rahmenprogramms und der freien Verfügung. Wir fahren gemeinsam zum Lago Maggiore. In Laveno wechseln wir vom Bus aufs Schiff, das uns zu den Borromäischen Inseln nach Norditalien übersetzt. Es bleibt ausreichend Zeit, die Region zu erkunden und den kollegialen Austausch zu vertiefen.

Montag, 4. Mai 2026 – Rückreise mit Zwischenstopp

Nach dem Check-out führt die Rückreise über Oberstaufen. Dort ist ein gemeinsames Mittagessen geplant, bevor die Weissachmühle besichtigt wird. Die Ankunft am P+R Parkhaus Fröttmaning in München ist gegen 18:30 Uhr vorgesehen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns in der Geschäftsstelle.

BioFach 2026: Treffpunkt der Bio-Branche

Die BioFach 2026 – Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel – findet vom 10.-13. Februar 2026 in Nürnberg statt! Am Donnerstag besteht die Möglichkeit zu einem geführten Rundgang auf der Biofach für die Getreidewertschöpfungskette. Rundgang und Eintritt sind für Teilnehmer kostenlos.

Am Donnerstag, den 12. Februar 2026 findet ein geführter Rundgang statt „Vom Korn zur Kontrolle – Wie Bio vom Feld in die Backstube kommt: entdecken, verstehen, umsetzen.“ Die Teilnehmer können spannende Aussteller, Bio-Bäcker, Erzeugergemeinschaften und Kontrollstellen kennenlernen und erhalten wertvolle Einblicke, wie Bio funktionieren kann.

Bayern übernimmt 2026 den Vorsitz der deutschen Agrarministerkonferenz – Schwerpunkt wird auf Ernährungssicherheit gelegt

Bayern übernimmt zum Jahreswechsel den Vorsitz der deutschen Agrarministerkonferenz (AMK). Im Zentrum wird lt. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Ernährungssicherheit stehen. In einer Welt voller Unsicherheiten soll ein besonderes Augenmerk auf eine starke heimische Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft gelegt werden, so die Ministerin.

Ernährungssouveränität stärken

Ein zentrales Anliegen ist die Sicherung der Ernährungssouveränität. Ministerin Kaniber macht deutlich, wie fragil globale Märkte geworden sind:

„Wenn Länder wie China über mehr als die Hälfte der weltweiten Getreidevorräte verfügen und Russland neue Rekordexporte anstrebt, wird eines für uns ganz klar: Von solchen Mächten dürfen wir uns nicht abhängig machen. Wir müssen auf unsere eigene Stärke setzen. Das bedeutet gleichzeitig: Unsere heimische Landwirtschaft ist sicherheitsrelevant.“ Die Landwirtschaftsministerin betont dabei Bayerns Richtschnur „regional vor global“.

Düngerecht fachlich und rechtlich neu denken

Nach aktuellen Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts steht eine Neuausrichtung des Düngerechts bevor. Das Düngerecht soll unter Bayerns AMK-Vorsitz deutlich überarbeitet werden – klar, fair und verursachergerecht. „Wer sauber wirtschaftet, verdient Entlastung statt zusätzlicher Auflagen“, so Kaniber.

Bürokratieabbau

Weniger Bürokratie – mehr Vertrauen: Die Ministerin nennt als Beispiele die EU-Verordnung für Entwaldungsfreie Produkte (EUDR), die Wiederherstellungsverordnung und das Bodenüberwachungsgesetz, welche neue Bürokratie aufbauen. Diese Gesetze müssten dringend gestoppt werden, es brauche mindestens eine grundlegende inhaltliche Überarbeitung. Zudem wird die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 eines der zentralen Themen im kommenden AMK-Jahr sein.

Zum Hintergrund:

Die Agrarministerkonferenz – kurz AMK – ist das wichtigste gemeinsame Beschlussgremium der deutschen Agrarpolitik. In ihr stimmen sich die Agrarministerinnen und -minister des Bundes und der 16 Länder ab. Die AMK berät alle zentralen Themen der Agrar- und Forstwirtschaft sowie des ländlichen Raums. In der Regel trifft sich die Agrarministerkonferenz im Frühjahr und im Herbst. Geplant sind Treffen vom 18. bis 20. März in Bad Reichenhall und vom 23. bis 25. September in Würzburg.

Ein Gutes Neues Jahr 2026!

Liebe Mitglieder,

ein Jahr voller Herausforderungen, Entwicklungen und wertvoller Begegnungen liegt hinter uns.

Was unsere bayerische Müllerei stärkt, sind Menschen wie Sie: engagierte Familienbetriebe und Unternehmen, die Tradition bewahren und zugleich die Zukunft gestalten.

Wir danken Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen, den offenen Austausch und die gemeinsame Arbeit für eine kraftvolle Müllerei in Bayern.

Der Bayerische Müllerbund wünscht Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2026.

Möge es geprägt sein von Glück und Frohsinn, von Kraft und Zuversicht sowie von Stabilität, Vitalität und Ausdauer, um die Herausforderungen des neuen Jahres erfolgreich zu meistern. Für die Umsetzung Ihrer persönlichen und beruflichen Vorsätze wünschen wir Ihnen viel Erfolg und alles erdenklich Gute.

 

Förderprogramm VuV-Regio: Antragstellung ab sofort wieder möglich

Das Förderprogramm VuV-Regio des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wird seit Jahren erfolgreich von Mühlen zur Kofinanzierung von Investitionen genutzt. Zahlreiche Betriebe konnten damit bereits Maßnahmen wie z. B. die Anschaffung und den Einbau von Farbsortierern oder Abpackmaschinen fördern lassen. Anträge für die neue Förderrunde können ab sofort wieder gestellt werden.

Ziel des Programms ist die Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die Verbesserung der Produktqualität sowie der Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten.

Im Folgenden werden die für die Mühlen relevanten Punkte hervorgehoben. Darüber hinaus sind auch weitere Maßnahmen förderfähig.

Für Mühlen besonders relevante förderfähige Maßnahmen (Auswahl)

  • Erfassung und Lagerung
  • Verarbeitung
  • Verpackung und Etikettierung
  • Marktgerechte Aufbereitung und Vermarktung
  • Marktstudien sowie Entwicklungs- und Vermarktungsmaßnahmen für Qualitätsprodukte (z. B. „Geprüfte Qualität – Bayern“, EU-Bio-Siegel)

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Investitionsstandort in Bayern
  • Nachweis der Wirtschaftlichkeit und gesicherte Gesamtfinanzierung
  • Kein Maßnahmenbeginn vor Bewilligung
  • Erfüllung von mindestens zwei der folgenden Kriterien:
    • Stärkung der regionalen Verarbeitung und Vermarktung
    • Verbesserung der Produkt- oder Prozessqualität
    • Sicherung oder Schaffung von Arbeitsplätzen
    • Verbesserung von Umwelt-, Natur- oder Tierschutz

Zusätzlich gilt: Der überwiegende Teil der Rohwaren ist für mindestens fünf Jahre nach Abschluss der Maßnahme aus der Region zu beziehen.

Förderverpflichtung

Der regionale Rohwarenbezug ist jährlich nachzuweisen und der Bewilligungsstelle spätestens bis 31. März des Folgejahres unaufgefordert vorzulegen.

Zuwendungshöhe

  • 20 Prozent Regelförderung
  • 25–35 Prozent bei Premium-, Bio- oder regionalen Qualitätskonzepten
  • bis 70 Prozent für Entwicklungs- und Vermarktungsmaßnahmen
  • bis 80 Prozent für Konzepte und Studien durch Dritte

Förderrahmen

  • Max. 250.000 Euro je Investitionsprojekt
  • Mindestvolumen: 25.000 Euro (Investitionen) bzw. 5.000 Euro (sonstige Maßnahmen)

Nicht förderfähig sind u. a. gebrauchte Maschinen, Anlagen zur Energiegewinnung sowie Kraftfahrzeuge. Eine Doppelförderung mit anderen öffentlichen Programmen ist ausgeschlossen. Für Positionen über 2.500 Euro netto sind im Rahmen der Antragstellung mindestens drei Angebote vorzulegen.

Weitere Informationen zum VuV-Regio-Förderprogramm finden Sie hier.

 

Ernährungsreport 2025: Preisbewusstsein gewinnt wieder an Bedeutung

Mit dem Ernährungsreport 2025 „Deutschland, wie es isst“ hat Bundesminister Alois Rainer aktuelle Einblicke in das Ess- und Kaufverhalten der Menschen in Deutschland vorgestellt. Der Report wird im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bereits zum zehnten Mal veröffentlicht und erlaubt damit erstmals einen belastbaren Blick auf Entwicklungen und Trends über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Preis rückt wieder stärker in den Fokus

Ein zentrales Ergebnis: Das Preisbewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher ist deutlich gestiegen. Während 2015 noch 58 Prozent der Befragten darauf achteten, dass Lebensmittel preiswert sind, sank dieser Anteil bis 2020 kontinuierlich auf 46 Prozent. Seitdem ist jedoch eine Trendwende erkennbar. Aktuell legen 59 Prozent der Befragten Wert auf einen günstigen Preis – damit sogar etwas mehr als vor zehn Jahren.

Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach regionalen Produkten auf hohem Niveau: 77 Prozent der Befragten achten beim Einkauf darauf, dass Lebensmittel aus ihrer Region stammen. Bundesminister Alois Rainer sieht darin eine wichtige Chance für die heimische Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft. Zugleich betont er, dass Lebensmittel für alle Bevölkerungsgruppen erschwinglich bleiben müssen und nicht durch zusätzliche staatliche Vorgaben künstlich verteuert werden sollten.

Geschmack bleibt das wichtigste Kriterium

Unverändert an erster Stelle steht der Geschmack. Seit Beginn der Erhebungen vor zehn Jahren ist er das wichtigste Entscheidungskriterium beim Essen. Auch im aktuellen Report geben 98 Prozent der Befragten an, dass ihnen der Geschmack sehr wichtig oder wichtig ist.

Bundesminister Rainer unterstreicht in diesem Zusammenhang die Bedeutung individueller Essgewohnheiten: Ernährung sei Teil der persönlichen Identität und ein Stück Heimat. Aufgabe der Politik sei es daher nicht, Vorgaben für den Speiseplan zu machen, sondern für gute Rahmenbedingungen zu sorgen – etwa durch Ernährungsbildung, verständliche Kennzeichnung und ein ausgewogenes Angebot in Kitas, Schulen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen.

Mehr Aufmerksamkeit für Zucker, Fett und Salz

Zugenommen hat auch das Bewusstsein für die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln. Beim Kauf von verarbeiteten Produkten oder Fertiggerichten achten inzwischen 64 Prozent der Befragten immer oder meistens auf den Zuckergehalt – 2019 waren es noch 58 Prozent. Auch der gezielte Kauf von salz- und fettreduzierten Produkten hat in den vergangenen fünf Jahren zugenommen: Der Anteil stieg bei Salz von 17 auf 21 Prozent und bei Fett von 48 auf 54 Prozent.

Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten (NRI).

Grundlage: repräsentative Befragung

Der Ernährungsreport „Deutschland, wie es isst“ wird seit 2015 jährlich vom BMLEH herausgegeben. Für die aktuelle Ausgabe befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland.

Einladung zur 55. Schiwoche der Mühlen-, Mischfutter- und Getreidewirtschaft 2026

Die 55. Schiwoche findet in der Zeit vom 12. bis 18. Januar 2026 in Maria Alm, Salzburg statt. Die Müllerskiwoche steht wie jedes Jahr unter dem Motto: Spaß, Geselligkeit und Skisport. So sollten die Teilnehmer auf jeden Fall Humor und gute Laune, Durchhaltevermögen beim „Hüttenzauber“ und Sportgeist für den Riesentorlauf mitbringen.

Das Programm sieht folgende Eckpunkte vor:

Donnerstag, 15. Januar 2025:

  • 18.30 Uhr:  Glühwein vor dem Gasthof Moserwirt
  • 19.30 Uhr:  Gemütlicher Abend im Gasthof Moserwirt

Freitag, 16. Januar 2025

  • 19.00 Uhr:  Hüttenzauber mit Ehrungen auf Tom´s Almhütte
  • Abfahrt mit Taxi Eder vom Dorfplatz 18.30-19.30 Uhr

Samstag, 17. Januar 2025

  • 14.00 Uhr:  Riesentorlauf Natrunlift (Hanseilift) NEUE Rennstrecke
  • 18.30 Uhr:  Abendessen/Siegerehrung im Dorfstadl

Das Programm und Anmeldeformular finden Sie hier.

Anmeldeschluss ist der 23. Dezember 2025.

Neues Netzwerk stärkt Bio-Backwaren – Tragen Sie sich in die Bio-Mühlenkarte ein!

Mit einem neuen Netzwerk für das Lebensmittelhandwerk setzt der Freistaat Bayern einen weiteren Baustein zur Förderung regionaler Bio-Produktion. Ziel ist es, Bäckereien, Konditoreien und Mühlen gezielt beim Einstieg in die Verarbeitung bayerischer Bio-Rohstoffe zu unterstützen – und damit den Ökolandbau weiter auszubauen.

Das Netzwerk ist Teil des Landesprogramms BioRegio 2030, mit dem die Staatsregierung den Bio-Anteil auf 30 Prozent steigern möchte. Eine zentrale Erkenntnis des Programms: Der Absatz regional erzeugter Bio-Lebensmittel gelingt nur, wenn auch das Handwerk ausreichend informiert, vernetzt und in seinen spezifischen Anforderungen unterstützt wird.

Wissen bündeln – Hemmschwellen senken

Viele Betriebe stehen beim Einstieg in die Bio-Verarbeitung vor Fragen zu Zertifizierung, Rohstoffbeschaffung oder Rezepturanpassungen. Hier setzt das neue Netzwerk an:

  • Es bündelt vorhandene Beratungskompetenz,
  • schafft eine zentrale Anlaufstelle bei der LfL,
  • richtet „Bio-Inspirationsbetriebe“ als Vorbilder und Austauschpartner ein und begleitet interessierte Handwerksbetriebe Schritt für Schritt.

Gerade die enge Zusammenarbeit zwischen Erzeugern und Verarbeitern ist im Bio-Bereich entscheidend. Durch gezielten Wissenstransfer sollen Betriebe leichter Zugang zu regionalen Rohwaren und neuen Absatzmärkten finden.

Bio in Ausbildung und Praxis verankern

Auch die handwerkliche Ausbildung wird künftig stärker auf das Thema Bio ausgerichtet. Fachschulen und Innungen sehen darin einen wichtigen strategischen Vorteil: Wer sich frühzeitig mit Bio-Sortimenten beschäftigt, sichert sich Wettbewerbsvorteile.

Bio als Innovationstreiber im Bäcker- und Müllerhandwerk

Schon heute arbeitet ein großer Teil der bayerischen Mühlen ökologisch – oft in traditionell geführten Familienbetrieben mit hohem fachlichen Anspruch. Steigt die Nachfrage, kann die Bio-Mehlproduktion kurzfristig erweitert werden. Auch das Bäckerhandwerk betrachtet Bio längst als festen Bestandteil einer zukunftsfähigen Sortimentsstrategie. Das neue Netzwerk bietet hierfür eine Plattform zum Austausch und zur Weiterentwicklung.

Anlaufstelle für Betriebe

Interessierte Bäckereien, Konditoreien und Mühlen können sich direkt beim Kompetenzzentrum Ökolandbau der LfL melden.

Interaktive Mühlenkarte:

Auf der Internetseite oekolandbau.de – dem Informationsportal des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft rund um Öko-Themen – ist eine Bio-Mühlenkarte verlinkt, in die sich bio-zertifizierte Mühlen eintragen lassen können. Mit Einwilligungserklärung und gültigem Bio-Zertifikat können Betriebe dort aufgenommen werden und werden so leichter von Interessenten gefunden.

Die Karte sowie Informationen zur Aufnahme finden Sie hier.

Neues Müllerbund-Kinderbuch „Mehlherstellung und Ernährung“: Spielerisch die Welt des Getreides entdecken

Wie wächst Getreide eigentlich auf dem Feld? Was passiert nach der Ernte in der Mühle? Und wie wird aus den kleinen Körnern das Mehl, das wir jeden Tag für Brot, Kuchen oder Pizza verwenden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert das neue Kinderbuch des Bayerischen Müllerbundes mit dem Titel „Mehlherstellung und Ernährung“. Das Heft kann ab sofort beim Müllerbund bestellt werden.

Das liebevoll gestaltete Buch nimmt Kinder mit auf eine abwechslungsreiche und spannende Entdeckungsreise: Mit den Figuren Basti und Korni geht es Schritt für Schritt entlang des Weges eines Getreidekorns – vom Acker über die Mühle bis in die Backstube. Dabei erfahren die jungen Leserinnen und Leser anschaulich, wie das Getreide wächst, geerntet und schließlich in der Mühle zu Mehl verarbeitet wird. Tradition, Landwirtschaft, Technik und Ernährung werden auf einfache, kindgerechte Weise erklärt. Auch die Wasserkraft spielt dabei eine wichtige Rolle – so lernen Kinder früh, wie wichtig diese Form der Energieerzeugung ist und welche Bedeutung sie bis heute für Mühlen hat.

Kinderbuch 1
Das Besondere an diesem Heft: Es ist kein reines Leseheft, sondern ein richtiges Mitmachbuch, das Wissen spielerisch vermittelt und Kinder aktiv einbindet.

Kinder können:

  • Ausmalen und gestalten – jede Seite lädt dazu ein, die Welt des Getreides bunt und kreativ zu entdecken.
  • Rätsel lösen und Aufgaben meistern – so wird Wissen spielerisch vermittelt und gefestigt.
  • Experimente durchführen, z. B. wie Wasserkraft funktioniert oder wie ein Wasserrad gebaut wird.
  • Basteln, ideal für Bastelnachmittage.
  • Etwas über Energie und Nachhaltigkeit lernen, z. B. wie Mühlen mit Wasserkraft betrieben werden – und das schon seit Jahrhunderten.
  • Backen, denn das Buch enthält einfache Rezepte wie einen Pizzateig, mit denen Kinder selbst aktiv werden können.
  • Damit eignet sich das Buch nicht nur für Familien, sondern besonders auch für Schulen und Kindergärten – zum Beispiel für Unterrichtsprojekte rund um Landwirtschaft, Ernährung, Energie oder regionale Wertschöpfung.

Kinderbuch 2Ob im Klassenzimmer, auf dem Hof oder zuhause: Kinder können lesen, malen, basteln, rätseln, experimentieren und backen – und dabei auf spielerische Weise verstehen, woher unser Mehl kommt.

Das neue Kinderbuch sollte definitiv in keinem Mühlenladen als „Give-away“ fehlen und auch für die örtlichen Schulen eignet es sich gut als begleitendes Unterrichtsmaterial. Gerne können Sie in Ihrer ansässigen Schule dafür werben oder Sie bestellen das Kinderbuch für Ihren Mühlenladen.

Das Kinderbuch ist ab sofort beim Bayerischen Müllerbund unter Tel.: 089-281155 oder per E-Mail: kontakt@muellerbund.de, bestellbar. Für Müllerbunds-Mitglieder ist das das Kinderbuch kostenlos. Wir würden lediglich das Versandporto verrechnen. Nicht-Mitglieder zahlen pro Exemplar 1,50 Euro zzgl. Versandkosten.

 Bestellen Sie jetzt rechtzeitig vor Weihnachten unser Rezeptheft „Weihnachtszeit“

In ein paar Wochen steht Weihachten wieder vor der Tür. Beste Zeit jetzt sich mit ausreichend Informationsmaterial für den Mühlenladen einzudecken. Vor allem unser Rezeptheft „Weihnachtszeit“ sollte zu dieser Zeit in keinem Mühlenladen fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob im Klassenzimmer, auf dem Hof oder zuhause: Kinder können lesen, malen, basteln, rätseln, experimentieren und backen – und dabei auf spielerische Weise verstehen, woher unser Mehl kommt.

Das neue Kinderbuch sollte definitiv in keinem Mühlenladen als „Give-away“ fehlen und auch für die örtlichen Schulen eignet es sich gut als begleitendes Unterrichtsmaterial. Gerne können Sie in Ihrer ansässigen Schule dafür werben oder Sie bestellen das Kinderbuch für Ihren Mühlenladen.

Das Kinderbuch ist ab sofort beim Bayerischen Müllerbund unter Tel.: 089-281155 oder per E-Mail: kontakt@muellerbund.de, bestellbar. Für Müllerbunds-Mitglieder ist das das Kinderbuch kostenlos. Wir würden lediglich das Versandporto verrechnen. Nicht-Mitglieder zahlen pro Exemplar 1,50 Euro zzgl. Versandkosten.

 
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Martin Hacker gewinnt MühlenMasters – Nachwuchsmüller aus Niederbayern überzeugt mit Spitzenleistungen

Martin Hacker aus Untervilslern ist der Gewinner des MühlenMasters, das am 7. November in der Haberfellner Mühle in Grieskirchen (Oberösterreich) ausgetragen wurde. Der junge Müllerssohn aus Untervilslern setzte sich im Feld von zwölf Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einer durchgängig herausragenden fachlichen Leistung durch. Der Bayerische Müllerbund gratuliert sehr herzlich zu dieser Spitzenleistung und freut sich, dass die Auszeichnung an einen Mitgliedsbetrieb des Bayerischen Müllerbundes geht!

Die Konkurrenz war hochkarätig: Vier Müllerinnen und acht Müller aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hatten sich durch ausgezeichnete Ergebnisse in ihren jeweiligen Ländern qualifiziert. Dennoch gelang es Martin Hacker, die beste Gesamtleistung abzuliefern und die begehrte Auszeichnung nach Deutschland – und insbesondere nach Bayern – zu holen.

„Wir sind stolz darauf, dass wir so hervorragende Nachwuchsmüller in Bayern haben“, betonte Rudolf Sagberger, Präsident des Bayerischen Müllerbundes aus der Ellermühle bei Landshut, der zu den ersten Gratulanten zählte. „Dass der Sieg nach Bayern geht, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der herausragenden Leistung von Martin Hacker und steht für die exzellente Ausbildung in unseren bayerischen Betrieben.“

Martin Hacker absolvierte seine Ausbildung bei der Weiß-Mehl GmbH im niederbayerischen Julbach. Dort wurde er durch Herbert und Martin Willmerdinger ausgebildet, die seine Entwicklung in den letzten Jahren begleiteten. „Wir freuen uns außerordentlich, dass Martin Hacker mit solch hervorragenden Leistungen überzeugen konnte und dass der Abschluss seiner Ausbildung mit dem Sieg bei diesem länderübergreifenden Wettbewerb gekrönt wird“, sagte Herbert Willmerdinger.

Auch der örtliche Bundestagsabgeordnete MdB Florian Oßner gratulierte dem frischgebackenen Sieger persönlich. „Wir sind besonders stolz, dass der beste Nachwuchsmüller aus unserer niederbayerischen Heimat stammt. Zu den Besten zu gehören ist keine Selbstverständlichkeit“, so Oßner.

v.l.n.r. Conny Albrecht, Thomas Hacker, Rudolf Sagberger, Martin Willmerdinger, Martin Hacker, Florian Oßner MdB, Herbert Willmerdinger und Dr. Josef Rampl
v.l.n.r. Conny Albrecht, Thomas Hacker, Rudolf Sagberger, Martin Willmerdinger, Martin Hacker, Florian Oßner MdB, Herbert Willmerdinger und Dr. Josef Rampl

Der Bayerische Müllerbund hob bei der Gratulation hervor, welche Bedeutung dieser Erfolg für das gesamte Handwerk hat. „Mit seinem Sieg setzt Martin Hacker ein deutliches Zeichen für die Qualität der Ausbildung im deutschsprachigen Raum und zeigt, welches Potenzial im Nachwuchs des Müllerhandwerks steckt. Mich freut es besonders, dass Martin Hacker diesen Wettbewerb für sich entscheiden konnte, denn er ist mit Leib und Seele Müller.“ erklärte Dr. Josef Rampl, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes.

Das MühlenMasters ist Teil der Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills. Seit 2016 findet der Wettbewerb länderübergreifend im deutschsprachigen Raum statt. Der Leistungswettbewerb MühlenMasters gilt als fester Bestandteil der Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Das Müllerhandwerk nahm in diesem Jahr zum 72. Mal an dem Wettbewerb teil. Zum ersten Mal wurde der Wettbewerb in Österreich ausgetragen.